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recht.de • Thema anzeigen - ablehnung stationäre behandlung
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 Betreff des Beitrags: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 20.12.17, 17:36 
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ich habe ein frage darf man ein stationäre behandlung in ein BGU klinik nur weg versorgungvertrag.
ich bin kassenpatienten und wurd in der bgu normal untersuch und sollt dort operiert werden jetzt lehn die
krankenkasse das ab mit der begründung der versorgungsplan von der bgu sieht das nicht vor ich soll ein ander
krankenhaus raus such oder bei mehr anruf.

was soll ich machen


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 Betreff des Beitrags: Re: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 20.12.17, 17:41 
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Hallo,

ein bißchen mehr Infos zum Fall wären gut. Handelt es sich um eine Behandlung wegen den Folgen eines Arbeitsunfalls?

_________________
Grüße, Susanne


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 Betreff des Beitrags: Re: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 20.12.17, 17:49 
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nein fehlstellung von kind an .

ich leider unter chronik patellaluxation mit knorpelschaden
und ich war damals in ein krankhaus die hat scheiss gebaut und die bgu hat die reoperation gemacht und da hat die krankkasse ja gesagt . und jetzt sollt ich noch mal operiert werden und jetzt heiss es nein


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 Betreff des Beitrags: Re: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 20.12.17, 18:35 
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Falls mit "BGU" gemeint ist "Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik": der Name deutet darauf hin, dass diese Klinik nicht im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung, sondern der gesetzlichen Unfallversicherung tätig ist. Also für die Berufsgenossenschaften als Unfallversicherungsträger, nicht für die Krankenkassen. Das betrifft dann die Behandlung nach Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten.

Es könnte sein, dass die Klinik dennoch auch einen Versorgungsvertrag mit der Krankenkasse hat. Das kann man bei der Klinik erfragen.

Allgemein gilt zur Auswahl des Krankenhauses:

Zitat:
aus § 73 Abs. 4 SGB V:
In der Verordnung von Krankenhausbehandlung sind in den geeigneten Fällen auch die beiden nächsterreichbaren, für die vorgesehene Krankenhausbehandlung geeigneten Krankenhäuser anzugeben.
(betr. die Einweisung durch den niedergelassenen Arzt)

§ 39 SGB V:
(2) Wählen Versicherte ohne zwingenden Grund ein anderes als ein in der ärztlichen Einweisung genanntes Krankenhaus, können ihnen die Mehrkosten ganz oder teilweise auferlegt werden.

(aber auch das muss ein Krankenhaus mit Versorgungsvertrag sein)


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 Betreff des Beitrags: Re: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 20.12.17, 19:02 
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mein problem ist die bgu hat die befund gemacht und die werd in ander krankenhäuse in mein umgebung nicht aktzeptiert . und somit steht ich da und weiss nicht mehr weiter


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 Betreff des Beitrags: Re: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 20.12.17, 19:22 
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Wenn diese eine Klinik als dafür nicht geeignet gilt und im konkreten Fall andere Kliniken, die dafür geeignet sind, den Befund für falsch halten - warum will man dann unbedingt dort operiert werden?


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 Betreff des Beitrags: Re: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 20.12.17, 19:29 
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zu mein geschicht ich habe ein fehlstellung des bein in der bgu hat man das fest gestellt und ich bevor ich zu bgu gegang bin war ich damals in ein ander krankenhaus die habe pfutsch op gemach die hat mich zu bgu überwiesen weil die gemeint hat das da nicht ist . aber bei der untesucht in der bgu kam heraus das die das mpfl plastik falsch gesetz hat und das krankenhaus was schuld war soll das selbst beheben hat die aber nicht und daher hat die bgu das damals übernohme mit genehmigung der krankenkasse das war vor 5 jahre und jetzt ist es so das ich nur noch subluxation habe und ich war vor nochmal im ander kh und der sagt zu mir das da nicht ist . mittlerweil habe ich ein knorpelschaden . und dank der bgu wurd jetzt festgestell wo der fehler liegt aber was bring mir das wenn die mich nicht behandlen dürfen . ich trag ein orthese und kein kh will mir helfen aus bgu.


