Vollmachtsmissbrauch

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Equinox
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Vollmachtsmissbrauch

Beitrag von Equinox » 13.05.18, 15:50

Notarielle Vorsorgevollmacht Vater - jeweils Einzelvertretungsberechtigt - Bruder und ich. Vater in Bayern , Bruder mit Familie 80 km entfernt - ich in Norddeutschland 600 km entfernt. Vater lebt allein in Haus, heute 89. Bruder wollte sich um Vater und Mutter, die erst 2003 von Norddeutschland nach Bayern zogen und neues Haus bauten, im Alter kümmern. Bruder und seine Famile haben umfangreiche Darlehen und sonstiges Zeit Lebens von Vater erhalten. ( ...der verwöhnte Sohn des Unternehmers...studieren mit Wohnung Theresienstr. München...Pilotenschein...Dahrlehen für Hausbau in München und vieles mehr)

Ich, mit Lebensgefährte krebskrank seit 1998, Intensive Pflege 2 Jahre ganz allein, bis zu dessen Tod 2015. Danach Burnout-schikanöser Pflichtteilsprozess- durch dessen Kinder( die sich nicht um diesen Vater kümmerten) . Prozess andauernd seit 3 Jahren bis heute. Stellen alles in Zweifel was das Zeug hält - Vorfällen den Pflegaufwand , der von uns mit Versorgungsvertrag aus 1998 geregelt war.

Kraft dieser Erfahrung wollte ich nie mehr eine Vorsorgevollmacht erfüllen müssen, nun ist es wieder so, dass ich meinem Vater beistehen muss, das schlimmste eingetreten ist.

Mein Bruder und seine Familie haben meinen Vater monetär mittellos gesetzt indem sie ihm diverse Darlehen welche er ihnen gewährte nicht zurückzahlten. Während eines Krankenhausaufenthaltes verschwanden in dessen Haus sämtliche Dokumente und Verträge. Die Ausfertigung der notarielle Ausfertigung meiner Vollmacht für meinen Vater ebenso. Im Krankenhaus sorgte mein Bruder dafür, das mein Vater gegen seinen Willen in eine Kurzzeitpflege verbracht wurde. Hiergegen wehrte sich mein Vater, Psychopharmaka wurde verabreicht. Andere Verwandt informierten mich, mein Vater kam in sein Haus zurück. Mein Bruder setzte meinen Vater mit 5 Euro ab, beauftragte einen Pflegedienst der 1 mal am Tag für 20 Minuten kam. Ohne Lebensmittel ohne Geld, riefen mich andere Verwandte zur Hilfe.
Ich bin binnen 10 Stunden vor Ort gewesen, fand meine Vater verzweifelt verwahrlost vor. Seither hänge ich in dessen Wohnhaus fest - das sind nun 7 Monate - zahle dessen Lebensunterhalt - habe Aufgelaufene Haypothekenzahlungen für dessen Haus ausgeglichen. Anwalt genommen , Dahrlehen meines Vaters an meinen Bruder zurückgefordert - Reaktion meines Bruders Vater solle Klage einreichen - Forderung insgesamt 180.000 Euro - Geld für Klage hat Vater nicht - Rechtsmittelhilfe greift nicht - da Immobilienvermögen. Vorgefunden wurde von mir lediglich noch ein Dokument - zerrissenes Testament im Papierkorb - wo die Schulden meines Bruders aufgeführt sind. Haben wir wieder zusammengeklebt. Bruder hat noch Wertgegenstände mitgenommen, bestreitet dies nicht, gibt diese aber ohne Begründung nicht wieder raus - auch auf anwaltliche Aufforderung nicht. Wert ca. 18ooo Euro. Vollmachten wurden widerrufen - wurde aufgefordert diese zurückzugeben - verweigert Rückgabe. Während des KH Aufenthaltes meines Vaters hat er für diesen ohne sein Wissen einen Sozialhilfeantrag gestellt, es ging um 169 Euro für die Zuzahlung Kurzzeitpflege - gut anwaltlich beraten um weiteres zur Verbringung in ein Pflegeheim mit Zwangseinweisung zu veranlassen.
Hat jemand einen Rat was man Strafrechtlich unternehmen kann, eine Amtliche Betreuung wollte mein Vater nie - soviel zu dem eventuellen Vorschlag das Betreuungsgericht einzuschalten.
Grundsätzlich war immer vereinbart, das eine Pflegerin eingestellt werden sollte, so mein Vater nicht mehr den Haushalt und anderes erledigen kann, egal wie alt er werden würde. Es war auch immer klar vereinbart das mein Bruder Darlehenerhielt, keine Schenkung, die Zinslosigkeit und die hiermit für meinen Bruder gesparten Zinsen waren Schenkung. Die Darlehen dienten einzig der Finanzierung seines Hauses in München, wie ich mittlerweile erfuhr, hat er nach 35 Jahren, Haypotheken auf dieses Haus nicht zurückgezahlt. Gut beraten so lange sein Vater lebt um sich besonders schadlos zu halten.

