Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Öffentliches und privates Baurecht, Bebauungsrecht, Nachbarrecht

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Ina-Elena
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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von Ina-Elena » 14.05.17, 21:13

Hallo, liebes suesses herz,

den link kann ich leider nicht lesen -linnk nicht erlaubt -.

Eine Haftpflicht-Versicherung muss jeder Mieter im Hause haben.

Und eine Gebäudeversicherung ist nach dieser Erfahrung "in Arbeit".
Tut mir für die Mieter leid, aber die Nebenkosten werden sich dann erhöhen.

Liebe Grüße
Ina-Elena

freemont
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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von freemont » 14.05.17, 21:25

Ina-Elena hat geschrieben:... Es war ein Meister mit 1 Mitarbeiter.
...

Wo ist denn dann das Problem?

Den ehemaligen Firmeninhaber gibt es doch dann noch. Wen eine juristische PeRson z.B. eine GmbH "stirbt" ist das anders. Ein Einzelkaufmann haftet weiter, auch wenn er die Firma aufgibt. Sogar wenn er stirbt haften seine Erben.

Der Anspruch gegen die Haftpflicht besteht hier parallel, ergänzend zu dem Anspruch gegen den Versicherungsnehmer. Und der ist doch hier noch greifbar. Ob der dann seine Versicherung einschaltet bleibt ihm überlassen.

Ob die Haftung allerdings tatsächlich materiell besteht ist aber eine ganz andere Frage. Die Versicherung würde auch nur eintreten, wenn 8und so weit der Ex-Firmeninhaber haftet.

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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von Ina-Elena » 14.05.17, 21:34

Hallo lieber freemont,

danke für die Info.

Den Firmeninhaber gibt es noch, er hat sich ja den Schaden angesehen, meinte aber, er hätte damit nichts zu tun, da er dem Fliesenleger gesagt habe, er soll untermauern.

Also weiß ich jetzt, dass der Firmeninhaben auch "privat" haftet. Das ist schon einmal beruhigend, ob er finanziell in der Lage ist, für den Schaden aufzukommen, werden wir sehen.

Danke !

Liebe Grüße
Ina-Elena

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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von ktown » 14.05.17, 22:24

suesses_herz hat geschrieben:Silikonfugen werden im Normalfall als "Wartungsfugen" ausgewiesen mit dem Hinweis, dass diese ca. alle zwei Jahre zu erneuern sind.
Sorry aber was soll dieser Quatsch?
Definition Wartung:
Als Wartung werden gemäß DIN 31051 (Stand 2003) Maßnahmen zur Verzögerung des Abbaus des vorhandenen Abnutzungsvorrates der Betrachtungseinheit verstanden. Sie wird während der Nutzung eines Objekts angewandt.
Eine Wartungsfuge muss nicht zwangsläufig und immer nach 2 Jahren ausgetauscht werden. Ein Austausch ist notwendig, wenn nach eine Inaugenscheinnahme ein Austausch für notwendig erachtet wird.

Mit der Erweiterung der Verjährung auf 5 Jahre gehe ich nicht so mit. Das hatte wir hier schonmal.

Das
Ina-Elena hat geschrieben:Den Firmeninhaber gibt es noch, er hat sich ja den Schaden angesehen, meinte aber, er hätte damit nichts zu tun, da er dem Fliesenleger gesagt habe, er soll untermauern.
passt aber nicht mit dem
Ina-Elena hat geschrieben:Eine Acrylwanne wurde mangelhaft eingebaut, d.h. nicht richtig untermauert, so dass diese bei Belastung nachgab und sich die Fugen lösten.
zusammen.

Wenn die Untermauerung für die Stabilität der Badewanne notwendig war (was ich aber rein technisch nicht glaube), dann liegt diese im Verantwortungsbereich des Installateurs.
Wer hat diesen Sachverhalt gutachterlich festgestellt?
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von freemont » 14.05.17, 22:48

Ina-Elena hat geschrieben:Hallo lieber freemont,

danke für die Info.

Den Firmeninhaber gibt es noch, er hat sich ja den Schaden angesehen, meinte aber, er hätte damit nichts zu tun, da er dem Fliesenleger gesagt habe, er soll untermauern.

