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recht.de • Thema anzeigen - Giralgeld-Schöpfung von Sparkassen
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 Betreff des Beitrags: Giralgeld-Schöpfung von Sparkassen
BeitragVerfasst: 14.03.17, 13:16 
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Hallo Leute,

wer kann mir sagen wo offiziell nachzulesen ist,

seit welchem Jahr Sparkassen selbst Giralgeld für Darlehen schöpfen dürfen ?


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BeitragVerfasst: 14.03.17, 14:19 
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Ich behaupte mal, das steht nirgends, warum auch?


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BeitragVerfasst: 14.03.17, 14:52 
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Themenstarter
na ja,

irgendwo wird es schon stehen.

ich habe zufällig einen Arikelbezug von 1956 gefunden,

muss dann wohl zumindest zu diesem Zeitpunkt schon gängige Praxis gewesen zu sein.


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BeitragVerfasst: 15.03.17, 10:43 
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Im März 1956 erhielten die volkseigenen Sparkassen ein einheitliches Statut.
Zudem trat im Freistaat Bayern das Gesetz über die öffentlichen Sparkassen (Sparkassengesetz – SpkG) zum 1. Okt. 1956 in Kraft. Möglich, dass die Sparkassen zuvor nur eingeschränkt tätig sein konnten.


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BeitragVerfasst: 15.03.17, 11:32 
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klaus-i-maus hat geschrieben:
Hallo Leute,
wer kann mir sagen wo offiziell nachzulesen ist,
seit welchem Jahr Sparkassen selbst Giralgeld für Darlehen schöpfen dürfen ?


Ich versuch es mal vereinfacht: Da aus meiner Sicht jede Darlehensausgabe abstrakt zu den Einlagen zu betrachten ist, ist jedes Darlehen eine Giralgeldschöpfung. Somit ist der Zeitpunkt, zu dem eine Sparkasse die rechtlichen Erlaubnis der Ausgabe von Darlehen erhielt, auch der Zeitpunkt, an dem sie anfangen durfte "zu schöpfen". Die Erlaubnis zur Ausgabe von Darlehen dürfte für jeder der ca. 400 Sparkassen zu unterschiedlichen Zeitpunkten erteilt worden sein, daher gibt es also nicht DEN einen Zeitpunkt.

P.S: Mir fehlt gerade ein wenig die eigene Kreativität... wobei kann denn so eine Information helfen?

Tschau
Majo


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BeitragVerfasst: 15.03.17, 11:49 
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Themenstarter
derblacky hat geschrieben:
... wobei kann denn so eine Information helfen?


z.B. bei den Fragen:

wo dann die Rechtfertigungen herkommen,

Bereitstellungszinsen zu verlangen

und variable Zinsen willkürlich anzupassen ...

Vielleicht hat ja dafür jemand Antworten für mich ?


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BeitragVerfasst: 15.03.17, 13:42 
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Sind wir immer noch bei der Frage, ob eine Sparkasse / Bank ihre AGB in einem laufenden Vertrag anpassen darf? Klingt so.

Warum diskutieren wir das nicht im ursprünglichen Thread
viewtopic.php?t=273522
weiter?

Dann würde es dort endlich mal das gesuchte konkrete Beispiel geben.


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BeitragVerfasst: 15.03.17, 14:09 
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Themenstarter
für mich haben beide verschiedenen Sacherhalte,

ausser das es sich um die gleiche Sparkasse handelt,
nichts miteinander zu tun,

oder wo sehen Sie da einen Zusammenhang?


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BeitragVerfasst: 15.03.17, 16:13 
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Ich sehe einen Zusammenhang beim TE.

Und wenn es sich nicht gerade um eine fiktive Stammtischdiskussion handeln würde :ironie: , kann ich mir rege vorstellen, wie eine Rechtsabteilung einer betroffenen Sparkasse auf entsprechende Meinungsbekundungen, Rechtsauffassungen, Diskussionsbeiträge und sonstige Äußerungen, gar in Form einer Vorstandsbeschwerde?, reagiert bzw. reagieren wird.