SusanneBerlin
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Re: Vollmachtsmissbrauch

Beitrag von SusanneBerlin » 13.05.18, 15:59

Hat jemand einen Rat was man Strafrechtlich unternehmen kann,
Straftaten kann man bei jeder Polizeidienststelle und bei jeder Staatsanwaltschaft anzeigen und Strafantrag stellen - mündlich oder schriftlich.
eine Amtliche Betreuung wollte mein Vater nie - soviel zu dem eventuellen Vorschlag das Betreuungsgericht einzuschalten.
Man kann auch nach § 1896 Abs 3 BGB anregen, einen Kontrollbetreuer einzusetzen wenn Verdachtsgründe gegen den Vollmachtnehmer bestehen und der Vollmachtnehmer krankheitsbedingt nicht in der Lage ist, den Bevollmächtigten zu kontrollieren.
Vollmachten wurden widerrufen - wurde aufgefordert diese zurückzugeben - verweigert Rückgabe.
Der Vollmachtgeber kann selbst alle Ansprechpartner/Vertragspartner informieren, dass die Vollmacht widerrufen ist und der Sohn nicht mehr berechtigt ist, den Vater zu vertreten.
Grundsätzlich war immer vereinbart, das eine Pflegerin eingestellt werden sollte, so mein Vater nicht mehr den Haushalt und anderes erledigen kann, egal wie alt er werden würde.
Der Vater kann Ihnen eine Vollmacht geben und Sie könnten eine Pflegerin einstellen.
Grüße, Susanne

Equinox
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Re: Vollmachtsmissbrauch

Beitrag von Equinox » 13.05.18, 16:22

SusanneBerlin hat geschrieben:
Hat jemand einen Rat was man Strafrechtlich unternehmen kann,
Straftaten kann man bei jeder Polizeidienststelle und bei jeder Staatsanwaltschaft anzeigen und Strafantrag stellen - mündlich oder schriftlich.
eine Amtliche Betreuung wollte mein Vater nie - soviel zu dem eventuellen Vorschlag das Betreuungsgericht einzuschalten.
Man kann auch nach § 1896 Abs 3 BGB anregen, einen Kontrollbetreuer einzusetzen wenn Verdachtsgründe gegen den Vollmachtnehmer bestehen und der Vollmachtnehmer krankheitsbedingt nicht in der Lage ist, den Bevollmächtigten zu kontrollieren.
Vollmachten wurden widerrufen - wurde aufgefordert diese zurückzugeben - verweigert Rückgabe.
Der Vollmachtgeber kann selbst alle Ansprechpartner/Vertragspartner informieren, dass die Vollmacht widerrufen ist und der Sohn nicht mehr berechtigt ist, den Vater zu vertreten.
SusanneBerlin hat geschrieben:
Hat jemand einen Rat was man Strafrechtlich unternehmen kann,
Straftaten kann man bei jeder Polizeidienststelle und bei jeder Staatsanwaltschaft anzeigen und Strafantrag stellen - mündlich oder schriftlich.
eine Amtliche Betreuung wollte mein Vater nie - soviel zu dem eventuellen Vorschlag das Betreuungsgericht einzuschalten.
Man kann auch nach § 1896 Abs 3 BGB anregen, einen Kontrollbetreuer einzusetzen wenn Verdachtsgründe gegen den Vollmachtnehmer bestehen und der Vollmachtnehmer krankheitsbedingt nicht in der Lage ist, den Bevollmächtigten zu kontrollieren.
Vollmachten wurden widerrufen - wurde aufgefordert diese zurückzugeben - verweigert Rückgabe.
Der Vollmachtgeber kann selbst alle Ansprechpartner/Vertragspartner informieren, dass die Vollmacht widerrufen ist und der Sohn nicht mehr berechtigt ist, den Vater zu vertreten.
SusanneBerlin hat geschrieben:
Hat jemand einen Rat was man Strafrechtlich unternehmen kann,
Straftaten kann man bei jeder Polizeidienststelle und bei jeder Staatsanwaltschaft anzeigen und Strafantrag stellen - mündlich oder schriftlich.
eine Amtliche Betreuung wollte mein Vater nie - soviel zu dem eventuellen Vorschlag das Betreuungsgericht einzuschalten.
Man kann auch nach § 1896 Abs 3 BGB anregen, einen Kontrollbetreuer einzusetzen wenn Verdachtsgründe gegen den Vollmachtnehmer bestehen und der Vollmachtnehmer krankheitsbedingt nicht in der Lage ist, den Bevollmächtigten zu kontrollieren.
Vollmachten wurden widerrufen - wurde aufgefordert diese zurückzugeben - verweigert Rückgabe.
Der Vollmachtgeber kann selbst alle Ansprechpartner/Vertragspartner informieren, dass die Vollmacht widerrufen ist und der Sohn nicht mehr berechtigt ist, den Vater zu vertreten.
SusanneBerlin hat geschrieben:
Hat jemand einen Rat was man Strafrechtlich unternehmen kann,
Straftaten kann man bei jeder Polizeidienststelle und bei jeder Staatsanwaltschaft anzeigen und Strafantrag stellen - mündlich oder schriftlich.
eine Amtliche Betreuung wollte mein Vater nie - soviel zu dem eventuellen Vorschlag das Betreuungsgericht einzuschalten.
Man kann auch nach § 1896 Abs 3 BGB anregen, einen Kontrollbetreuer einzusetzen wenn Verdachtsgründe gegen den Vollmachtnehmer bestehen und der Vollmachtnehmer krankheitsbedingt nicht in der Lage ist, den Bevollmächtigten zu kontrollieren.