Also weiß ich jetzt, dass der Firmeninhaben auch "privat" haftet. Das ist schon einmal beruhigend, ob er finanziell in der Lage ist, für den Schaden aufzukommen, werden wir sehen.

Danke !

Liebe Grüße
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Leider, jeder schiebt es auf den Anderen.

Aber wenn ich oben lese "Auftrag an Installateur Fa., komplette Bad-Sanierung", dann haftet Der für den Fliesenleger, den er als Sub-Unternehmer eingeschaltet hat, er kann sich intern an Dem schadlos halten. Dem Auftraggeber gegenüber haftet nur er für seinen Erfüllungsgehilfen.

Bei der Frage der Verjährung hilft das allerdings nicht. Die 2 Jahre sind um, das steht fest. Wenn das eine komplette Badsanierung war, ist aber die Wahrscheinlichkeit hoch, daß es sich um ein "Bauwerk" i.S. § 634a I Nr. 2 BGB handelt, was 5 Jahre Verjährungsfrist bedeuten würde.

Bei der Schadenshöhe sollte man aber fachkundigen Rat einholen, auch auf das Risiko hin, dass man auf den Beratungs-Kosten sitzen bleibt.

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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von Ina-Elena » 14.05.17, 23:20

Hallo lieber ktown,

danke für Deine Info.

Zum Einbau der Acryl-Duschwanne:

Der Installateur bekam den Auftrag ein komplettes Badezimmer mit Eck-Runddusche einzubauen.
Von der Duschtasse hat er einen vorinstallierten Fuß - in der hinteren Ecke - entfernt, da er sonst mit seinen Rohren Probleme bekommen hätte.
Da der Fuß fehlte, musste untermauert werden. Diese Untermauerung ist nicht ordnungsgemäß erfolgt - nicht hoch genug - so dass die Duschtasse bei Belastung im hinteren Bereich, dort wo der Fuß entfernt wurde - nachgab. Deshalb haben sich auch die Silikonfugen gelöst und es konnte lange Zeit Wasser eindringen.

Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten wurde die Wohnung vermietet.

Die Mieterin, die 2 Jahre lang geduscht hat und mit Sicherheit das Wackeln der Dusche und das Lösen der Silkonfugen bemerkt haben muss, hat nichts gesagt, sondern nur jetzt im Februar die Silikon-Fugen selbst erneuert, die sich natürlich wieder gelöst haben.
Die Haftpflicht-Versicherung der Mieterin hat einen "Gutachter" geschickt, einen Dipl.Wirtschafts-Ingenieur, keinen Bau-Sachverständigen, und dieser hat Ansprüche gegen die Mieterin zurükgewiesen, da sie den Mangel nicht bemerkt habe und als sie ihn bemerkt hat, hätte sie ja die Silikon-Fugen erneuert.
Da die Ursache des Schadens in einem mangehaften Einbau der Dusche zu sehen sei, solle ich mich an den Installateur halten.

M.E. trifft die Mieterin hier eine Teil-Schuld, es kann nicht sein, dass man 2 Jahre lang nicht merkt, dass die Duschwanne wackelt und sich dadurch die Silikon-Fugen lösen. Bei rechtzeitiger Mängelanzeige wäre ein solcher immenser Schaden nicht entstanden.

Bezügl. der Verjährungs-Frist hoffe ich, aufgrund der erhaltenen Informationen, dass es sich bei Einbau eines kompletten Bades um Arbeiten an einem Bau-Werk handelt und die Verjährun erst nach 5 Jahren eintritt.

Liebe Grüße
Ina-Elena

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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von Ina-Elena » 14.05.17, 23:30

Hallo lieber freemont,

habe bereits einen Sachverständigen von der IHK für den Bereich Sanitär kontaktiert. Es muss schnellstens eine Beweissicherung durchgeführt werden. Mit der Schadensbehebung kann ich nicht solange warten, bis die Haftungsfrage geklärt ist.
D.h. ich muss erst einmal in Vorlage treten und hoffe sehr, dass irgendjemand den Schaden letztendlich bezahlt.

