Dienstherr schiebt Versetzung auf / verweigert Versetzung

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beamtenrechtler
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Dienstherr schiebt Versetzung auf / verweigert Versetzung

Beitrag von beamtenrechtler » 07.03.10, 12:57

Ein Beamter will seine jetzige Dienststelle verlassen und hat bereits einen Versetzungsantrag gestellt.

Er wird die jetzige BesGr A10 beibehalten, also amtsgleich wechseln. Die personalführende Stelle macht die Versetzung jedoch von der Zustimmung der aktuellen Dienststelle abhängig. Man müsse warten, bis sich ein Nachfolger findet.

Wie lange kann man den Beamten "hinhalten"?
Die Rechtslage ist mir klar, einen Anspruch auf Versetzung hat er nicht.

Aber wie wird es in der Praxis gehandhabt? Kennt jemand ähnliche Fälle? Wie lange wird man ihn warten lassen?

Danke für eure Hilfe!

Adamar
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Beitrag von Adamar » 08.03.10, 12:51

In der Praxis wird es eigentlich immer so gehandhabt, dass ein Stellenwechsel / Versetzung nur gegen Tausch bzw. Nachfolgeregelung genehmigt wird. Was auch logisch ist, da bei den meisten Behörden aufgrund der Planstellen kein "Überhang" besteht , sondern eher Mangel.

Zum zeitlichen Ablauf kann einem, glaube ich, kaum jemand etwas sagen.

Kommt dabei natürlich auch hauptsächlich auf die Beweggründe für eine Versetzung an. Der Beamte, der versetzt werden will, weil er halt "weg will" wartet sicherlich auch mal länger und der, der aus z.b. familiären Gründen (Stichwort: Kinderbetreuung) weg will mit Sicherheit relativ kurz.

Wenn kein Nachfolger in Sicht ist und keine dringenden Gründe eine Versetzung forcieren kann der Beamte u.U. ziiiiemlich lange warten.

tbline67
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Re: Dienstherr schiebt Versetzung auf / verweigert Versetzun

Beitrag von tbline67 » 27.05.10, 11:12

Die Frage, die sich hier stellt ist das rechtlich sauber ? Schließlich sind wir keine Leibeigene. Letzlich hat sich jemand aufgrund Eignung, Leistung und Befähigung in einem Beweebungsverfahren durchgesetzt. Zudem muss man fragen, was dem Dienstherren ein demotivierter Mitarbeiter bringen soll.
Einfacher geht es mit der "Brechstange" : NEUE URKUNDE de neuen Dienstherren und gut.

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