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recht.de • Thema anzeigen - Ersatzerbe, obwohl mit Verstorbenem nicht verwandt?
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BeitragVerfasst: 22.12.17, 13:51 
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2015 verließ mich meine ehemalige Freundin. Wir haben ein minderjähriges Kind aus dieser Beziehung, für welches wir beide sorgeberechtigt sind. Meine Freundin und ich waren nie verheiratet.

Im Sommer 2017 verstarb der Großonkel unserer gemeinsamen Tochter. Er stammt nicht aus meinem Familienzweig, sondern aus dem meiner Ex-Freundin. Es gibt kein Testament. Da der Nachlass überschuldet erschien, schlug meine Ex-Freundin (ebenso wie mehrere ihrer Verwandten) das Erbe aus. Dies taten sie und ich auch für unsere minderjährige Tochter.

Nun - vor wenigen Tagen - erhielt nun ich Post vom Amtsgericht. Mir wurde mitgeteilt, dass nach Ausschlagung des Erbes für unsere Tochter nun ich aufgrund gesetzlicher Erbfolge als Erbe berufen würde. Auch ich könne natürlich innerhalb 6 Wochen nach Bekanntwerden des Erbfalls und der Berufungsgründe das Erbe ausschlagen.

Nun ist meine Frage: Ist es überhaupt zulässig, dass ein Amtsgericht jemanden als Erben beruft, der mit dem Verstorbenen überhaupt nicht verwandt ist? Nur, weil die minderjährige Großnichte des Verstorbenen das Erbe durch ihre Eltern ausgeschlagen hat?

Nach meinem Verständnis ist dies nicht zulässig.


Zuletzt geändert von Sighard Kolb am 22.12.17, 14:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 22.12.17, 14:05 
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Sighard Kolb hat geschrieben:
Großenkel unserer gemeinsamen Tochter.
Wie alt sind sie? :lachen: Sie müssen dann aber schon weit über 100 sein. :ironie:

_________________
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.
Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe


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BeitragVerfasst: 22.12.17, 14:10 
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Entschuldigung. ;) Es muss heißen: "Großonkel"!


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BeitragVerfasst: 22.12.17, 14:26 
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Zitat:
Nun - vor wenigen Tagen - erhielt nun ich Post vom Amtsgericht. Mir wurde mitgeteilt, dass nach Ausschlagung des Erbes für unsere Tochter nun ich aufgrund gesetzlicher Erbfolge als Erbe berufen würde.


Dass Sie nach gesetzlicher Erbfolge der Erbe werden, kann nicht sein wenn Sie mit dem Onkel Ihrer Exfreundin nicht verwandt sind.

Was aber sein könnte ist, dass doch ein Testament aufgetaucht ist und der Erblasser Sie im Testament als Ersatzerbe für Ihre Tochter benannt hat. Dann werden Sie Erbe, da die Tochter, bzw. Sie als Eltern stellvertretend für die Tochter ausgeschlagen haben.

Lesen Sie das Schreiben nochmal genau.

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 23.12.17, 17:46 
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Themenstarter
Vielen Dank für die eindeutige Antwort. Nein, von einem Testament ist nicht die Rede. Da der Großonkel meiner Tochter außerdem alkoholabhängig und gerade noch so in der Lage war, sein Leben zu bestreiten, darüber hinaus auch eine Unsumme an Schulden hinterlassen hat, die sein Barvermögen von ein paar hundert Euro um ein Vielfaches übersteigen, ist er auch gar nicht der Kandidat, der auf die Idee gekommen wäre, zu einem Notar zu gehen oder irgendetwas selbst aufzusetzen. Davon einmal abgesehen kannte ich diesen Mann auch nur aus Erzählungen und er mich quasi gar nicht.

Die Begründung des Amtsgerichtes scheint auch ziemlich eindeutig: Ich werde zum Erben berufen, nachdem ich das Erbe für unsere Tochter ausgeschlagen habe. Nach gesetzlicher Erbfolge wäre nun ich an der Reihe. Meine Exfreundin hat übrigens schon vor Monaten das Erbe auch für sich selbst ausgeschlagen, was aber nachvollziehbar ist, da sie mit dem Onkel direkt verwandt war.

Ich selbst sah für mich bislang keinen Grund dazu. Bis mich dieses Schreiben überraschte.

So bleibt also die generelle Frage: Welche Rechtsgrundlage kann ein Amtsgericht herbeiziehen, um einen Nichtsblutverwandten zum Erben zu berufen. Ich sehe keine.

Zudem will ich einmal hilfsweise hoffen, dass eine Frist für den überraschten Berufenen erst beginnt, sobald der Berufungsgrund mitgeteilt wurde. Und nicht mit Tod des Erblassers.


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BeitragVerfasst: 23.12.17, 19:15 
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Da hat sich wer beim Amtsgericht vertan. Das Amtsgericht beruft auch niemanden zum Erben, sondern ermittelt nur nach gesetzlicher oder testamentarischer Erbfolge wer als nächstes berufen ist. Da hat dann dort wohl wer dabei einen Knoten im Kopf gehabt.


