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recht.de • Thema anzeigen - Badewannenarmatur falsch angebracht
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BeitragVerfasst: 30.08.18, 14:52 
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Wolf2016 hat geschrieben:
..... Als festgestellt wurde, dass die Wanne anders herum steht als bestellt, waren die Armaturen noch nicht angebracht.....

Die Armatureninstallation war also zum Zeitpunkt der falschen Montage der Wanne noch nicht erfolgt.
Hätte hier der Installateur, der die Armaturen montierte (die Leitungen waren schon vor-verlegt und eingeputzt?), nicht Bedenken anmelden müssen? Oder greift hier das Erfordernis zum Anmelden von Bedenken gar nicht?

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Zuletzt geändert von fragenfueralle am 30.08.18, 15:00, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 30.08.18, 15:00 
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fragenfueralle hat geschrieben:
Die Armatureninstallation war also zum Zeitpunkt der falschen Montage der Wanne noch nicht erfolgt.

Die Leitungen dürften da bereits verlegt worden sein und damit auch klar erkennbar, wo die Mischbatterie hinkommt.

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BeitragVerfasst: 30.08.18, 15:01 
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Ja, hatte ich oben ergänzt, ist mir erst hinterher eingefallen...
D.h. auch der Badewannenmonteur ist von einer Bedenkananmeldung aussen vor? Wäre ja gegen sein Werk.

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BeitragVerfasst: 30.08.18, 15:11 
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fragenfueralle hat geschrieben:
auch der Badewannenmonteur ist von einer Bedenkananmeldung aussen vor?

Ne. Der hat´s ja eben verbockt. Und der Eigentümer wurde dafür bei der Abnahmne entschädigt.

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BeitragVerfasst: 30.08.18, 15:20 
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ktown hat geschrieben:
Spätestens jetzt sollte man einen Anwalt mit der Sache beauftragen.

Wozu genau? Ein Vergleich ist ein Vergleich, rechtlich ist Fisch gelutscht. Man sollte keinen Anwalt beauftragen, sondern einen Installateur, der die Wanne dreht. Das mit dem Gefälle ist Quatsch, denn zwischen dem ordnungsgemäßen Platz des Ablaufventils und dem derzeitigen liegen geschätzt anderthalb Meter, das bedeutet auf diese Distanz 15 mm Gefälle, das bekommt man immer gemanagt. Die waren schlichtweg zu faul da nachzuarbeiten.

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BeitragVerfasst: 30.08.18, 15:25 
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Etienne777 hat geschrieben:
rechtlich ist Fisch gelutscht

:shock:

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BeitragVerfasst: 30.08.18, 15:32 
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Themenstarter
ktown hat geschrieben:
Wolf2016 hat geschrieben:
Ich habs befürchtet, dass die Abnahme ohne Vorbehalt, der "Fehler" war.
das gab der Sachverhalt bisher nicht her.
Wolf2016 hat geschrieben:
Logisch hatte Person A gedacht, dass wenn die Badewanne anders herum steht (war ja Irrtum der Baufirma, daher der Nachlass), dass dann die weiteren Anschlüsse auch entsprechend angebracht werden.
Spätestens jetzt sollte man einen Anwalt mit der Sache beauftragen.

Was wurde den bei der wirklichen Abnahme zu dieser Situation vereinbart?


bei einer Besichtigung wurde die Badewanne falsch herum vorgefunden und eben der Nachlass (immerhin ist der Blickwinkel ein anderer) vereinbart. Erst bei der Wohnungsabnahme mit Bauherr (der Komplex hat 13 ETW), Verwalter, Eigentümer, usw. , war dann auch die Armatur angebracht.
Allerdings wurde da auch das Protokoll -ohne jeglichen Vorbehalt- unterschrieben.

(es kommen auch leichte Sprachprobleme dazu und vermutlich auch eine Überforderung in der Situation. Architekt und Verwalter sollten da aber ein geschultes Auge haben...)