Die Vollmachten meines Bruders wurden von meinem Vater mittels Notarin widerrufen. Er verweigert die Rückgabe der Urkunden. Mein Bruder ist nicht mehr Vertretungsberechtigt. Bundesnotarkammer ist entsprechender Hinweis durch die Notarin ergangen und eingetragen.

Ein Kontrollbetreuer hilft mir als Vertretungsberechtigte nicht.

Vollmachten wurden widerrufen - wurde aufgefordert diese zurückzugeben - verweigert Rückgabe.
Der Vollmachtgeber kann selbst alle Ansprechpartner/Vertragspartner informieren, dass die Vollmacht widerrufen ist und der Sohn nicht mehr berechtigt ist, den Vater zu vertreten.

Equinox
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Re: Vollmachtsmissbrauch

Beitrag von Equinox » 13.05.18, 16:29

SusanneBerlin hat geschrieben:
Hat jemand einen Rat was man Strafrechtlich unternehmen kann,
Straftaten kann man bei jeder Polizeidienststelle und bei jeder Staatsanwaltschaft anzeigen und Strafantrag stellen - mündlich oder schriftlich.
eine Amtliche Betreuung wollte mein Vater nie - soviel zu dem eventuellen Vorschlag das Betreuungsgericht einzuschalten.
Man kann auch nach § 1896 Abs 3 BGB anregen, einen Kontrollbetreuer einzusetzen wenn Verdachtsgründe gegen den Vollmachtnehmer bestehen und der Vollmachtnehmer krankheitsbedingt nicht in der Lage ist, den Bevollmächtigten zu kontrollieren.
Vollmachten wurden widerrufen - wurde aufgefordert diese zurückzugeben - verweigert Rückgabe.
Der Vollmachtgeber kann selbst alle Ansprechpartner/Vertragspartner informieren, dass die Vollmacht widerrufen ist und der Sohn nicht mehr berechtigt ist, den Vater zu vertreten.
Grundsätzlich war immer vereinbart, das eine Pflegerin eingestellt werden sollte, so mein Vater nicht mehr den Haushalt und anderes erledigen kann, egal wie alt er werden würde.
Der Vater kann Ihnen eine Vollmacht geben und Sie könnten eine Pflegerin einstellen.
Equinox hat geschrieben:
SusanneBerlin hat geschrieben:
Hat jemand einen Rat was man Strafrechtlich unternehmen kann,
Straftaten kann man bei jeder Polizeidienststelle und bei jeder Staatsanwaltschaft anzeigen und Strafantrag stellen - mündlich oder schriftlich.
eine Amtliche Betreuung wollte mein Vater nie - soviel zu dem eventuellen Vorschlag das Betreuungsgericht einzuschalten.
Man kann auch nach § 1896 Abs 3 BGB anregen, einen Kontrollbetreuer einzusetzen wenn Verdachtsgründe gegen den Vollmachtnehmer bestehen und der Vollmachtnehmer krankheitsbedingt nicht in der Lage ist, den Bevollmächtigten zu kontrollieren.
Vollmachten wurden widerrufen - wurde aufgefordert diese zurückzugeben - verweigert Rückgabe.
Der Vollmachtgeber kann selbst alle Ansprechpartner/Vertragspartner informieren, dass die Vollmacht widerrufen ist und der Sohn nicht mehr berechtigt ist, den Vater zu vertreten.