Deshalb suche ich hier ja verzweifelt nach Informationen und sachkundigen Ratschlägen.

Liebe Grüße
Ina-Elena

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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von freemont » 15.05.17, 06:45

Ina-Elena hat geschrieben:Hallo lieber freemont,

habe bereits einen Sachverständigen von der IHK für den Bereich Sanitär kontaktiert. Es muss schnellstens eine Beweissicherung durchgeführt werden.
...

Das ist gut und wichtig, wenn der Schaden erst behoben ist, wird sich nichts mehr nachweisen lassen.

Es gibt aber das "selbständge Beweisverfahren", siehe §§ 485 ff. ZPO.
https://de.wikipedia.org/wiki/Selbst%C3 ... sverfahren

Die Einschätzung eines Privatgutachters den man privat beauftragt ist "nur" qualifizierter Parteivortrag, kein Bewiesmittel. Billig wrd das nicht, ob das überhaupt Sinn macht ist die Frage. trotz Privatgutachten kann man beweisfällig bleiben.

Dagegen ist das Ergebnis des gerichtlich angeordneten Beweissicherungsverfahrens echtes Beweismittel, falls sich en Rechtsstreit anschliesst, das ist sein Geld wert. Das ist genau für den Fall gedacht, dass es eilt.

Ohne Anwalt sollte man aber (auch) das nicht in Angriff nehmen. Bei dem Streitwert landet das ggf. doch sowieso vor dem Landgericht, Anwaltszwang. Der Anwalt wird wenig begeistert sein, wenn er es mit einem verbastelten Fall zu tun bekommt.

Schäden, die durch den vertragsgemäßen Gebrauch, d.h. hier Duschen entstehen, hat der Mieter i.Ü. nicht zu vertreten, so § 538 BGB. Möglich aber, dass die unterbliebene Anzeige, Duschtasse wackelt, Fuge abgerissen, zu einer Haftung führt.

Auch das sollte sich ein Anwalt überlegen. Dann wäre nicht der Handwerker, sondern die Mieterin bzw. deren Haftpflichtversicherung der richtige Ansprechpartner.

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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von ktown » 15.05.17, 07:21

freemont hat geschrieben:Ohne Anwalt sollte man aber (auch) das nicht in Angriff nehmen. Bei dem Streitwert landet das ggf. doch sowieso vor dem Landgericht, Anwaltszwang. Der Anwalt wird wenig begeistert sein, wenn er es mit einem verbastelten Fall zu tun bekommt.
Da es sich hier um den Vermieter als Geschädigten handelt, gehe ich davon aus, dass dieser schon kontaktiert wurde.
Es wäre sträflich leichtsinnig dies noch nicht getan zu haben.
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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von Der Hilfesuchende » 15.05.17, 07:38

Hilft das evtl.

- Wartungsfugen nach DIN 52460 wie folgt definiert werden
Auszug DIN 52460 ( Quelle Google _ IVD Merkblatt 15 / bei Punkt 7.1
.
Elastische Fugen gemäß dem Geltungsbereich dieses Merkblatts bedürfen einer permanenten Wartung und Pflege. Als Wartungsfuge sind alle Fugen definiert, die starken chemischen und/oder physikalischen Einflüssen ausgesetzt sind und deren Dichtstoffe in regelmäßigen Zeitabständen überprüft und ggf. erneuert werden müssen, um Folgeschäden zu vermeiden. Siehe auch „Wartungsfuge“ in der DIN 52460, sowie VOB DIN 1961 § 4 – Ausführung – Abs. Nr. 3 und § 13 – Gewährleistung – Abs. Nr. 3. Hierzu gehören auch Fugenabrisse aufgrund von Estrichschüsselungen, übermäßiger Beanspruchung sowie Veränderungen durch andere äußere Einwirkungen, die die Zulässige Gesamtverformung des Dichtstoffs überfordern.
Zusätzliche Belastungen sind gegeben, wenn mit permanent auftretenden und schwer kontrollierbaren chemischen Beanspruchungen (Wasser, Reinigungsmittel, Ablagerungen von Schmutz) und/oder ständigen mechanischen Beanspruchungen (Reinigung, Begehen, Befahren) zu rechnen ist.
Dadurch verursachte Mängel berechtigen nicht zur Reklamation, da diese im Rahmen der handwerklichen Leistungen nicht zu verhindern sind. Eine permanente Überprüfung der Fuge erfolgt, soweit nicht anders vereinbart, durch den Bauherrn, Betreiber oder deren Beauftragten. Ein Wartungsvertrag oder eine permanente Kontrolle durch den Auftragnehmer besteht hierdurch nicht. Entstehende Sanierungskosten sind durch den Bauherrn zu begleichen („Sowieso-Kosten“)

