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recht.de • Thema anzeigen - Polizei einklagen?
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 Betreff des Beitrags: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 12:45 
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Hallo,
ich habe eine Frage. Vor einem Jahr habe ich eine Ausbildung zum Polizisten in einem Bundesland begonnen, in welchem ich nicht beheimatet war. Diese Ausbildung musste ich aber sehr früh wieder abbrechen, da ich früher eingestellt worden bin, als geplant hatte. Ich hatte es also schwer mit der Wohnungssuche und bin deshalb finanziell nicht über die Runden gekommen. Auf jeden Fall habe ich mich für Ende nächstes Jahres wieder dort beworben, da es schon immer mein Traumjob war.
Nun habe ich eine Absage bekommen. In der Mail stand auch, dass ich für jeglichen Bewerbungstermin gesperrt bin. Da ich aber explizit gerne dort anfangen würde, wollte ich fragen, ob es sind macht, dort rechtlich was zu probieren oder ob das nach hinten losgeht.
Sogesehen hatte ich ja schon meine Chance.

Ich danke euch im Voraus für eure Antworten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 12:55 
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Keine Ahnung, wo das Thema am besten aufgehoben ist, aber in Recht und Politik ist es definitiv nicht richtig. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 13:02 
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Themenstarter
ups, kann man es noch verschieben? :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 13:05 
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FDR-Moderator

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Sorry, vergessen zu erwähnen, das ich es schon mal ins Verwaltungsrecht verschoben habe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 13:30 
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Beiträge: 14540
latan1 hat geschrieben:
Hallo,
ich habe eine Frage. Vor einem Jahr habe ich eine Ausbildung zum Polizisten in einem Bundesland begonnen, in welchem ich nicht beheimatet war.


Aus dieser Ortsangabe kann man nicht erkennen, welches Landesrecht zutrifft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 13:37 
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Beiträge: 3741
latan1 hat geschrieben:
Vor einem Jahr habe ich eine Ausbildung zum Polizisten in einem Bundesland begonnen,.... Diese Ausbildung musste ich aber sehr früh wieder abbrechen, da ich früher eingestellt worden bin, als geplant hatte.

Wie schafft man das bitte früher eingestellt zu werden als geplant?
A) wird man doch hoffentlich wissen zu wann man den Vertrag unterschrieben hat,
b) sollte doch zu Beginn der Bewerbung klar gewesen sein zu welchem Termin man sich beworben hat und
c) wenn ich mir die Differenz anschaue die manche Polizei zwischen Bewerbungsschluss und Ausbildungsbeginn legt, wird man wohl kaum erst 2 Wochen vorher die Zusage bekommen haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 13:45 
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Wie muss man sich das vorstellen?
Man beginnt eine Ausbildung zum Polizisten und wird von jetzt auf heute eingestellt und auf eine Dienststelle gesetzt. So mitten in der Ausbildung. Nun will man von der Dienststelle freigestellt werden um die Ausbildung zu beenden?

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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 13:50 
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Ich könnte alles verständlich erklären.
Wenn ich dies aber täte, würden zu viele interne Informationen zu meiner Person durchsickern. Auf jeden Fall habe ich mich für ein späteren Einstellungstermin beworben, wurde aber aufgrund meines guten Ergebnisses gefragt, ob ich im früheren Einstellungstermin zur Verfügung stünde. in der Euphorie in der ich war, habe ich leider sofort zugesagt.
Berlin ist das Bundesland


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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 14:28 
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Beiträge: 3741
Mal losgelöst von der eigentlichen Frage, auf dem Berliner Wohnungsmarkt wird es in der Zwischenzeit nicht einfacher geworden sein als Polizeischüler eine Wohnung zu finden. Von daher wird man damit rechnen müssen vor dem gleichen Problem zu stehen.
Auch wenn ich verstehen kann das Berlin als Stadtstaat für Polizisten durchaus seine Vorteile hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 14:49 
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Beiträge: 437
Evtl war der vollständige Abbruch ein Problem. Soweit mir bekannt (allerdings ist das Hörensagen) hätte man sich zurückstellen lassen können um in einen späteren Jahrgang wieder einzusteigen.

Wie vollzog sich denn der Abbruch ?

Ich komme nicht mehr, ist mir zu weit und Tschüss:

Leckt mich ihr xxxxxx ciao.

Ich kündige hiermit ....... zum .........

Ich ging einfach nicht mehr hin.


Ohne wirkliche nähere Infos kann man dazu nicht viel sagen.


Die Bundesweite "Sperre" ist etwas komisch. Auch wenn sie häufiger vor kommt.
Das könnte etwas mit der Beurteilung deiner Person zu tun haben. Evtl hält man dich aufgrund deiner (vermuteten) Unentschlossenheit für nicht tauglich den Polizeidienst verrichten zu können.

