Nachweis des Absendens eines Briefes bei Privatverkauf

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Celestro
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Re: Nachweis des Absendens eines Briefes bei Privatverkauf

Beitrag von Celestro »

FM hat geschrieben:
12.02.20, 17:17
Kunden zahlen zweimal Porto.
Wenn Sie das machen, selbst Schuld. Zum Schalter gehen, der Dame / dem Herren das Problem schildern, dann wird die Sendung auch ohne neue Bezahlung nochmal ausgeliefert.

FM
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Re: Nachweis des Absendens eines Briefes bei Privatverkauf

Beitrag von FM »

Celestro hat geschrieben:
12.02.20, 17:35
FM hat geschrieben:
12.02.20, 17:17
Kunden zahlen zweimal Porto.
Wenn Sie das machen, selbst Schuld. Zum Schalter gehen, der Dame / dem Herren das Problem schildern, dann wird die Sendung auch ohne neue Bezahlung nochmal ausgeliefert.
Das ist dasselbe wie beim Ausgangsfall, wo es um eine Zeitschrift für 1 Euro ging: schon der Zeitaufwand lohnt sich nicht. Hab ich mal bei einem Paket versucht, wo trotz eindeutig richtiger Adresse "Empfänger unbekannt" war. Das frühere Hauptpostamt ist, obwohl außen steht "Deutsche Post", keine Filiale der Post, sondern der (Wortsperre: Firmenname), und diese gehört nicht der Post sondern der Deutschen Bank, erklärte mir die Dame am Schalter, also dort beschweren, Zettel mit Telefonnummer. Da soll man dann alles mögliche einsenden und dann wird es geprüft ... die Alternative ist, ich klebe nochmal 2,70 drauf, verwende die Hausanschrift, und werfe es in den Briefkasten um die Ecke. Dauert 5 Minuten, der andere Weg schon für die Fahrt zur Filiale, Warteschlange, Diskutieren, Rückfahrt mehr als eine halbe Stunde, wenn es denn damit erledigt wäre.

Tastenspitz
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Re: Nachweis des Absendens eines Briefes bei Privatverkauf

Beitrag von Tastenspitz »

Maxibrief an Packstation siehe hier:
https://www.deutschepost.de/de/b/briefe ... ation.html
Also hatte die Dame wohl recht und der Austräger keinen Ahnung.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

ktown
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Re: Nachweis des Absendens eines Briefes bei Privatverkauf

Beitrag von ktown »

Der Austräger kann vermutlich kein Deutsch. :lachen:
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Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe

Gaia
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Re: Nachweis des Absendens eines Briefes bei Privatverkauf

Beitrag von Gaia »

ktown hat geschrieben:
13.02.20, 08:03
Der Austräger kann vermutlich kein Deutsch.
Das ist eine Möglichkeit. Wesentlich wahrscheinlicher ist, daß die Senudng bereits im Briefzentrum aussortiert wurde.

Celestro
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Re: Nachweis des Absendens eines Briefes bei Privatverkauf

Beitrag von Celestro »

Gaia hat geschrieben:
13.02.20, 15:15
Das ist eine Möglichkeit. Wesentlich wahrscheinlicher ist, daß die Senudng bereits im Briefzentrum aussortiert wurde.
Warum sollte das wahrscheinlicher sein? Dort werden Briefe maschinell verarbeitet. Wird einer aussortiert, guckt da jemand nochmal drüber. Diese Person hat eher mehr Ahnung, als der Briefträger vor Ort, der das Teil in die Packstation "einräumt".

Tastenspitz
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Re: Nachweis des Absendens eines Briefes bei Privatverkauf

Beitrag von Tastenspitz »

Gaia hat geschrieben:
13.02.20, 15:15
Wesentlich wahrscheinlicher ist, daß die Senudng bereits im Briefzentrum aussortiert wurde.
Hier werden die Sendungen nach der Postleitzahl (in großen Zentren sogar nur nach den ersten Stellen) verarbeitet und weitergeleitet. Da die Packstationen aber afaik keine besondere Postleitzahl haben, ist das wohl eher nicht der Fall.
Wenn wie hier falsch aussortiert wird, dann in der Verteilerebene aka Postbote.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
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Gaia
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Re: Nachweis des Absendens eines Briefes bei Privatverkauf

Beitrag von Gaia »

Celestro hat geschrieben:
13.02.20, 17:32
Warum sollte das wahrscheinlicher sein? Dort werden Briefe maschinell verarbeitet. Wird einer aussortiert, guckt da jemand nochmal drüber.
Sendungen an Packstationen werden - soweit irgend möglich - anhand der Adressangabe automatisch aus der Straßenzustellung aussortiert.
Diese Person hat eher mehr Ahnung, als der Briefträger vor Ort, der das Teil in die Packstation "einräumt".
'Die Person' ist für alle Sendungen zuständig, die nicht automatisch bearbeitet werden können. Das mit der Ahnung - nunja, man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben. Und die Packstation wird nicht von einem Briefzusteller, sondern von einem Mitarbeiter der Paketsparte der ehemaligen Bundespost ein- und ausgeräumt.
Tastenspitz hat geschrieben:
14.02.20, 07:22
Hier werden die Sendungen nach der Postleitzahl (in großen Zentren sogar nur nach den ersten Stellen) verarbeitet und weitergeleitet. Da die Packstationen aber afaik keine besondere Postleitzahl haben, ist das wohl eher nicht der Fall.
Entscheidend ist das Briefzentrum im Bereich des Empfängers. Und da wird nach allen fünf Ziffern und dann auch noch nach Straßen sortiert. Sendungen an Packstationen haben keine Straßenangaben.
Wenn wie hier falsch aussortiert wird, dann in der Verteilerebene aka Postbote.
Ergänzend zu oben: welcher Zusteller soll die Sendung, die keine Straßenangabe enthält und deshalb gar nicht erst bei ihm landet, denn falsch aussortieren?

Da hatte jemand im Verteilzentrum oder bei (Wortsperre: Firmenname) keine Ahnung oder keine Lust. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll das in der Zustellbranche nicht ganz ungewöhnlich sein.

nyctramp
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Re: Nachweis des Absendens eines Briefes bei Privatverkauf

Beitrag von nyctramp »

Ich habe mir zugegebener Weise nicht alle Kommentare angesehen, da viele sich im Kreis bewegten. In der Regel verschicke ich ausschließlich versichert. Trotzdem gibt es manchmal Ausnahmen.

Dann handhabe ich das so:
Ich filme mit meiner Handykamera den Einpackvorgang und den Vorgang des Einwurfs in den Briefkasten und achte darauf, dass bei beiden die Empfängeradresse gut kenntlich ist. Bis jetzt habe ich das allerdings erst einmal gebraucht (Antwort: Entschuldigung, meine Freundin hatte es weggeräumt...).

Mache ich übrigens auch so, wenn ich Briefe bei Behörden persönlich abgebe (einwerfe).
Wo Unrecht und Willkür zu Recht werden, wird Widerstand zur Pflicht. (Berthold Brecht)

Wer nach seinen Rechten fragt sollte auch nach seinen Pflichten fragen.

Alle Kommentare geben nur meine persönliche Meinung wieder.

Tastenspitz
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Re: Nachweis des Absendens eines Briefes bei Privatverkauf

Beitrag von Tastenspitz »

nyctramp hat geschrieben:
19.02.20, 13:40
Dann handhabe ich das so:
Jeder wie er mag.
Ich habe noch nie ein Video gemacht, auf dem ich einen Umschlag ablecke und hatte auch noch nie eine Nachfrage nach so einem Clip...
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