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BeitragVerfasst: 23.12.17, 22:30 
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Zitat:
Ich werde zum Erben berufen, nachdem ich das Erbe für unsere Tochter ausgeschlagen habe. Nach gesetzlicher Erbfolge wäre nun ich an der Reihe.


Ich kann es zwar kaum glauben, dass dem Amtsgericht ein derart offensichtlicher Fehler unterläuft, aber wie heißt es so schön: "Es gibt nichts, was es nicht gibt".

Also sollte man beim Amtsgericht anrufen und fragen, wie man auf die Idee kommt, dass Du in der gesetzlichen Erbfolge nach dem Großonkel Deiner Tochter stehst.


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BeitragVerfasst: 25.12.17, 07:56 
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Zitat:
Davon einmal abgesehen kannte ich diesen Mann auch nur aus Erzählungen und er mich quasi gar nicht.
Auch ohne persönliche Bekanntschaft konnte der Großonkel davon ausgehen, dass das Kind einen Vater haben muss.


Wie auch immer, es wäre nur eine Erbeinsetzung per Testament möglich.

In der gesetzlichen Erbfolge sind Sie nicht.
Insofern würde ich auch sagen, da hat entweder jemand beim Nachlassgericht einen Fehler gemacht oder einer der zahlreichen ausschlagenden Verwandten hat fälschlicherweise unzutreffende Angaben zu Ihnen und Ihrer verwandtschaftlichen Beziehung zum Erblasser gemacht.

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Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 10.02.18, 00:42 
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Ist der Ablauf denn so absurd?

Meine Überlegung: Wer wären denn die die gesetzlichen Erben der Tochter? Ganz klar die beiden Eltern zu gleichen Teilen. Nun hat ihre Mutter das fragliche Erbe bereits ausgeschlagen (nur so kam die Tochter ja ins Spiel). Also kann das einmal ausgeschlagene Erbe nicht mehr den mütterlichen Stamm hochlaufen. Übrig bleibt aber der Vater der Tochter als ihr gesetzlicher Erbe, der bisher noch nicht ausgeschlagen hat.

Oder habe ich gerade einen Knoten im Hirn?


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BeitragVerfasst: 10.02.18, 07:58 
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Es geht aber nicht darum wen die Tochter beerbt, sondern wen der Onkel beerbt.

Wenn jemand ausschlägt, rücken nicht dessen Erben nach, sondern die nächsten Verwandten in der Erbfolge des Erblassers.

Zitat:
Nun hat ihre Mutter das fragliche Erbe bereits ausgeschlagen (nur so kam die Tochter ja ins Spiel). Also kann das einmal ausgeschlagene Erbe nicht mehr den mütterlichen Stamm hochlaufen.
Der "mütterliche oder väterliche Stamm" ist vom Erblasser aus zu betrachten.

Die Ex-Freundin des TE ist die Nichte des Erblassers, also bereits in einem Nebenarm des Verwandtschafrszweigs, kein direkter Nachkomme. Wenn Sie ausschlägt rückt ihre Tochter (die auch die Tochter des TE ist) nach.

Der TE ist nicht mit dem Erblasser verwandt, da kann nichts den Verwandtschaftsstamm beim Onkel(!) hoch- oder runterlaufen dass der TE irgendwann gesetzlicher Erbe wird.

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Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 12.02.18, 13:37 
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SusanneBerlin hat geschrieben:
Der TE ist nicht mit dem Erblasser verwandt, da kann nichts den Verwandtschaftsstamm beim Onkel(!) hoch- oder runterlaufen dass der TE irgendwann gesetzlicher Erbe wird.

Off Topic: Hängt u.U. vom Dörflein ab, in dem alle Beteiligten sich aufhalten - da wissen ab und an Verwandte nicht mal, dass sie verwandt sind ... hinterher sind die ehemaligen Partner noch Großcousins zweiter Ordnung oder so :twisted:


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BeitragVerfasst: 19.02.18, 10:52 
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rettich hat geschrieben:
Ist der Ablauf denn so absurd?

Meine Überlegung: Wer wären denn die die gesetzlichen Erben der Tochter? Ganz klar die beiden Eltern zu gleichen Teilen. Nun hat ihre Mutter das fragliche Erbe bereits ausgeschlagen (nur so kam die Tochter ja ins Spiel). Also kann das einmal ausgeschlagene Erbe nicht mehr den mütterlichen Stamm hochlaufen. Übrig bleibt aber der Vater der Tochter als ihr gesetzlicher Erbe, der bisher noch nicht ausgeschlagen hat.

Oder habe ich gerade einen Knoten im Hirn?


Nein, das ist völlig richtig. Die Tochter ist durch Ausschlagung der Mutter zur Erbin geworden. Da sie ebenfalls das Erbe nicht antritt und keine Nachfahren hat :-} , erbt nun ihr Vorfahre.
Der hat sich darauf konzentriert, nicht verheiratet zu sein und sich dadurch vermeintlich in Sicherheit gefühlt.

