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recht.de • Thema anzeigen - Onlineaution, Name des Verkäufers herausfinden
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BeitragVerfasst: 22.11.17, 17:08 
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Hallo,

ich habe bei einer Onlineauktion einen Artikel ersteigert und per Überweisung bezahlt. Die Verkäuferin teilt dann mit, dass sie nicht liefern kann. Rückzahlung des Geldes wurde zugesagt, ist aber trotz Mahnung (per Mail) nicht erfolgt.

Die Internetplattform hat den Fall geschlossen. Wie komme ich jetzt an die Anschrift der Verkäuferin? Muss ich einen Anwalt einschalten? Würde der die Anschrift erfahren? Die Kontodaten der Verkäuferin habe ich ja, auch den Wohnort kann ich aufgrund der Bankleitzahl eingrenzen.

Viele Grüße

Andreas


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BeitragVerfasst: 22.11.17, 17:38 
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AndreasHL hat geschrieben:
Rückzahlung des Geldes wurde zugesagt, ist aber trotz Mahnung (per Mail) nicht erfolgt.
von welchem Zeitrahmen reden wir hier?

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BeitragVerfasst: 23.11.17, 09:34 
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Gekauft am 04.10.2017. Mahnung vor vier Wochen.

Viele Grüße

Andreas


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BeitragVerfasst: 23.11.17, 09:51 
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Sieht man bei der Kaufabwicklung über das Portal denn nicht neben der Kontoverbindung auch die hinterlegte Adresse des Verkäufers? Oder hat die Verkäuferin in der Zwischenzeit ihren account gelöscht?

Der Sitz der Bank wo die Verkäuferin ihr Konto hat, hat wenig zu sagen. Bei den heutigen Möglichkeiten von Online- und Direktbanking ist es nicht mehr nötig, eine Bank persönlich aufzusuchen, die Bank kann ganz woanders sitzen als der Wohnort des Kontoinhabers.

Man kann auch per mail eine Betrugsabzeige ankündigen für den Fall, dass nicht innerhalb einer letzten Frist das Geld zurückkommt.

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Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 23.11.17, 17:21 
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AndreasHL hat geschrieben:
Die Internetplattform hat den Fall geschlossen.

Diese Erfahrung musste ich auch machen. :evil:
Ist es möglich, dass der Verkäufer von der Plattform gesperrt/ausgeschlossen wurde? Wenn nicht, wird man über den account den Verkäufer noch kontaktieren können. Ob der beim Kauf hinterlegte Name und Anschrift des Verkäufers stimmt, ist fraglich. Auch da musste ich persönlich die Erfahrung machen, dass dem nicht immer so ist.
Um an den Namen des Kontoempfängers zu kommen, wird das nur über eine Ermittlungsverfahren der Polizei gehen, die am Ende ihrer Ermittlung auf Anfrage und mit Genehmigung der Staatsanwaltschaft die Daten an den Geschädigten herausgeben. Alternativ kann ein Anwalt Einsicht in die Akte beantragen (das kürzt das ab, kostet aber!).
Über ein Einschreiben mit Rückschein könnte man versuchen zu prüfen, ob Name und Anschrift mit den angaben bei der Internetplattform konform sind. Falls nicht, dann liegt der Verdacht bei Betrug.
Dann gibt's noch die einfache bzw "kleine" Meldeauskunft. (meist kostet die eine kleine kommunenabhängige Verwaltungsgebühr).
Praktikabel und als Zielführend hat sich aber nach meinen Erfahrungen das gut alte Telefonbuch erwiesen, insbesondere weil das versenden von persönlichen Informationen über "Hauseigene" Nachrichtenkanäle bei Auktionshäusern mit Geld/Strafsanktionen belegt sind, die in den Tiefen ihrer Grundsätze verankert sind. Ob das einer rechtlichen Prüfung standhalten würde, keine Ahnung.


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BeitragVerfasst: 23.11.17, 20:17 
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Wo ist das Problem? Dann macht man einen neuen Fall auf.

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