Die Rechtsgrundlage für Bereitstellungszinsen wie auch für Zinsänderungen ist der Darlehensvertrag (eventuell + AGB), wiederum fußend auf dem Gesetz (im Wesentlichen zunächst auf dem BGB).

Als das Darlehen aufgenommen wurde und die gewünschten Mittel zur Verfügung gestellt wurden, war es dem TE doch sicherlich egal, wo die Grundlagen zu finden sind. :evil:


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BeitragVerfasst: 15.03.17, 16:48 
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idem hat geschrieben:
1.) Die Rechtsgrundlage für Bereitstellungszinsen wie auch für Zinsänderungen ist der Darlehensvertrag (eventuell + AGB), wiederum fußend auf dem Gesetz (im Wesentlichen zunächst auf dem BGB).

2.) Als das Darlehen aufgenommen wurde und die gewünschten Mittel zur Verfügung gestellt wurden, war es dem TE doch sicherlich egal, wo die Grundlagen zu finden sind. :evil:


zu 1.) bitte genauen § nennen,
so sagt das überhaupt nichts aus !!!

--------------------------------------

zu 2.) das war mir, wie fast allen Leuten Leuten (wie mir damals!) überhaupt nicht klar,
ich gehe sogar davon aus, das es auch den dafür zuständigen Bankmitarbeiten nicht klar gewesen ist,
denn die wurden bewusst dumm gehalten
um nicht versehentlich irgendetwas auszuplaudern !

BGB kennt auch "Treu und Glauben",
d.h. u.a. das derjenige,
der besser informiert ist, (= die Sparkasse)
ihren durch penetrante öffentliche Fehlinformation haushoch unterlegenen Geschäftspartnern
nicht durch seine professionelle Überlegenheit betrügen darf.

Wenn die Sparkasse z.B. nicht komplett im Voraus
für einen bestimmten Zinssatz am Kapitalmarkt besorgte Fremdmittel
(das wäre dann aber gerade kein Giralgeld!)
irgendwo in ihrem Betrieb zu niedrigeren Zinssen zwischenparken muss
bis sie dem Kunden ausgezahlt werden,
(was sie ja ihren Kunden in betrügerischer Absicht Weis macht)
sondern zinsfrei als Giralgeld bzw. Buchgeld aus dem Nichts selbst zinslos generiert,
dann fallen auch keine Bereitstellungszinsen der Sparkasse an
die sie berechtigter weise von ihren Kunden verlangen kann,

egal ob Festzinsdarlehen oder zu variablen Konditionen,

sie generiert das Buchgeld erst zum Auszahlungszeitpunkt
und hat selbst überhaupt keine Zinsen für dieses Geld zu zahlen,
noch nicht einmal den derzeit mickrigen EZB-Zinssatz

sondern nur einen sehr geringen Teil,
ich schätze mal derzeit irgendwo bei 1% bei Immo-Darlehen,
irgendwo als Eigenkapital hinterlegen muss,
wenn man das überhaupt so nennen kann !!!

(Genauer habe ich das noch nicht recherchiert.
vielleicht kann mir ja irgend ein schlauer Jemand mitteilen
welcher, wo, unter welcher Bezeichnung,
veröffentlichte EZB- bzw. Bundesbank-Referenzzinsatz
das wiedergibt.)


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BeitragVerfasst: 15.03.17, 17:05 
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klaus-i-maus hat geschrieben:
idem hat geschrieben:
1.) Die Rechtsgrundlage für Bereitstellungszinsen wie auch für Zinsänderungen ist der Darlehensvertrag (eventuell + AGB), wiederum fußend auf dem Gesetz (im Wesentlichen zunächst auf dem BGB).

2.) Als das Darlehen aufgenommen wurde und die gewünschten Mittel zur Verfügung gestellt wurden, war es dem TE doch sicherlich egal, wo die Grundlagen zu finden sind. :evil:


zu 1.) bitte genauen § nennen,
so sagt das überhaupt nichts aus !!!...
Wir drehen uns wieder im Kreis, wie auch schon im von mir erwähnten ersten Thread zum Thema. Der TE scheint hier eine Meinung zu haben, die er uns 1.) nicht vollumfänglich darlegen will und 2.) hier in irgendeiner für ihn weiter verwertbaren Form bestätigt sehen will.