Eine erneute Testung der Eignung in einem anderen Bundesland würde ich aber evtl. erwarten: Berlin nimmt fast alles was laufen kann und zuverlässig nach dem Papier ist.
Andere Bundesländer sind da wählerischer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 15:03 
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latan1 hat geschrieben:
Ich könnte alles verständlich erklären.

Schön. :)
latan1 hat geschrieben:
Wenn ich dies aber täte, würden zu viele interne Informationen zu meiner Person durchsickern.

Das kann ich mir kaum vorstellen, aber sei´s drum.
latan1 hat geschrieben:
Auf jeden Fall habe ich mich für ein späteren Einstellungstermin beworben, wurde aber aufgrund meines guten Ergebnisses gefragt, ob ich im früheren Einstellungstermin zur Verfügung stünde. in der Euphorie in der ich war, habe ich leider sofort zugesagt.

Sie haben nicht nur zugesagt, sondern die Ausbildung wohl auch begonnen:
latan1 hat geschrieben:
Diese Ausbildung musste ich aber sehr früh wieder abbrechen

Abbrechen bedeutet eben für den Arbeitgeber wohl. Der Kandidat will oder kann das eben nicht. Und dann macht ein zweiter Anlauf eben auch keinen Sinn.
Und um mal auf die Kernfrage zu kommen:
latan1 hat geschrieben:
Da ich aber explizit gerne dort anfangen würde, wollte ich fragen, ob es sind macht, dort rechtlich was zu probieren oder ob das nach hinten losgeht.

NmE: Es mag vielleicht (möglicherweise, unter Umständen) gelingen, sich per Klage ein weiteres Bewerbungsgespräch resp. eine Bewerbung zu ermöglichen. Sie werden sich aber nicht in die alte Ausbildungsstelle "reinklagen" können und genausowenig wird es möglich sein, per Klage dort einen neuen Ausbildungsplatz zu bekommen.
Rabenwiese hat geschrieben:
Die Bundesweite "Sperre" ist etwas komisch. Auch wenn sie häufiger vor kommt.

Wo kommt das denn her?

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Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
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Und unsere Hooligans grüße ich mit einem freundlichen "AHOI" :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 15:13 
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Sorry ich versteh es immer noch nicht.
- Man beginnt eine Ausbildung zum Polizisten
- Man wird angesprochen seinen Dienst im Polizeibetrieb vor Beendigung der Ausbildung zu beginnen.

Dies müsste doch in der Ausbildungsstätte aktenkundig sein? Der AG kann doch nur durch die Ausbildungsstätte über die Qualifikation des Schülers erfahren haben.
Ergo müsste doch geregelt sein, wie diese Schüler im Nachgang die Ausbildung zu Ende führen können?

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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 15:17 
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Beiträge: 9697
Zitat:
- Man wird angesprochen seinen Dienst im Polizeibetrieb vor Beendigung der Ausbildung zu beginnen.
Ich schätze, nicht der Job als fertiger Polizist wurde ihm angeboten, sondern ihm wurde angeboten, die Ausbildung zu einem früheren Termin zu beginnen.
Man bewirbt sich 2017 für den Ausbildungsbeginn 2018, angeboten wurde dann, bereits im Turnus zu beginnen, der 2017 startet.


Wenn man nur wegen der zu teuren Wohnung eine Ausbildung abbrechen muss, dann kündigt man halt nicht einfach sondern versucht mit dem Arbeitgeber eine Lösung zu finden. Wer erst ohne Erklärung kündigt und sich dann gleich wieder neu bewirbt, dem unterstellt man halt er weiß nicht was er will oder ist nicht in der Lage sein Leben zu organisieren. Das gilt nicht nur für den Polizeidienst sondern für alle Beschäftigungsverhältnisse, dass man es sich nach einer Kündigung sparen kann sich nochmal für denselben job zu bewerben. Der Kandidat hat seine Chance bekommen, wenn er die nicht nutzt war es das.

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Grüße, Susanne


Zuletzt geändert von SusanneBerlin am 06.12.17, 15:23, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 15:19 
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ktown hat geschrieben:
Sorry ich versteh es immer noch nicht.

:kopfstreichel:
Er hat sich als Azubi beworben sagen wir mal für September 2018. Dann hat er das Angebot bekommen "Hey, fang doch die Ausbildung schon September 2017 an" und zugesagt, auch angefangen und aber dann keine Wohnung bekommen. Anfangs hat er vermutlich für teuer Geld in Pensionen oder so gewohnt und irgendwann ist die Luft ausgegangen und er mußte die Ausbildung eben wieder abbrechen.
Und jetzt mag er wie ursprünglich geplant wieder einsteigen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Polizei einklagen?
BeitragVerfasst: 06.12.17, 15:22 
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Ahhhhhhhhhh...jetzt hab ich es kapiert.

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