SusanneBerlin hat geschrieben:
Hat jemand einen Rat was man Strafrechtlich unternehmen kann,
Straftaten kann man bei jeder Polizeidienststelle und bei jeder Staatsanwaltschaft anzeigen und Strafantrag stellen - mündlich oder schriftlich.
eine Amtliche Betreuung wollte mein Vater nie - soviel zu dem eventuellen Vorschlag das Betreuungsgericht einzuschalten.
Man kann auch nach § 1896 Abs 3 BGB anregen, einen Kontrollbetreuer einzusetzen wenn Verdachtsgründe gegen den Vollmachtnehmer bestehen und der Vollmachtnehmer krankheitsbedingt nicht in der Lage ist, den Bevollmächtigten zu kontrollieren.
Vollmachten wurden widerrufen - wurde aufgefordert diese zurückzugeben - verweigert Rückgabe.
Der Vollmachtgeber kann selbst alle Ansprechpartner/Vertragspartner informieren, dass die Vollmacht widerrufen ist und der Sohn nicht mehr berechtigt ist, den Vater zu vertreten.
SusanneBerlin hat geschrieben:
Hat jemand einen Rat was man Strafrechtlich unternehmen kann,
Straftaten kann man bei jeder Polizeidienststelle und bei jeder Staatsanwaltschaft anzeigen und Strafantrag stellen - mündlich oder schriftlich.
eine Amtliche Betreuung wollte mein Vater nie - soviel zu dem eventuellen Vorschlag das Betreuungsgericht einzuschalten.
Man kann auch nach § 1896 Abs 3 BGB anregen, einen Kontrollbetreuer einzusetzen wenn Verdachtsgründe gegen den Vollmachtnehmer bestehen und der Vollmachtnehmer krankheitsbedingt nicht in der Lage ist, den Bevollmächtigten zu kontrollieren.
Vollmachten wurden widerrufen - wurde aufgefordert diese zurückzugeben - verweigert Rückgabe.
Der Vollmachtgeber kann selbst alle Ansprechpartner/Vertragspartner informieren, dass die Vollmacht widerrufen ist und der Sohn nicht mehr berechtigt ist, den Vater zu vertreten.
SusanneBerlin hat geschrieben:
Hat jemand einen Rat was man Strafrechtlich unternehmen kann,
Straftaten kann man bei jeder Polizeidienststelle und bei jeder Staatsanwaltschaft anzeigen und Strafantrag stellen - mündlich oder schriftlich.
eine Amtliche Betreuung wollte mein Vater nie - soviel zu dem eventuellen Vorschlag das Betreuungsgericht einzuschalten.
Man kann auch nach § 1896 Abs 3 BGB anregen, einen Kontrollbetreuer einzusetzen wenn Verdachtsgründe gegen den Vollmachtnehmer bestehen und der Vollmachtnehmer krankheitsbedingt nicht in der Lage ist, den Bevollmächtigten zu kontrollieren.

Die Vollmachten meines Bruders wurden von meinem Vater mittels Notarin widerrufen. Er verweigert die Rückgabe der Urkunden. Mein Bruder ist nicht mehr Vertretungsberechtigt. Bundesnotarkammer ist entsprechender Hinweis durch die Notarin ergangen und eingetragen.

Ein Kontrollbetreuer hilft mir als Vertretungsberechtigte nicht.

