Verhältnmismäßig?

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Tastenspitz
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von Tastenspitz »

nun,
wenn sie in dem einen Job den Urlaub eingetragen hat, warum hat sie dass in dem anderen Job nicht mitgeteilt?
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ktown
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von ktown »

Meiner Ansicht nach, wurde diese Frage immer noch nicht beantwortet.
ExDevil67 hat geschrieben:
12.02.20, 19:49
Sprich, was hätte man gemacht wenn den Tag Termine für das RP angestanden hätte?
Wenn die Lehrerin dauerhaft am Donnerstag abgestellt ist für eine andere Tätigkeit, dann kann die Schulleitung doch ohne Rücksprache auf diesen Tag nicht zugreifen.
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windalf
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von windalf »

(Und als Vater zweier Schüler kann ich mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass ich meine Kinder am letzten Schultag vor den großen Ferien in die Schule schicken _muss_, obwohl sie dort gar nichts verpassen und man durch eine frühere Abreise in den Urlaub eine Menge Geld sparen könnte. Da fragt auch niemand, ob das verhältnismäßig ist.)
Du brauchst einen Arzt der den Kinder Schulbesuchsunfähgikeit aber Reisefähigkeit atestiert :mrgreen: Hast du sowas nicht in der Familie? :mrgreen:
...fleißig wie zwei Weißbrote
0x2B | ~0x2B
Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Evariste
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von Evariste »

versuch hat geschrieben:
13.02.20, 12:40
Von daher konnte sie schon davon ausgehen, dass sie an unterrichtsfreien Tagen, wenn die Arbeit vorgeholt ist (und sie hat massig Überstunden) und kein Termin ansteht, auch Urlaub eintragen kann.
Wurde denn Urlaub eingetragen oder sonstwie beantragt? Ich denke, das ist hier der Knackpunkt.

Überstundenausgleich - auch wenn genehmigt - ist normalerweise kein Urlaub. Der Arbeitgeber (hier: der Dienstherr) kann jederzeit anordnen, dass doch gearbeitet werden muss. M. E. hätte man die "Urlaubsplanung" mit dem Vorgesetzten abstimmen müssen, dann würde zumindest der Vertrauensschutz greifen.

Tastenspitz
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von Tastenspitz »

windalf hat geschrieben:
14.02.20, 09:13
Du brauchst einen Arzt der den Kinder Schulbesuchsunfähgikeit aber Reisefähigkeit atestiert
Falsches Forum, falsches Thema. :wink:
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ktown
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von ktown »

Evariste hat geschrieben:
14.02.20, 09:47
versuch hat geschrieben:
13.02.20, 12:40
Von daher konnte sie schon davon ausgehen, dass sie an unterrichtsfreien Tagen, wenn die Arbeit vorgeholt ist (und sie hat massig Überstunden) und kein Termin ansteht, auch Urlaub eintragen kann.
Wurde denn Urlaub eingetragen oder sonstwie beantragt? Ich denke, das ist hier der Knackpunkt.

Überstundenausgleich - auch wenn genehmigt - ist normalerweise kein Urlaub. Der Arbeitgeber (hier: der Dienstherr) kann jederzeit anordnen, dass doch gearbeitet werden muss. M. E. hätte man die "Urlaubsplanung" mit dem Vorgesetzten abstimmen müssen, dann würde zumindest der Vertrauensschutz greifen.
Es ist halt immer noch die Frage. Welcher Dienstherr?
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FM
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von FM »

ktown hat geschrieben:
14.02.20, 10:52
Es ist halt immer noch die Frage. Welcher Dienstherr?
Kann wohl nur:
Lehrerin Y hat regelmäßig im Land BW
das Land Baden-Württemberg sein. Oder ist Dienststelle gemeint?

ktown
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von ktown »

FM hat geschrieben:
14.02.20, 12:30
ktown hat geschrieben:
14.02.20, 10:52
Es ist halt immer noch die Frage. Welcher Dienstherr?
Kann wohl nur:
Lehrerin Y hat regelmäßig im Land BW
das Land Baden-Württemberg sein. Oder ist Dienststelle gemeint?
Wenn der Dienstherr das Land ist und der Donnerstag nicht für den schulischen Betrieb gedacht ist, wieso hat der Schulleiter dann ein Anrecht auf diesen Tag einen Termin zu legen und auch noch darauf zu pochen, dass dieser wargenommen wird?
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Evariste
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von Evariste »

ktown hat geschrieben:
14.02.20, 15:33
Wenn der Dienstherr das Land ist und der Donnerstag nicht für den schulischen Betrieb gedacht ist, wieso hat der Schulleiter dann ein Anrecht auf diesen Tag einen Termin zu legen und auch noch darauf zu pochen, dass dieser wargenommen wird?
Naja, wenn der Schulleiter der Dienstvorgesetzte ist, dann kann er das vermutlich.