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BeitragVerfasst: 30.08.18, 15:50 
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Wolf2016 hat geschrieben:
bei einer Besichtigung wurde die Badewanne falsch herum vorgefunden und eben der Nachlass (immerhin ist der Blickwinkel ein anderer) vereinbart.
Damit ist der Mangel bekannt gewesen und ein entsprechender Ausgleich vereinbart worden. Der Anbringungsort der Armaturen war dabei aber auch schon erkennbar.
Wolf2016 hat geschrieben:
Erst bei der Wohnungsabnahme mit Bauherr (der Komplex hat 13 ETW), Verwalter, Eigentümer, usw. , war dann auch die Armatur angebracht.
An der Stelle, die schon vorher zu erkennen war nehme ich an.
Wolf2016 hat geschrieben:
Allerdings wurde da auch das Protokoll -ohne jeglichen Vorbehalt- unterschrieben.
Dann ist doch alles erledigt. Einen versteckten oder überhaupt einen Mangel kann ich nach der Schilderung nicht mehr erkennen.


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BeitragVerfasst: 30.08.18, 15:53 
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Etienne777 hat geschrieben:
ktown hat geschrieben:
Spätestens jetzt sollte man einen Anwalt mit der Sache beauftragen.

Wozu genau? Ein Vergleich ist ein Vergleich, rechtlich ist Fisch gelutscht. Man sollte keinen Anwalt beauftragen, sondern einen Installateur, der die Wanne dreht. Das mit dem Gefälle ist Quatsch, denn zwischen dem ordnungsgemäßen Platz des Ablaufventils und dem derzeitigen liegen geschätzt anderthalb Meter, das bedeutet auf diese Distanz 15 mm Gefälle, das bekommt man immer gemanagt. Die waren schlichtweg zu faul da nachzuarbeiten.



Keine Ahnung, aber wenn das tatsächlich richtig ist, wurde der Besteller = Laie vom Handwerker mit Herrschaftswissen arglistig getäuscht.

Ab Kenntnis von der Täuschung, d.h. ab jetzt, könnte dann 1 Jahr lang die Vergleichsabsprache nach § 123 BGB angefochten werden. Das macht sie dann rückwirkend, ex tunc nichtig. es hat sie nie gegeben. Die Abnahme wäre nach der Anfechtung noch nicht erfolgt.

Die Sache wäre dann keineswegs erledigt, es käme dann nicht länger darauf an, welche Reichweite der Vergleich hatte, ob er neben der Wanne auch die falsch verortete Armatur erfasst oder nicht.
Es wäre keine Abnahme erfolgt, dass es sich hier um einen Mangel handelt ist wohl unzweifelhaft. Dann stünde zunächst nach der Anfechtung die Aufforderung zur Nachbesserung an.


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BeitragVerfasst: 30.08.18, 16:22 
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Zitat:
aber wenn das tatsächlich richtig ist

Das Gefälle beträgt pro Meter Rohrlänge 10 mm, bei angenommenen 1,5 Metern folglich 15 mm. So knapp ist keine Muffenverbindung, daß man die paar mm nicht zurechtschieben könnte.

Zitat:
wurde der Besteller = Laie vom Handwerker mit Herrschaftswissen arglistig getäuscht

Aber kann er das auch beweisen? Man muß immerhin davon ausgehen, daß der Handwerker das bestreiten wird und behauptet, man habe sich allein zur Meidung des Umbauaufwands auf den Preisnachlaß geeinigt.

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BeitragVerfasst: 30.08.18, 16:23 
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Tastenspitz hat geschrieben:
Die Leitungen dürften da bereits verlegt worden sein und damit auch klar erkennbar, wo die Mischbatterie hinkommt.
Kann sein....muss aber nicht. Hinzu kommt noch, dass Druckleitungen ganz einfach verlängern lassen und schon wäre die Armatur ein der korrekten Stelle gewesen.
Meines Erachtens wurde, beim Baustellentermin keine Abnahme durchgeführt, sondern in beiderseitigem Einverständnis eine Vertragsänderung für die Ausrichtung der Badewanne, in Verbindung mit einem finanziellen Ausgleich, vereinbart.
Etienne777 hat geschrieben:
Das Gefälle beträgt pro Meter Rohrlänge 10 mm, bei angenommenen 1,5 Metern folglich 15 mm. So knapp ist keine Muffenverbindung, daß man die paar mm nicht zurechtschieben könnte.
das sind die Konstruktionen, die im Laufe ihres Lebens dann in der Wohnung drunter einen Wasserschaden verursacht. :lachen:
Wieso sollte der Bauherr als Laie die Aussage der Unmöglichkeit in Frage stellen?