Vollmachten wurden widerrufen - wurde aufgefordert diese zurückzugeben - verweigert Rückgabe.
Der Vollmachtgeber kann selbst alle Ansprechpartner/Vertragspartner informieren, dass die Vollmacht widerrufen ist und der Sohn nicht mehr berechtigt ist, den Vater zu vertreten.
[/Alles bereits geschehen, ändert nichts daran das mein Bruder die Herausgabe verweigert und jederzeit wo auch immer er meint bei Unwissenden vorlegen kann. Ich habe entsprechende notarielle Vollmachten, Pflegerin kann aber nicht eingestellt werden, da wie schon gesagt mein Vater durch meinen Bruder vorsätzlich monetär mittellos gesetzt wurde - ihn damit zum Verkauf seines Hauses zwingen wollte und will - kurzum in ein Pflegeheim abschieben will !

SusanneBerlin
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Re: Vollmachtsmissbrauch

Beitrag von SusanneBerlin » 13.05.18, 16:48

Ein Kontrollbetreuer hilft mir als Vertretungsberechtigte nicht.
Es ist schwierig, Ihren Komnentar zu meiner Antwort zu finden, wenn Sie ihn irgendwo im Vollzitat meiner Antwort verstecken und es ist unnötig, meinen Beitrag zweimal in voller Länge zu zitieren und macht den Strang bloß unübersichtlich. Wenn Sie mit dem Zitieren nicht zurechtkomnen, dann lassen Sie das Zitat doch bitte lieber weg. Es gibt unten einen Button zum Antworten, ohne den vorstehenden Beitrag zu zitieren.

Gut, wenn Sie jetzt die Vertretungsberechtigte sind,können Sie handeln.
Ich habe entsprechende notarielle Vollmachten, Pflegerin kann aber nicht eingestellt werden, da wie schon gesagt mein Vater durch meinen Bruder vorsätzlich monetär mittellos gesetzt wurde - ihn damit zum Verkauf seines Hauses zwingen wollte und will - kurzum in ein Pflegeheim abschieben will !
Da Sie jetzt die Vetretungsberechtigte sind, können Sie anstelle des Vaters gandeln und unberechtigt abgezogenes Geld zurückverlangen, notfalls mit Hilfe eines Anwalts (den Sie bereits haben, wenn ich Ihre Ausführungen richtig deute), eine gerichtliche zivile Klage im Namen des Vaters einreichen und gegebenfalls Strafantrag stellen.

Wenn man mittellos ist, kann man Prozesskostenhilfe beantragen -ggf. auf Darlehensbasis, wenn das einzige Vermögen in der selbstbewohnten Immobilie besteht.
Grüße, Susanne

Equinox
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Re: Vollmachtsmissbrauch

Beitrag von Equinox » 13.05.18, 17:05

SusanneBerlin hat geschrieben:
Ein Kontrollbetreuer hilft mir als Vertretungsberechtigte nicht.
Es ist schwierig, Ihren Komnentar zu meiner Antwort zu finden, wenn Sie ihn irgendwo im Vollzitat meiner Antwort verstecken und es ist unnötig, meinen Beitrag zweimal in voller Länge zu zitieren und macht den Strang bloß unübersichtlich. Wenn Sie mit dem Zitieren nicht zurechtkomnen, dann lassen Sie das Zitat doch bitte lieber weg. Es gibt unten einen Button zum Antworten, ohne den vorstehenden Beitrag zu zitieren.

Gut, wenn Sie jetzt die Vertretungsberechtigte sind,können Sie handeln.
Ich habe entsprechende notarielle Vollmachten, Pflegerin kann aber nicht eingestellt werden, da wie schon gesagt mein Vater durch meinen Bruder vorsätzlich monetär mittellos gesetzt wurde - ihn damit zum Verkauf seines Hauses zwingen wollte und will - kurzum in ein Pflegeheim abschieben will !
Da Sie jetzt die Vetretungsberechtigte sind, können Sie anstelle des Vaters gandeln und unberechtigt abgezogenes Geld zurückverlangen, notfalls mit Hilfe eines Anwalts (den Sie bereits haben, wenn ich Ihre Ausführungen richtig deute), eine gerichtliche zivile Klage im Namen des Vaters einreichen und gegebenfalls Strafantrag stellen.

