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Nachbarschaftsrecht - Rechtslage bzgl. Bepflanzung

Verfasst: 19.03.11, 18:25
von Tine-Biene
Könne Hauseigentümer ihr Grundstück beliebig bepflanzen oder ist dabei doch etwas zu beachten. Inwieweit darf etwas in das Nachbargrundstück wachsen bzw. in welchen Rahmen muss dies unterbunden werden. Wo ist dies gesetzlich geregelt (BGB??)? Gibt es Regelungen im Recht, wenn bei einem Nachbargrundstück zwar Bäume in das eigene Grundstück ragen, dies aber nur in großer Höhe der Fall ist? Beispiel: Äste ragen in vom Nachbarn in das eigene Grundstück in ca 5m Höhe und werfen auf dieses Schatten bzw. im Herbst Laub. Wie ist die Rechtslage, wenn der Grundstückeigentümer dies missbilligt. Kann er auf gesetzlicher Basis verlangen die Äste zu stutzen oder dies selbst ausführen/ veranlssen?
Danke

MfG

Re: Nachbarschaftsrecht - Rechtslage bzgl. Bepflanzung

Verfasst: 19.03.11, 19:13
von hws
Tine-Biene hat geschrieben:Könne Hauseigentümer ihr Grundstück beliebig bepflanzen ...
Das steht im Nachbarschaftsrecht und ist länderspezifisch.
I.A. kann man bei herüberragenden Ästen den Nachbarn auffordern, die ab der Grundstücksgrenze zu kappen. Das daran hängende Obst allerdings erst dann nehmen, wenn es auf dem eigenen Boden liegt und nicht von denZweigen Pflücken.
Laubfall, Schatten dagegen kann man nicht gegen klagen. (jedenfalls nicht aussichtsreich)

hws

Re: Nachbarschaftsrecht - Rechtslage bzgl. Bepflanzung

Verfasst: 19.03.11, 19:36
von Ronny1958
Und das Nachbarschaftsrecht ist keine Frage des Verfassungsrechts.

Re: Nachbarschaftsrecht - Rechtslage bzgl. Bepflanzung

Verfasst: 20.03.11, 01:33
von nordlicht02
Ronny1958 hat geschrieben:Und das Nachbarschaftsrecht ist keine Frage des Verfassungsrechts.
Die Nachbarn sind durch den Streit in einer schlechten Verfassung. :oops: