Seite 1 von 1

Weiterverkauf von Spielen/Filmen über Foren/Kleinanzeigen

Verfasst: 09.04.12, 17:20
von Raziere
Hallo zusammen,

wahrscheinlich ist es eine blöde Frage, aber seis drum :wink:

Angenommen man kauft in einem Onlineauktionshaus eine Spiele/Filmsammlung auf, da man erkennt, dass viele tolle alte Schätze dabei sind. Da man allerdings nicht für alle Spiele/Filme eine Verwendung hat, möchte man einen Teil davon wieder verkaufen. Würde man diese über das Onlineauktionshaus einzeln weiterverkaufen, wäre das ganze ja problematisch, da man dann wohl gewerblich handelt und potentiellen Käufern entsprechende Rechte a la Widerruf u.ä. einräumen muss. Also entscheidet man sich dazu, die "uninteressanten" Spiele/Filme über Kleinanzeigenmärkte oder in speziellen Spiele/Filmforen ganz normal und privat weiter zu verkaufen (Es gibt ja durchaus "Flohmarktecken" in diesen Foren). Da nicht komplett auszuschließen ist, dass so etwas möglicherweise 1-2x im Monat vorkommt stellt sich mir die Frage, ob man sich irgendwelche Gedanken machen muss bzw. ob man das Ganze als gewerblichen Handel deklarieren muss. Es handelt sich natürlich nicht um original verpackte und neuwertige Ware, sondern um gebrauchte Spiele/Filme.

Ich danke schonmal im Voraus für eine Einschätzung :D

Re: Weiterverkauf von Spielen/Filmen über Foren/Kleinanzeige

Verfasst: 09.04.12, 17:39
von DaChris77
Wieso handelst du gewerblich?

Du verkaufst als Privatman Dinge aus deinem Privatbesitz. Oder sehe ich das falsch?

Oder willst du dies im grossen Stil betreiben? Dann wäre es gewerblich.

Ich verkaufe sehr oft Computerspiele im Netz. Ich kaufe die, spiele die durch und verkaufe die dann binnen 1 Woche wieder, somit hatte ich Spass und wenig Kosten. Bisher hat mir noch niemand gewerblichen Handel unterstellt.
Ich hatte z.b MW3 am ersten Tag als es erschienen war und 6 Tage später wieder weiter verkauft, ohne Probleme.

Re: Weiterverkauf von Spielen/Filmen über Foren/Kleinanzeige

Verfasst: 09.04.12, 17:51
von Gerd aus Berlin
Wenn man nicht (sofort) erkannt wird als gewerblicher Anbieter, ändert das nur kurzfristig und betrugsweise etwas an einem § 312d Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen nach dem BGB.

Das gilt natürlich nicht auf nicht-virtuellen Flohmärkten vor Ort. Da könnte höchstens das Ordnungsamt oder das Gewerbeamt mosern. Kennich aber nich ...

Gruß aus Berlin, Gerd