wie immer als Laie von mir. Falls das gegen was verstößt bitte entfernen

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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von ktown » 15.05.17, 08:37

Hier scheint aber die "Wartungsfuge" über die Maßen durch eine Mangelleistung strapaziert worden zu sein.

Da es ein Konglomerat von vielen Unzulänglichkeiten verschiedenster Parteien gewesen war, ist es dringend anzuraten sich anwaltliche Hilfe zu holen.
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.

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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von Ina-Elena » 15.05.17, 09:17

Hallo lieber ktown,

eine Fach-Anwältin, die ich seit sehr vielen Jahren kenne, mit der ich aber in der letzten Zeit SEHR unzufrieden bin, habe ich kontaktiert.
Ihre Eischätzung: Ich kann Ihnen hier juristisch nicht helfen, die Sache ist verjährt und die Mieterin trifft keine Schuld.

Diese Aussage konnte ich nicht akzeptieren, denn aufgrund der vielen Informationen im Forum und Recherchen u.a im Internet, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass ihre Aussage nicht korrekt ist, es wäre nicht das erste Mal, dass ich eine falsche Auskunft von ihr erhalten habe.
Ich habe schon mehrere Sachen gegen anwaltlichen Rat durchgezogen und hatte damit Erfolg
Da diese komplizierte Sache vor dem LG landen wird, brauche ich natürlich einen Anwalt, den ich mir jetzt suchen muss.

Auf meine sachlichen, fundierten und höflichen Einwände auf die Einschätzung der Sache hat sie sich nicht mehr, trotz Bitte um Rückmeldung, gemeldet; sie ist offensichtlich beleidigt.

Liebe Grüße
Ina-Elena

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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von Der Hilfesuchende » 15.05.17, 13:47

ktown hat geschrieben:Hier scheint aber die "Wartungsfuge" über die Maßen durch eine Mangelleistung strapaziert worden zu sein.
kann ja sein, wäre aber eine permanente Überprüfung der Fuge erfolgt wäre auch der Schaden nicht entstanden da eine abgerissene Silikonfuge auch für einen Laien zu erkennen ist und somit der Schaden erst garnicht entstanden wäre.

Aber was sag ich, bin ja kein Anwalt und hab nur eine persönliche und keine fachliche Meinung dazu.

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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von Bumblebii » 15.05.17, 14:17

Der Meinung bin ich auch. Anstatt selber am Silikon rumzubasteln hätte die Mieterin dem Vermieter mal Bescheid sagen können. Außerdem, bevor eine Decke einstürzt, muss das Material ordentlich gemodert haben. DAS riecht man.

Bei uns sind im Bad keine Feuchtraumpanelen verbaut worden. Hinter den Fliesen ist alles weggeschimmelt. Gesehen hat man nichts ..... aber gerochen, trotz ständigem Lüften.

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Re: Schaden nach mangelhaftem Dusche-Einbau - Verjährung ?

Beitrag von ktown » 15.05.17, 15:19

Der Hilfesuchende hat geschrieben:kann ja sein, wäre aber eine permanente Überprüfung der Fuge erfolgt wäre auch der Schaden nicht entstanden da eine abgerissene Silikonfuge auch für einen Laien zu erkennen ist und somit der Schaden erst garnicht entstanden wäre.
deswegen sag ich ja
ktown hat geschrieben:Da es ein Konglomerat von vielen Unzulänglichkeiten verschiedenster Parteien gewesen war, ist es dringend anzuraten sich anwaltliche Hilfe zu holen.
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