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Beihilfeverordnung und Widerspruch

Verfasst: 08.12.17, 16:54
von LinneasMama
Hallo,

"die Beihilfeverordnung des Landes XY schreibt für Mutter-Kind-Kuren nach § soundso u.a. vor, dass im laufenden und den beiden vergangenen Kalenderjahren keine (vorangegangene) Kur durchgeführt und beendet wurde."

Ist sowas in Stein gemeißelt?
Oder kann es Umstände geben, die es der Beihilfestelle erlauben eine Mutter-Kind-Kur zB im Jahr 2018 zu gewähren obwohl die Mutter schon 2016 in Kur war (bei gesetzlichen Versicherten ist ein Kurintervall von 2 Jahren nicht unüblich wenn man zB ein Kind mit Pflegegrad 4 pflegt)?

LG S.

Re: Beihilfeverordnung und Widerspruch

Verfasst: 09.12.17, 23:13
von Mount'N'Update
Dazu müsste man den genauen Wortlaut des §§ soundso kennen. Ausnahmen müssten entweder im selben Paragrafen oder in einer spezielleren Vorschrift zur Mutter-Vater-Kind-Kur vermerkt sein, wenn es denn eine solche gibt.

Re: Beihilfeverordnung und Widerspruch

Verfasst: 10.12.17, 11:21
von Roderik
Mitunter gibt es auch Präzisierungen bei einzelnen Heilungsbereichen, die die Beihilfestelle für gewöhnlich als Download anbietet.
Es empfiehlt sich jedoch - das schreibe ich aus eigener Erfahrung - die Paragraphen selbst zu studieren und so in Erfahrung zu bringen, ob eine Ablehnung einer Kur rechtens ist. Einige Sachbearbeiter kennen sich mit ihren eigenen Paragraphen nicht aus bzw. kennen die Ausnahmefälle nicht. Das ist weniger böse Absicht als ein Problem der Routine, die Abweichungen von den Standardverfahren mitunter übersehen.

Viele Grüße
Roderik