Schön, dass es doch noch jemandem aufgefallen ist. Übrigens darf man dem "Schreiben" des Amtgerichtes ruhig Glauben schenken: "[...]Mir wurde mitgeteilt, dass nach Ausschlagung des Erbes für unsere Tochter nun ich aufgrund gesetzlicher Erbfolge als Erbe berufen würde[...]" Berufen natürlich nicht, Erbenbesitzer sind Sie geworden, das hat man Ihnen mitgeteilt. Ersatzerbe sind sie nicht. Das Amtsgericht hat auch keinen Fehler begangen.

Ein tolles Beispiel dafür, dass man sich rechtzeitig zum Fachberater begeben sollte, da die Ausschlagung durch einen Erben immer Folgen für die übrigen Verwandten hat, die der einzelne nicht absehen kann. Beipielsweise könnten Erben ersten Grades übersehen, dass Sie besser auch das Erbe ausschlagen sollten.

Anderfalls passiert so etwas:

Man hält sich für einen "Ersatzerben", obwohl der Erblasser nichts verfügt hat.

"[...]Nun ist meine Frage: Ist es überhaupt zulässig, dass ein Amtsgericht jemanden als Erben beruft[...]"

Erben werden nicht berufen. Erben sind im Augenblick des Todes des Erblassers von selbst zu Erben geworden. Schlagen Sie das Erbe aus, wird der nächste in der GEF der momentane Erbenbesitzer. Das geht solange weiter, bis nur noch der Noterbe übrig bleibt.

"[...]der mit dem Verstorbenen überhaupt nicht verwandt ist?[...]"

Es genügt vollauf, mit der letzten ausschlagenden Erbin verwandt zu sein. Die war im Augeblick des Ausschlagens des Erbes durch ihre Mutter zur Erbin geworden, um dann selbst auszuschlagen.

"[...]Nur, weil die minderjährige Großnichte des Verstorbenen das Erbe durch ihre Eltern ausgeschlagen hat?[...]"

Im Falle der Erbausschlagung fällt nur der ausschlagende Erbe aus der gesetzlichen Erbfolge heraus, mit der weiteren Folge, dass sein nachster Verwandter als Rechtsnachfolger an seine Stelle tritt, hier also der Vater der ausschlagenden Tochter, die ihrer Mutter in der Erbfolge folgte. Der Gesetzgeber möchte halt, dass das Erbe möglichst in der Familie bleibt.

Eine Rechtsberatung hätte hier schlimmeres verhüten können, ohne die Welt zu kosten. Nun wäre es bereits zu spät, noch auszuschlagen.

Ein schöner Beitrag im Themenbereich "Recht und Politik", wo er gut versteckt ist.


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BeitragVerfasst: 19.02.18, 12:10 
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Zitat:
Im Falle der Erbausschlagung fällt nur der ausschlagende Erbe aus der gesetzlichen Erbfolge heraus, mit der weiteren Folge, dass sein nachster Verwandter als Rechtsnachfolger an seine Stelle tritt, hier also der Vater der ausschlagenden Tochter


Da sagt das BGB etwas anderes: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1953.html

Zitat:
§ 1953 Wirkung der Ausschlagung
(1) Wird die Erbschaft ausgeschlagen, so gilt der Anfall an den Ausschlagenden als nicht erfolgt.
(2) Die Erbschaft fällt demjenigen an, welcher berufen sein würde, wenn der Ausschlagende zur Zeit des Erbfalls nicht gelebt hätte; der Anfall gilt als mit dem Erbfall erfolgt.


Wenn also die Tochter nicht gelebt hätte, hätte der unverheiratete Nicht-Vater auch nichts geerbt. Sehr einfach also.


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BeitragVerfasst: 19.02.18, 12:21 
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locarno hat geschrieben:
Nein, das ist völlig richtig. Die Tochter ist durch Ausschlagung der Mutter zur Erbin geworden. Da sie ebenfalls das Erbe nicht antritt und keine Nachfahren hat :-} , erbt nun ihr Vorfahre.
Der hat sich darauf konzentriert, nicht verheiratet zu sein und sich dadurch vermeintlich in Sicherheit gefühlt.


Diese Aussage ist natürlich absoluter Unsinn.

In der Erbfolge des Großonkels können außer dessen Ehegatten nur leibliche Verwandte des Großonkels sein. An die Stelle bereits verstorbener Erben oder von Erben, die ausgeschlagen haben treten deren Abkömmlinge, jedoch nicht deren Vorfahren und das richtet sich auch nicht nach der gesetzlichen Erbfolge bezüglich dieser Erben.

Wenn es keine Abkömmlinge gibt, dann kommen Erben der nächst höheren Ordnung zum Züge, in keinem Fall aber Personen, die nicht verwandt sind.


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BeitragVerfasst: 19.02.18, 13:08 
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Eltern erben nie


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