Aus der privaten Wirtschaft kenne ich es so: Nehmen wir an, es gibt ein innerbetriebliches Agreement, dass ein Mitarbeiter (M) der Abteilung A zwei Tage die Woche in einer anderen Abteilung (B) aushilft. Wenn nun Abteilungsleiter A , also der Vorgesetzte von M, beschließt, dieses Agreement vorübergehend auszusetzen, dann kann er M entsprechend anweisen und dieser muss Folge leisten. Es mag dann zwar passieren, dass Abteilungsleiter B sich dagegen wehrt und sich beim Vorstand beschwert, aber das geht den Mitarbeiter alles nichts an, solange er keine anderen Anweisungen bekommt.

So ähnlich stelle ich mir das hier auch vor. Wobei es hier die Besonderheit gibt, dass Abteilung B gar keinen Nachteil hat, da der Mitarbeiter an dem Tag sowieso nicht gearbeitet hätte. Also wird sich Abteilung B eher nicht beschweren.

(Interessant ist allerdings die Frage, wenn die Lehrkraft den Tag zum Abbau von Überstunden nutzen wollte und das durch die Entscheidung des Schulleiters verhindert wird, was passiert dann mit den Überstunden?)

ExDevil67
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von ExDevil67 »

Evariste hat geschrieben:
14.02.20, 20:28
(Interessant ist allerdings die Frage, wenn die Lehrkraft den Tag zum Abbau von Überstunden nutzen wollte und das durch die Entscheidung des Schulleiters verhindert wird, was passiert dann mit den Überstunden?)
Ich vermute mal für die Lehrkraft werden 2 Stundenkonten geführt. Eines an der Schule, angepasst an das Stundendeputat das für die Lehrtätgikeit verbleibt und im Regelfall für die Woche mit den Stunden vor der Klasse am Montag und Dienstag erfüllt sein dürfte bzw planmäßig überfüllt weil für die Ferien Überstunden angesammelt werden müssen. Und eines beim RP mit einem Soll von Vollzeitstelle - Stunden aus Lehrtätigkeit, das über eine Zeiterfassung abgerechnet wird.
Ergebnis wäre also beim RP planmäßig sind die Überstunden abgebaut und an der Schule werden welche aufgebaut.

versuch
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von versuch »

Frau y dachte Tage von mi-fr sind RP Tage.
SL argumentiert, dass sie überhalftig an der schule ist und somit auch einen 3. Tag außer mo und die und dieser ist die mit der Kooperationszeit.
Ergo muss sie dort kommen, wenn Termine sind

Roderik
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von Roderik »

Ich war bis vor einiger Zeit in einer ähnlichen "Zwitterstellung".
Normalerweise schlägt "Ober" den "Unter", d.h. wenn der Urlaub vom RP genehmigt war, sollte der Vorgesetzte im RP klarstellen, dass die Beamtin am besagten Donnerstag nicht für schulische Zwecke zur Verfügung steht. In anderen Worten: Das müsste doch über ein Gespräch zwischen RP und Schulleitung zu klären sein, oder? In meinem Fall wurde so etwas genau auf diesem Weg geklärt - der Schulleiter war zwar nicht begeistert, aber er konnte nichts machen.

Gruß
Roderik

versuch
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von versuch »

Urlaub beim RP müssen wir nicht genehmigen und RP sagt auch, da sie überhälftig an der Schule bin, habt sie Ferien.

Blöd gelaufen halt.

ktown
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von ktown »

Versteh ich das richtig dass das RP der Meinung ist, dass Lehrer ja Schulferien haben und daher kein Urlaub zusteht? Oder soll es heißen, dass das RP der Meinung ist, dass die Überstunden in der Schulferienzeit abzugelten ist und dies immer mit dem SL abzustimmen ist.
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ExDevil67
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Re: Verhältnmismäßig?

Beitrag von ExDevil67 »

Stückweit verständlich. Da die Tätigkeit für das RP ja in Beratung an/für Schulen besteht, kann ich schon verstehen das das RP dann auch erwartet das man die Leistung auch zu Schulzeiten erbringt und dementsprechend Urlaub/Überstunden in die Ferien legt.

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