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recht.de • Thema anzeigen - Bildungskredit - Versicherungen - ALG2
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BeitragVerfasst: 21.07.17, 21:20 
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Beiträge: 11
Hallo,

Herr M. hat vor Jahren einen Bildungskredit für sein Studium bei der XYZ-Bank abgeschlossen.
Zum Bildungskredit gehören sowohl eine Arbeitslosigkeitsversicherung und eine Versicherung aufgrund schwerer Krankheit (Dread Disease). Beide sollen den Fall des Zahlungsausfalls abdecken.

Herr M. ist seit September 2016, nach seinem Studium sowohl Arbeitslos- als auch durch eine schwerere psychische Erkrankung eingeschränkt. Herr M. war bereits 2016 mit seinem Vater bei der Bank und hat um eine Ratenpause gebeten und die finanziellen Umstände geschildert. Dies lehnte die Bank ab. Wies jedoch auch nicht auf die bestehenden Versicherungen hin. Die Bank hat seit September trotz ALG2 weiterhin monatlich die Raten und Zinsen in Höhe von 200 € abgezogen.

Fragen:
1) Hätte die Bank die Versicherung(en) aktivieren müssen?

2) Gibt es eine Chance die abgezogenen Raten zurück zu erhalten?

3) Können die Versicherungen Rückwirkend zum ALG-Bezug aktiviert werden?

4) Herr M. ist ebenfalls seit September 2016 in einem Sozialprogramm "Betreutes Wohnen". Er hat einen Betreuer (keinen gesetzlichen Betreuer/Vormund). Korrekterweise hätte der Betreuer bei Aufnahme des Klienten, als er von dem Kredit erfuhr, Schritte einleiten sollen. Dies geschieht leider erst jetzt (Einrichtung eines P-Kontos etc.). Ist dem Sozialdienst diesbezüglich etwas anzulasten?

Vielen Dank im Voraus.


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BeitragVerfasst: 22.07.17, 05:56 
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Beiträge: 1572
1) Der Kunde ist der Versicherungsnehmer und die Bank nur die Begünstigte; es ist Sache des Versicherungsnehmers, die Versicherungsleistung in Anspruch zu nehmen. Die Bank als Begünstigte hat keine Möglichkeit, Ansprüche bei der Versicherung geltend zu machen, da nicht Versicherungsnehmer.
2) Das liegt im Ermessen/Kulanz der Versicherung.
3) Ist Ermessen der Versicherung, ggf. in den AGB's nachlesen, was da vereinbart ist.
4) Welche Art von "Betreuer"; wenn kein rechtlicher Betreuer dann hätte der "Betreuer" dies nicht tun müssen und auch nicht dürfen, weil die Geltendmachung von Ansprüchen für Dritten ist nur entsprechenden Personenkreis rechtlich erlaubt.


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BeitragVerfasst: 22.07.17, 05:56 
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1) Der Kunde ist der Versicherungsnehmer und die Bank nur die Begünstigte; es ist Sache des Versicherungsnehmers, die Versicherungsleistung in Anspruch zu nehmen. Die Bank als Begünstigte hat keine Möglichkeit, Ansprüche bei der Versicherung geltend zu machen, da nicht Versicherungsnehmer.
2) Das liegt im Ermessen/Kulanz der Versicherung.
3) Ist Ermessen der Versicherung, ggf. in den AGB's nachlesen, was da vereinbart ist.
4) Welche Art von "Betreuer"; wenn kein rechtlicher Betreuer dann hätte der "Betreuer" dies nicht tun müssen und auch nicht dürfen, weil die Geltendmachung von Ansprüchen für Dritten ist nur entsprechenden Personenkreis rechtlich erlaubt.


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1) Der Kunde ist der Versicherungsnehmer und die Bank nur die Begünstigte; es ist Sache des Versicherungsnehmers, die Versicherungsleistung in Anspruch zu nehmen. Die Bank als Begünstigte hat keine Möglichkeit, Ansprüche bei der Versicherung geltend zu machen, da nicht Versicherungsnehmer.
2) Das liegt im Ermessen/Kulanz der Versicherung.
3) Ist Ermessen der Versicherung, ggf. in den AGB's nachlesen, was da vereinbart ist.
4) Welche Art von "Betreuer"; wenn kein rechtlicher Betreuer dann hätte der "Betreuer" dies nicht tun müssen und auch nicht dürfen, weil die Geltendmachung von Ansprüchen für Dritten ist nur entsprechenden Personenkreis rechtlich erlaubt.


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1) Der Kunde ist der Versicherungsnehmer und die Bank nur die Begünstigte; es ist Sache des Versicherungsnehmers, die Versicherungsleistung in Anspruch zu nehmen. Die Bank als Begünstigte hat keine Möglichkeit, Ansprüche bei der Versicherung geltend zu machen, da nicht Versicherungsnehmer.
2) Das liegt im Ermessen/Kulanz der Versicherung.
3) Ist Ermessen der Versicherung, ggf. in den AGB's nachlesen, was da vereinbart ist.
4) Welche Art von "Betreuer"; wenn kein rechtlicher Betreuer dann hätte der "Betreuer" dies nicht tun müssen und auch nicht dürfen, weil die Geltendmachung von Ansprüchen für Dritten ist nur entsprechenden Personenkreis rechtlich erlaubt.


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