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 Betreff des Beitrags: Re: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 20.12.17, 21:04 
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Beiträge: 10048
Ihre Krankenkasse wird dabei behilflich sein, eine alternative Klinik zu finden.

Ihnen wurde von der Krankenkasse eine Beratung angeboten, die sollten Sie jetzt in Anspruch nehmen.
Zitat:
ich soll ein ander
krankenhaus raus such oder bei mehr anruf.

_________________
Grüße, Susanne


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 Betreff des Beitrags: Re: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 20.12.17, 22:15 
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ich habe ein fragt kann man trotzdem widerspruch ein legen ich habe beweis das damals in ein krankhaus falsch behandekn wurd und das ander kh mich nicht behandeln möchte reicht das für widerspruch.


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 Betreff des Beitrags: Re: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 20.12.17, 22:59 
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Beiträge: 4901
mialoona87 hat geschrieben:
ich habe ein fragt kann man trotzdem Widerspruch ein legen ich habe beweis das damals in ein krankhaft falsch behandekn wurd und das ander kh mich nicht behandeln möchte reicht das für widerspruch.

Wenn das alles ist, darf man das bezweifeln.
Man sollte sich bei der KK beraten lassen, wie offenbar angeboten und sich für das Verfassen eines Widerspruchs auf jeden Fall Unterstützung holen


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 Betreff des Beitrags: Re: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 20.12.17, 23:07 
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Wenn ein ablehnender Bescheid der Krankenkasse vorliegt (kann auch mündlich sein), kann man Widerspruch einlegen. Wird dieser abgewiesen, kann man beim Sozialgericht klagen. Eine Erfolgschance dürfte aber nur bestehen, wenn kein anderes Krankenhaus in Deutschland mit entsprechender Zulassung die Behandlung durchführen kann. Und z.B. Universitätskliniken haben immer eine Zulassung und dürften immer über sämtliche Fachrichtungen verfügen.

Der Verbund der BG-Kliniken schribt übrigens:

Zitat:
Werden in den BG Kliniken nur gesetzlich unfallversicherte Patienten behandelt?

Nein, die BG Kliniken versorgen und behandeln jeden Patienten; die Krankenversicherung spielt dabei keine Rolle. Als überregionale Traumazentren besitzen sie einen Versorgungsauftrag für die gesamte Bevölkerung.


Aber es kann schon sein, da es Spezialkliniken sind, dass nicht in jeder dieser Kliniken jede Art von Behandlung durchgeführt wird, oder eben nicht immer auch für Krankenkassenpatienten.


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 Betreff des Beitrags: Re: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 20.12.17, 23:53 
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Zumal die Erwähnung der Traumazentren ja auf die Notfallbehandlung anspielt, an der die BG-lichen Kliniken in anderer Weise teilnehmen als an der Versorgung elektiv zu operierender Patienten.


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 Betreff des Beitrags: Re: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 21.12.17, 13:10 
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habe mit krankkasse gesproch die habe ein adress vom ander krankenhaus geschick aber das ist 60 km weg wo ich wohne und das bgu ist 25 km weit weg.

jetzt ist es so für das krankenhaus was 60 km weit weg ist übernehm die kein fahrkosten und kein taxischein für hin und zurück wenn ich operiert werd müsste.somit muss ich das selbst zahlen als.


und die bgu ist in mein nähe und würd mit den bus zurück komm weil ich ein ticket habe bwz würd für das weil das in der nähe ist taxischein bekomm.


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 Betreff des Beitrags: Re: ablehnung stationäre behandlung
BeitragVerfasst: 21.12.17, 15:41 
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Beiträge: 14633
Dann hat sich das Problem ja schon erheblich reduziert.

Für mindestens zwei nächstgelegene und zugelassene Kliniken muss die Krankenkasse die Fahrtkosten übernehmen (abzgl. etwaiger Eigenteiligung und je nach medizinischer Notwendigkeit), und diese müssen auch geeignet für die Behandlung sein. Da kann das nächstgelegene schon auch mal 100 km entfernt sein. Dann wird aber eher der Zug bezahlt, notfalls allerdings auch der Hubschrauber.


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