Ab wann ist eine Grenzeinfriedung / Abstützung vorzunehmen?

Öffentliches und privates Baurecht, Bebauungsrecht, Nachbarrecht

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Hanomag
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Re: Ab wann ist eine Grenzeinfriedung / Abstützung vorzuneh

Beitrag von Hanomag » 21.09.17, 11:07

ralph12345 hat geschrieben:Hier werden ziemlich viele Sachverhalte und Begriffe in einem Thema verwurstet.
Der einzige, der hier verwurstet bist Du selbst. Der Fragesteller (FS) hat eine klare Frage gestellt und - zumindest von mir - eine klare Antwort bekommen.
ralph12345 hat geschrieben:Das Thema Abstützen einer "Grube" ist ein eigenes Thema, (scheint hier ja geklärt)
Von einer Grube (Verwurstelei) war hier nie die Rede.
ralph12345 hat geschrieben:...das Thema Regenwasser und dessen Ableitung ein ganz anderes.
Hier geht es darum, dass der Erstbauende sein Grundstück tiefer gelegt (abgegraben) hat und nun nach § 909 BGB zu einer Absicherung (Stützmauer oder vergleichbares z. B. in Form einer Anböschung von max. 45 *) verpflichtet werden kann.
ralph12345 hat geschrieben:Und mit Einfriedung hat das ganze noch gar nichts zu tun. Eine Einfriedung ist z.B. ein Zaun, der verhindert weder den Abfluss von Wasser noch hält er eine Garage.
Insoweit richtig, wenn aber ein oberhalb gelegener Nachbar sein Grundstück so hoch auffüllt, dass er es mit einer 1 - 2 m hohen Stützmauer absichern muss, dann übernimmt diese Stützmauer sehr wohl den Zweck einer Einfriedung, zumindest an der Grenze zu diesem Nachbarn. Nebenbei kann diese Stützmauer auch den Abfluss von Wasser beeinträchtigen.

Beim Sachverhalt des FS erwartet der Verursacher zu Unrecht vom Nachbarn eine Absicherung in Form einer Stützmauer, die natürlich auch den Abfluss von Wasser beeinträchtigen kann.

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