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recht.de • Thema anzeigen - Fehlende Baugenehmigung WEG-Anteil bei Verkauf
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BeitragVerfasst: 12.09.17, 15:39 
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Registriert: 18.01.06, 10:35
Beiträge: 16
Grüße!

Mal rein hypothetisch:
angenommen, es gibt eine WEG, welche auf einem Grundstück 8 zusammenstehende Häuser hat. Zwei dieser Häuser gehören nun dem E(igentümer). Das Grundstück befindet sich in einem Mischgebiet. Beim Bau des ganzen durch eine Familie wurden vor ca. 20 Jahren Gewerbeflächen mit beantragt, da in diesem Gebiet keine reinen Wohnhäuser genehmigt worden wären. Genau die zwei Häuser des E sind nun eben diese Gewerbeflächen - sprich laut Bauantrag damals beinhalten sie keinerlei Wohnfläche sondern nur Lagerflächen und Werkstatt-Flächen. Der E hat diese Flächen nun komplett in Wohnungen umgewandelt, natürlich ohne vorher eine Genehmigung einzuholen.
Aufgrund von Mundpropaganda haben die anderen Eigentümer der WEG nun erfahren, das sich wohl im Nachgang um eine Baugenehmigung bemüht wurde, welche allerdings mit Verweis auf die nötigen Gewerbeflächen versagt wurde mit gleichzeitiger Androhung der Nutzungsuntersagung, sollte eigenmächtig umgebaut werden.
Dem E scheint das ganze nun nicht mehr lukrativ genug zu sein und er hat beide Häuser über einen Makler zusammen als 4-Parteien Wohnhaus inseriert.

Würden sich die anderen Eigentümer hier in irgendeiner Form strafbar/belastbar machen, wenn sie einen besichtigenden Interessenten auf diesen Umstand hinweisen? Unter Umständen denkt man sich ja, das man eine am Kauf und Eigennutzung interessierte Familie vor diesem Umstand warnen sollte.....wer sieht schon gerne anderen Menschen dabei zu, wie sie sich ins Unglück stürzen.
Macht sich der Makler in irgendeiner Form haftbar hierfür? Kann man ihn auf den Umstand gefahrlos hinweisen und würde dies etwas an der Haftung ändern?
Der BGH hat ja entschieden, dass eine fehlende Baugenehmigung einen Sachmangel darstellt, welcher normalerweise in Notarverträgen ausgeschlossen wird? Da E ja aber vom Bauamt hingewiesen wurde auf die unmögliche Nutzung als Wohnhaus - wäre er hier haftbar wegen Verschweigens des ihm bekannten Umstands?


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