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recht.de • Thema anzeigen - Kosten nach Beendigung Wechselmodell
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 Betreff des Beitrags: Kosten nach Beendigung Wechselmodell
BeitragVerfasst: 12.06.17, 19:13 
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Registriert: 12.06.17, 19:10
Beiträge: 1
Hallo, ich hätte folgende Frage,
Wechselmodell bestand im Zeitraum 1.8.2015 - 30.4.2017 mit hälftiger Aufteilung aller anfallenden Kosten
- Ab 1.5.2017 zahle ich wieder Unterhalt
- Im Zeitraum des Wechselmodells wurde eine Klassenfahrt beschlossen mit Zahlungsfrist 15.5.2017

Da die Zahlungsfrist für die Klassenfahrt im Zeitraum liegt wo ich wieder Unterhalt zahle stellt sich mir die Frage ob ich für die Kosten dennoch hälftig aufkommen muss.
Unabhängig davon ob die Klassenfahrt jetzt als Mehrbedarf anerkannt werden würde, die Frage bezieht sich nur auf die Überschneidung des Zahlungstermins mit der Unterhaltsregelung.

Vielen Dank und Gruss


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BeitragVerfasst: 13.06.17, 09:20 
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Registriert: 16.01.05, 23:59
Beiträge: 1363
Die übliche Argumentation ist: Kosten für Klassenfahrten sind langfristig bekannt und können somit vom laufenden UH angespart werden.
In ihrem speziellen Fall ist beides NICHT der Fall: Es war des Betreuungselternteiles nicht längerfristig bekannt das es die Kosten selber aufbringen muss, und es wurde kein UH bezahlt von dem hätte angespart werden können.
Somit sehe ich die Fortführung der bestehenden Teilungsvereinbarung als erforderlich.


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BeitragVerfasst: 14.06.17, 13:12 
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Registriert: 04.11.16, 10:18
Beiträge: 172
CDS hat geschrieben:
Somit sehe ich die Fortführung der bestehenden Teilungsvereinbarung als erforderlich.


Für wie lange sollte man so etwas annehmen? Gilt das für ähnliche Ausgaben z.B. im nächsten oder übernächsten Jahr? Wie viel Unterhaltszahlungen würden diese Teilung wieder beenden? Und verhält es sich ebenso z.B. bei frisch getrennten Partnern - also z.B. Trennung/Auszug/Beginn der Unterhaltszahlung am 1.5.17. - Klassenfahrt im Juni 17 .... oder im Januar 18?


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BeitragVerfasst: 15.06.17, 06:36 
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Registriert: 14.09.04, 07:10
Beiträge: 3780
Das dürfte wohl vom Einzelfall abhängen (finanzielle Ausstattung der Eltern, Höhe der Unterhaltszahlung...)
Warum sollte sowas bis ins Einzelne geregelt sein? Es geht hier um die gemeinsame Verantwortung der Eltern für ihr Kind.
An anderer Stelle ist das Geschrei groß, wenn Gesetze in die Privatsphäre eingreifen.

I.Ü. ist lt. aktueller Rechtsprechung eine Klassenfahrt wohl doch als Sonderbedarf anzusehen, wenn der unterhaltsverpflichtete Elternteil einen Unterhaltsbeitrag unterhalb der Stufe 5 der D'dorfer Tabelle zahlt.

_________________
MfG
Old Piper
_____________________
Behörden- und Gerichtsentscheidungen sind zwar oft recht mäßig, aber meistens rechtmäßig.


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