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recht.de • Thema anzeigen - Verkäufer Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] Rückbuchung
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BeitragVerfasst: 09.01.11, 17:36 
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Herr A hat als Privatverkäufer beim online versteigerer einen Artikel verkauft. Hinweis auf gebrauchten Artikel, Beschreibung nach besten Wissen und Gewissen sowie Ausschluss jeglicher Gewährleistung (jedoch nicht f Schadenersatzansprüche aus grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Verletzung der Pflichten Verkäufers ...)

B hat ersteigert und auch eine pos. Bewertung gegeben. Nun nach ca 2 Wochen meldet B dass der Artikel fehlerhaft ist und fordert Geld zurück. Nach Ablehnung von A mit Hinweis auf obriges und dem Hinweis dass eine pos. Bewertung gegeben wurde, erfolgt nun eine Sperrung des Geldbetrages seitens Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert].

Was tun? A kann leider nicht beweisen dass der Artikel zum Zeitpunkt nicht fehlerfrei war. B hat bisher noch keinen Beweis erbracht dass der Artikel fehlerhaft ist - bis auf eine mail Artikel fehlerhaft.

Hat jemand Erfahrung mit Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] in diesen Dingen? Laut Internet-Zahlungs-Methode/Portal [Name geändert] AGB würde B das Geld zurückbekommen und A müsste noch das Porto für die Rücksendung bezahlen. Irgendwie hat A den Eindruck das hier B eindeutig bevorzugt behandelt wird.


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BeitragVerfasst: 09.01.11, 17:43 
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Beiträge: 11239
Ja,

der Käufer wird hier in der Tat "bevorzugt", das gehört zum System des Bezahldienstes, dessen Bedingungen der Verkäufer allerdings irgendwann mal akzeptiert hat, ebenso wie er diese Zahlungsart ja freiwillig (?) in sein Angebot mit aufgenommen hat.

Wenn der Bezahldienst nun aber auf Antrag des Käufers den Kaufpreis nicht weiterleitet, dann besteht grds. weiterhin ein Zahlungsanspruch gg. den Käufer.

Um im vorliegenden Fall überhaupt Ansprüche zu haben, müsste dieser eine wesentliche Abweichung des Angebotstextes vom Gelieferten oder eine arglistige Täuschung beweisen können.

Darauf und auf den vorliegenden Haftungsausschluss sollte man den Bezahldienst zumindest hinweisen.


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BeitragVerfasst: 11.01.11, 14:03 
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Beiträge: 495
Wohnort: Hamburg
Solange A in der Konfliktmeldung behauptet, die gelieferte Ware entspricht der Beschreibung und sei fehlerfrei, muss der Käufer erstmal folgende Bedingung erfüllen, um den Käuferschutz zu bekommen und somit das Geld zurückzuerhalten:

Zitat:
Als Online-Unternehmen können wir bei einem Antrag auf Käuferschutz die Ware nicht persönlich in Augenschein nehmen. Wir sind deshalb auf die Aussage einer unabhängigen dritten Partei (beispielsweise eines Fachhändlers) angewiesen, die bestätigt, dass die Ware defekt ist oder erheblich von der Produktbeschreibung abweicht.

Die Informationen sollten so spezifisch wie möglich sein und die genaue Produktbezeichnung, vorhandene Mängel sowie Name, Adresse, Telefonnummer und Datum der ausstellenden Person/Firma enthalten.


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BeitragVerfasst: 27.01.11, 00:31 
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Themenstarter
Hallo,

das Geld wurde zurückgebucht. Der Verkäuferschutz konnnte nicht geltend gemacht werden.

Eine Begründung gab es nicht. Ich hatte expliziet auf den Gewährleistungsausschluss und die erfolgte Bestätigung durch eine positive Bewertung mit dem Text: Teil funktioniert, angegeben.

Was nun? Zum RA oder gleich Anzeige erstatten?


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BeitragVerfasst: 27.01.11, 07:34 
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FDR-Moderator

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Beiträge: 11239
Anzeige sollte man nur beim Verdacht einer STraftat erstatten, der liegt ja nicht wirklich vor.

Hier wäre der Gang zum Anwalt oder ggf. das gerichtliche Mahnverfahren zur Beitreibung des Kaufpreises sinnvoll.


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BeitragVerfasst: 27.01.11, 07:38 
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Beiträge: 20559
Wohnort: Zwischen Flensburg und Sonthofen
Und zukünftig auf die Zahlungsmethode verzichten.

_________________
Das Bonner Grundgesetz ist unverändert in Kraft. Eine deutsche Reichsverfassung, eine kommissarische Reichs-Regierung oder ein kommissarisches Reichsgericht existieren ebenso wenig, wie die Erde eine Scheibe ist. (AG Duisburg 26.01.2006)


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BeitragVerfasst: 27.01.11, 10:25 
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Beiträge: 190

Themenstarter
Danke

beide Ratschläge werde ich beherzigen.


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BeitragVerfasst: 27.01.11, 11:31 
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Beiträge: 62
Leider kann man als neuer Verkäufer mit weniger als 50 Bewertungspunkten nicht auf das Anbieten der Internetzahlmethode verzichten. :evil:

Gruß

Maxi


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BeitragVerfasst: 27.01.11, 11:59 
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lotusblume hat geschrieben:
Der Verkäuferschutz konnnte nicht geltend gemacht werden.


Wurde der Artikel versichert versendet, und die Sendungsnummer bei der Verkäuferschutz-Meldung mitangegeben?


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