Wenn man mittellos ist, kann man Prozesskostenhilfe beantragen -ggf. auf Darlehensbasis, wenn das einzige Vermögen in der selbstbewohnten Immobilie besteht.
Ja Susanne, danke für Ihre Hilfe, aber mein Vater hat noch aus seinem Rest erwögen ein Reihenhaus in Norddeutschland was vermietet ist, Mieteinnahme lediglich 500 Euro, Wert der Immobile ca 70.000 Euro. auch auf dieses Haus hat mein Bruder mittels Grundschuldbrief meines Vaters eine Haypothek für ein eigenes Darlehen aufgenommen und nicht zurückgezahlt ! Prozesskostenhilfe gibt es aufgrund all dieser Umstände nicht ! Der Anwalt den ich eingeschaltet habe ist relativ ratlos - ein Esperte bei all diesen Problemen wäre hilfreich - nur wo den finden ? Ich bin nun dabei eine Hypothek für das Haus hier über einen kurzen Zeitraum zu erwirken, aber auch das wird in dem Alter meines Vaters nur gelingen, mit der Zusage das dieses Haus kurzfristig verkauft werden muss, mein Vater in seinem Hohen Alter von den Verursacher des Gesamtgeschehens, meinem Bruder, ausziehen muss. Mein Bruder und dessen Familie setzt auf Zeit, demütigt und zermürbt vorsätzlich einen hochbetagten Menschen , nimmt dessen Lebensmut und rechtlich ist gegen all dies kaum etwas zu machen ?

Equinox
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Re: Vollmachtsmissbrauch

Beitrag von Equinox » 13.05.18, 17:22

Sorry, aber ich habe keine Erfahrung in einem Forum. Danke für den Hinweis mit dem Antwort Buttom.

khmlev
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Re: Vollmachtsmissbrauch

Beitrag von khmlev » 13.05.18, 17:44

Rechtsberatung in konkreten Einzelfällen sind hier nicht erlaubt.

Grundsätzlich lässt sich ausführen, dass ein Bevollmächtigter der nach Widerruf und Aufforderung zur Rückgabe der Vorsorgevollmacht nur auf gerichtlichen Weg zur Rückgabe der Ausfertigung bewogen werden kann. Es muss also Klage erhoben werden.
Gruß
khmlev
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Re: Vollmachtsmissbrauch

Beitrag von Equinox » 13.05.18, 23:02

Die notarielle Ausfertigung würde niemals übergeben. Der sogenannte Bevollmächtigte operierte mit der Abschrift , entfernte diese während Krankenhausaufenthaltes des Vollmachtgebers, aus dessen Akten. Er wurde aufgefordert diese Urkunde, Abschrift zurückzuführen, nimmt keinerlei Stellung hierzu vor.
Inzwischen wurde seitens des Vollmachtgebers eine neue Abschrift vom Notar aufgrund dieser Tatsache ausgestellt, ebenso musste eine 2. Ausfertigung meiner Vollmacht erstellt werden, da diese ebenso aus den Akten meines Vaters entwendet wurde. Insgesamt Urkundenunterdrückung, jedoch schwer beweisbar. Gleiches gilt auch für die veruntreute Unterschlagung der Übergabe von Wertgegenständen, obgleich Zeugen vorhanden sind. Aussagen gegenüber näher Verwandschaft wie... wer weis wie lange der noch lebt,... was das noch kostet...und was dann noch überbleibt..... der muss „entmündigt werden“ ...deuten mehr auf wohl geplante Zermürbung und Erbschleicherei. Das ich aufgrund meiner eigener Lebensumstände zu meinem Vater Vorort kommen würde war bei all dem nicht eingeplant. Dennoch ein inzwischen schier unlösbares Szenario, bei diesem Konklumerat von Taten.

SusanneBerlin
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Re: Vollmachtsmissbrauch

Beitrag von SusanneBerlin » 13.05.18, 23:28

Dass die Abschriften der Vollmachten mitgenommen wurden und man für 10-20€ beim Notar neue Abschriften ausstellen lassen musste, fällt mAn. wenig ins Gewicht angesichts der Unterschlagung von Wertgegenständen und Erlangung von Darlehen mit der Immobilie des Vollmachtsgebers als Sicherheit ohne Wissen und Einverständnis des Vollmachtgebers.

Mein Rat wäre: Konzentrieren Sie sich (im eigenen Interesse) bitte auf das Wesentliche (auch bei der Ahndung der Rechtsverstöße!) ohne sich in Nebensächlichkeiten zu verzetteln.
Grüße, Susanne

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Re: Vollmachtsmissbrauch

Beitrag von Equinox » 13.05.18, 23:54

Diesem Rat werde ich folgen und nunmehr drauf abwarten müssen zunächst Mittel von der Hausbank meines Vaters, mit Einwilligung meines Vaters, für das weitere rechtliche Vorgehen als auch den zunächst zu deckenden Lebensunterhalt meines Vaters zu erwirken.

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