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Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.
Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe


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BeitragVerfasst: 30.08.18, 16:33 
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Nochmal:
Die Armatur IST an der richtigen Stelle. Wenn die geändert werden soll, wird der Eigentümer das eben zahlen müssen.
Die Badewanne IST verkehrtrum. Hier hat der Eigentümer aber Geld als Ausgleich erhalten. Das kann er ja nehmen und obiges damit bezahlen.

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BeitragVerfasst: 30.08.18, 16:40 
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Etienne777 hat geschrieben:
...
Zitat:
wurde der Besteller = Laie vom Handwerker mit Herrschaftswissen arglistig getäuscht

Aber kann er das auch beweisen? Man muß immerhin davon ausgehen, daß der Handwerker das bestreiten wird und behauptet, man habe sich allein zur Meidung des Umbauaufwands auf den Preisnachlaß geeinigt.


Zur "Meidung des Umbauaufwandes"?

Der AG hat ja eigentlich keine Veranlassung irgendeinen Umbauaufwand zu vermeiden. Wenn die Armatur noch nicht montiert war, das scheint so gewesen zu sein, überblickt ein Laie das Problem nicht. Der Handwerker sehr wohl.

Wenn die Wanne nicht gedreht wird, bleibt jetzt nur noch die Armatur aufwändig zu verlegen. Der Nachlass ist dafür völlig unangemessen, der AG wurde über den Tisch gezogen. Das ist arglistige Täuschung. Der Handwerker hätte nach den Regeln der Handwerkskunst darauf hinweisen MÜSSEN, dass die Armatur dann immer im Weg sein wird. Das ist nicht bloß eine Schönheitsfehler, das ist eine nachhaltige Beeinträchtigung der Funktion.

Wenn es Zeugen für eine darüber hinaus gehende, aktive Täuschung gibt, wäre das natürlich noch besser, aber unabdingbar nötig ist das bei der Sachlage eigentlich nicht. Das wäre anders gewesen, wenn die Armatur bereits montiert gewesen wäre.


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BeitragVerfasst: 30.08.18, 16:41 
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Tastenspitz hat geschrieben:
Nochmal:
Die Armatur IST an der richtigen Stelle. Wenn die geändert werden soll, wird der Eigentümer das eben zahlen müssen.
Die Badewanne IST verkehrtrum. Hier hat der Eigentümer aber Geld als Ausgleich erhalten. Das kann er ja nehmen und obiges damit bezahlen.

Heißt, wenn ich als Bauherr Leistungen mit meinem Vertragspartner verändere, bin ich als Bauherr dafür verantwortlich zu wissen, was noch alles abzuändern ist?
Beispiel: Ich wechsle die Aufschlagrichtung einer Tür und bei Änderung muss ich explizit dem AN die Anweisung geben, dass er auch die Lichtschalter und Steckdosen anders positionieren muss?

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BeitragVerfasst: 30.08.18, 16:55 
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ktown hat geschrieben:
wenn ich als Bauherr Leistungen mit meinem Vertragspartner verändere

Hier wurde nichts verändert. Der Badewannenheini hat einen Fehler gemacht. Der wurde bemerkt und der Eigentümer hat Geld dafür erhalten.
ktown hat geschrieben:
Ich wechsle die Aufschlagrichtung einer Tür und bei Änderung muss ich explizit dem AN die Anweisung geben, dass er auch die Lichtschalter und Steckdosen anders positionieren muss?

Wenn man als Bauherr das beauftragt, wird man den Elektriker eben auch beauftragen müssen. Der Elektriker wird deswegen dann wohl kaum das als Reklamation für umsonst ändern müssen, weil ein anderes Gewerk hier geändert wird.

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