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Wie wird Vorgegangen?

Verfasst: 02.08.09, 00:00
von darkles
Angenommen zwei Erben können sich nicht einigen was die genaue Höhe des Nachlasses angeht (mit Schenkunggen der letzten zehn Jahre) und die Sache geht dann vor Gericht.
A behauptet B habe Schenkunggen erhalten kann dies aber nicht beweisen. B wiederum kann nicht beweisen das er keine Schenkunggen erhalten hat. Wie wird dann vorgegangen? Wird dann die Glaubwürdigkeit der Parteien bewertet? Wird dann ein Vergleich erstellt?
Oder werden dann nur die Sachen bewertet die nachzuweisen sind?

Verfasst: 02.08.09, 09:31
von khmlev
Wenn die Sache bereits vor Gericht ist, dann wird das Gericht anhand von Befragungen der Beteiligten und eventueller Zeugen sowie anhand eventuell vorhandener Unterlagen versuchen zu einem Urteil zu kommen. Wie das Urteil ausfällt kann nicht vorhergesagt werden. Das Gericht kann auch einen Vergleichsvorschlag machen.

Verfasst: 02.08.09, 16:12
von darkles
Danke für die Antwort :)
'Eine Frage hätte ich noch:
Wer trägt die Gerichtskosten? Der Erbe, der Pflichtteilberechtigte oder wird das auf beiden aufgeteilt ?

Verfasst: 02.08.09, 16:55
von Franz Königs
Die Kosten des Rechtsstreits trägt, wer den Rechtsstreit verliert.

Verfasst: 02.08.09, 19:03
von darkles
Vielen lieben Dank :D