Mal eine Frage: Warum lässt man den Sachverhalt nicht von einem Anwalt prüfen?


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BeitragVerfasst: 15.03.17, 17:12 
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Wenn es ungemütlich wird, ist der Kunde plötzlich unmündig und ahnungslos gewesen. Zu allem Übel hatte er im Vorfeld auch keinerlei Möglichkeit und Gelegenheit, sich schlau zu machen. Bankmitarbeiter sind ja so starke und flinke Wesen, wenn sie sich einen Bürger auf der Straße greifen, in die Bank zerren und einen Darlehensvertrag aufnötigen. Den Ironie-Smile spare ich jetzt mal aus.

Vor jeden Lebensmittelkauf wird die Zutaten-/Inhaltsstoff Liste ausgiebig studiert und der Verkäufer gelöchert. Aber ein Kreditvertrag wird im Vorbeigehen und ohne Vorbereitung/Prüfung abgeschlossen?


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BeitragVerfasst: 15.03.17, 17:17 
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webelch hat geschrieben:
Mal eine Frage: Warum lässt man den Sachverhalt nicht von einem Anwalt prüfen?


weil ich derzeit kein Geld habe,
solche Anwälte überhaupt schwer zu finden sind,
und zudem ziemlich teuer.

deshalb versuche ich mich selbst schlau zu machen.

Was haben Sie dagegen einzuwenden wenn ich hier frage?

Gehören Sie auch zu dem Tross der in Foren tätiger Mitarbeiter
die das einschlägige Gewerbe vor Nachteilen schützen soll ???


(darauf erwarte ich eh keine ehrliche Antwort.
das soll nur aufzeigen das ich bei weitem nicht so blöde bin wie Sie
und andere hier mich wohl halten ...).

Nennen Sie mir mal ein höchstrichterliches Urteil aus dieser Zeit
welches sich mit Giralgeld und Buchgeld oder Geldschöpfung
im Zusammenhang mit Immpbiliendarlehen beschäftigt.


Zuletzt geändert von klaus-i-maus am 15.03.17, 17:28, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 15.03.17, 17:25 
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idem hat geschrieben:
Wenn es ungemütlich wird, ist der Kunde plötzlich unmündig und ahnungslos gewesen. Zu allem Übel hatte er im Vorfeld auch keinerlei Möglichkeit und Gelegenheit, sich schlau zu machen. Bankmitarbeiter sind ja so starke und flinke Wesen, wenn sie sich einen Bürger auf der Straße greifen, in die Bank zerren und einen Darlehensvertrag aufnötigen. Den Ironie-Smile spare ich jetzt mal aus.

Vor jeden Lebensmittelkauf wird die Zutaten-/Inhaltsstoff Liste ausgiebig studiert und der Verkäufer gelöchert. Aber ein Kreditvertrag wird im Vorbeigehen und ohne Vorbereitung/Prüfung abgeschlossen?


ein ganz Schlauer !!!

so war das zumindest vor über 25 Jahren als das,
was heute alles bekannt ist,
noch wohlgehütetes Geheimwissen war
und die heutigen Möglichkeiten im Internet noch nicht gegeben waren.

Auch alle meine bisherigen Fachanwälte für Bankrecht wusten nichts über Giralgeld und seine Auswirkungen auf Immobiliendarlehen,

genausowenig wie die damals tätigen Richter am BGH,

so doof, hinterwäldlerisch und lebensuntauglich wie Sie mich darstellen
bin ich dann doch nicht,
sondern in guter Gesellschaft anerkannter Juristen in diesem Lande !!!


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BeitragVerfasst: 15.03.17, 17:46 
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Registriert: 25.01.07, 08:01
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Geheimwissen. :shock: Soso.

Wenn man nicht einmal in Betracht ziehen will, dass
- nicht alle Juristen alles wissen,
- das Thema Giralgeld bei der bislang (immernoch!) unbekannten eigentlichen Problematik wahrscheinlich gar nicht von Belang ist,
- die bösen Internet-Juristentrolle vielleicht doch Recht haben,
- ach, ich hör' ja schon auf. :cry:

Hm.


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