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recht.de • Thema anzeigen - Betrüger geht mit entwendeter EC-Karte einkaufen
Aktuelle Zeit: 28.04.17, 17:45

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BeitragVerfasst: 18.04.17, 09:54 
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hallo,

also, mir ist das gleiche passiert.

Mit gestohlener EC-Karte wurde in diversen Läden gekauft.

Ich hab dieses Rückgaberecht des Lastschriftverfahrens gemacht, und somit ist das Geld wieder auf dem Konto.

Es handelte sich um mehrer Einkäufe von je zwischen 100-200 EUR, insgesamt ca. 1000 EUR.

Aber: jetzt hab ich diverse Inkassobriefe bekommen, weil die ja nicht wissen, warum ich von meinem Rückgaberecht Gebrauch gemacht habe.

Wie soll ich darauf reagieren?

Danke.


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BeitragVerfasst: 18.04.17, 10:18 
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FDR-Moderator

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Hab dem Beitrag mal einen eigenen Thread gegönnt. Hierfür müssen keine 8 Jahre alten Kamelle wieder hervor gehoben werden :wink:

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Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.
Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit." Zitat Mark Twain


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BeitragVerfasst: 18.04.17, 10:52 
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Wohnort: Berlin
Wurde der Diebstahl der Karte der Bank und der Polizei gemeldet? Wissen die Inkassounternehmen bzw die Händler davon?


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BeitragVerfasst: 18.04.17, 12:07 
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Beiträge: 1501
Bevor Inkassobriefe kommen, melden sich i.d.R. die Gläubiger erst einmal mit einem Schreiben.
Da genügt es, den Gläubigern oder Inkasso mitzuteilen, dass der Einkauf aufgrund einer gestohlenen EC-Karte durchgeführt wurde und am xx.xx. um xxh auf dem Polizeirevier Anzeige erstattet wurde. I.d.R. bekommt man von der Polizei eine kurze Bestätigung oder eine Sachbearbeitungsnummer mit.


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BeitragVerfasst: 18.04.17, 12:16 
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Themenstarter
also:

1. den Diebstahl habe ich sofort über Online-Anzeige polizeilich gemeldet.
2. Die EC-Karte hab ich sofort telefonisch gesperrt.
3. Die KUNO-Sperrung habe ich ca. 5 Tage später auf Polizeiwache gemacht (früher wusste ich gar nicht, dass dies erforderlich war)
4. Klar habe ich die Belege der Polizei.

Es kamen sofort Inkasso-Briefe.

Wie genau soll ich auf diese Inkasso-Briefe reagieren?

Wie ist die Rechtslage?

Danke.


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BeitragVerfasst: 19.04.17, 14:50 
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Themenstarter
Leute,

d.h. ich schräube den Gläubigern relativ formlos, auch ohne Anwalt, mal, was Sache ist.

Oder kann man bei diesem Schritt schon etwas falsch oder richtig machen?


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BeitragVerfasst: 21.04.17, 08:59 
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Beiträge: 1501
Einfach mitteilen,, dass man nicht Käufer war und Kopie der Anzeige der Polizei bzw. Nr. des Polizeiberichtes beifügen. Mehr ist nicht erforderlich.


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BeitragVerfasst: 21.04.17, 09:53 
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Beiträge: 3265
Fragensteller55 hat geschrieben:
3. Die KUNO-Sperrung habe ich ca. 5 Tage später auf Polizeiwache gemacht (früher wusste ich gar nicht, dass dies erforderlich war)

Musste erstmal nachlesen was die "KUNO-Sperrung" ist. Also als erforderlich würde ich die nicht wirklich ansehen. Zumal selbst eine Meldung in das System keine 100% Sicherheit liefern kann das nicht irgendwo ein Händler sich per Karte und Unterschrift eine Lastschrift genehmigen lässt, schlicht weil nicht jeder zwingend dort abfragen muss ob die Karte gesperrt wurde.

Hintergrund: Nur bei Zahlung per PIN wird im Zahlvorgang bei der Bank geprüft ob die Karte gesperrt wurde. Bei der, für den Händler günstigeren, Zahlung per Lastschrift die der Kunde per Unterschrift genehmigt, erfolgt diese Prüfung nicht. An der Stelle setzt das privat organisierte KUNO-Verfahren ein und betreibt selber eine Datenbank mit gesperrten Kartendaten die interessierte Händler, gegen Gebühr, nutzen können um sich abzusichern. Das ganze erfolgt in Kooperation mit der Polizei, über die man dort seine Karten eintragen lassen kann. Wobei Hessen da scheinbar nicht mitspielt.


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BeitragVerfasst: 22.04.17, 21:29 
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Beiträge: 2224
Wohnort: Thüringen
Hallo

nur eine Bitte am Rande: Schräuben Sie nicht, schreiben Sie lieber.

_________________
Wir sind dafür, dass wir dagegen sind.


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