Ausschlagung- Gebühren ?

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Altbauer
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Ausschlagung- Gebühren ?

Beitrag von Altbauer » 24.05.18, 16:46

Herr A will ein Erbe ausschlagen.

Vom Wert des Erbes hat er sich kein Bild gemacht.
(Wozu auch, er möchte das Erbe ja nicht annehmen)

Die Ausschlagung einer Erbschaft kostet Gebühren, die sich nach dem Wert der Erbschaft richten.

Wie wird denn nun die Gebühr für die Ausschlagung festgelegt?
Gehen wir mal davon aus, dass der Nachlass nicht überschuldet ist, sondern schon einen Wert hat.
Herr A kann ihn halt nicht beziffern!

karli
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Re: Ausschlagung- Gebühren ?

Beitrag von karli » 24.05.18, 18:00

Wenn das Erbe überschuldet ist, kostet das Ausschlagen beim Nachlassgericht 30,- €
Altbauer hat geschrieben:Die Ausschlagung einer Erbschaft kostet Gebühren, die sich nach dem Wert der Erbschaft richten.
Guggstu: https://www.familienrecht.net/erbe-auss ... -fallen-an
Wenn du kritisiert wirst, dann mußt du irgend etwas richtig machen, denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat. (Bruce Lee)
Achtung: Meine Beiträge können Meinungsäusserungen, Denkanstösse, sowie Spuren von Ironie und Sarkasmus enthalten.

Altbauer
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Re: Ausschlagung- Gebühren ?

Beitrag von Altbauer » 24.05.18, 20:44

bitte die Frage noch mal lesen:
Altbauer hat geschrieben:Vom Wert des Erbes hat er sich kein Bild gemacht.
(Wozu auch, er möchte das Erbe ja nicht annehmen)
Altbauer hat geschrieben:Wie wird denn nun die Gebühr für die Ausschlagung festgelegt?
Gehen wir mal davon aus, dass der Nachlass nicht überschuldet ist, sondern schon einen Wert hat.
Herr A kann ihn halt nicht beziffern!

khmlev
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Re: Ausschlagung- Gebühren ?

Beitrag von khmlev » 24.05.18, 21:08

Ist die Zusammensetzung des Nachlasses unklar, ist nach § 36 Abs. 3 Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) von 5000 € auszugehen und damit bleibt es bei EUR 30
Gruß
khmlev
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