Bitte um einige allgemeine Tips

Moderator: FDR-Team

matthias.
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 24122
Registriert: 07.06.05, 21:10

Re: Bitte um einige allgemeine Tips

Beitrag von matthias. »

freemont hat geschrieben:
Drittstaatensachverhalte innerhalb der EU.

Ok nehmen wir an Mexiko bekommt mit, dass sie hier einfach bei eine Erbfall links liegen gelassen wurde, kommen die dann mit der Armee?
freemont
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 8317
Registriert: 21.08.14, 16:57

Re: Bitte um einige allgemeine Tips

Beitrag von freemont »

matthias. hat geschrieben:
freemont hat geschrieben:
Drittstaatensachverhalte innerhalb der EU.

Ok nehmen wir an Mexiko bekommt mit, dass sie hier einfach bei eine Erbfall links liegen gelassen wurde, kommen die dann mit der Armee?
Nein, aber Fakt ist eben, dass das dt. bzw. europ. Erbrecht mit dem mexikanischen kollidieren kann. Das mag hier im thread keine Rolle spielen. Hier hat sicher auch niemand etwas dagegen, dass dt. Recht zur Anwendung kommt. Aber oft kommt es eben zur Kollision.

Innerhalb der EU (ausser Dänemark, Irland und Großbritannien) ist das mit der neuen EU-ErbVO nicht (mehr) möglich.

Allerdings ist das auch gefährlich. Ob es sich herumgesprochen hat, dass für Deutsche, die im Ausland leben und dort versterben griechisches, französisches, spanisches usf. Erbrecht zur Anwendung kommt ist eher fraglich.
freemont
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 8317
Registriert: 21.08.14, 16:57

Re: Bitte um einige allgemeine Tips

Beitrag von freemont »

Jdepp hat geschrieben:Soll ich Ihnen noch die Adresse des Beck Verlags geben, damit Sie Ihre Meinung auch da mal anbringen können? Wird die mit Sicherheit wahnsinnig interessieren.
Ja, ich nehme das zurück und fasse mich an die eigene Nase.

Die VO differenziert zwischen EU-"Mitgliedsstaaten" und nicht EU- "Drittstaaten".

Sie soll ausdrücklich auch für Drittstaaten gelten, direkt.
(57)
Die in dieser Verordnung festgelegten Kollisionsnormen können dazu führen, dass das Recht eines Drittstaats zur Anwendung gelangt. In derartigen Fällen sollte den Vorschriften des Internationalen Privatrechts dieses Staates Rechnung getragen werden. Falls diese Vorschriften die Rück- und Weiterverweisung entweder auf das Recht eines Mitgliedstaats oder aber auf das Recht eines Drittstaats, der sein eigenes Recht auf die Erbsache anwenden würde, vorsehen, so sollte dieser Rück- und Weiterverweisung gefolgt werden, um den internationalen Entscheidungseinklang zu gewährleisten. Die Rück- und Weiterverweisung sollte jedoch in den Fällen ausgeschlossen werden, in denen der Erblasser eine Rechtswahl zugunsten des Rechts eines Drittstaats getroffen hatte.
Mark Herzog
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 862
Registriert: 10.01.05, 09:33
Wohnort: Düsseldorf

Re: Bitte um einige allgemeine Tips

Beitrag von Mark Herzog »

Wie lehnt man denn offiziell ein Erbe ab?

Ich habe verstanden, dass man nichts unternehmen darf, was als Annahme ausgelegt werden kann. Also maximal die Sachen sichten und nix wegnehmen.

Muss man denn jetzt z.B. gegenüber dem Nachlassgericht erklären, dass man das Erbe ablehnt? (z.Info: Die Versorbene war zwar mexikanische Staatsangehörige, hatte aber wegen Aufenthaltstitel und Arbeitserlaubnis ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland. Die Erben sind beide deutsche Staatsangehörige, es gibt noch einen Bruder der Verstorbenen, der ist Mexikaner)
matthias.
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 24122
Registriert: 07.06.05, 21:10

Re: Bitte um einige allgemeine Tips

Beitrag von matthias. »

S. Dort unter 5.

https://www.anwaeltin-bramke.de/erbe-ausschlagen/

Aber wie gesagt welchen Sinn soll das haben?

2. Die Beerdigung spart man sich dadurch nicht, die müssen die Kinder durchführen lassen und bezahlen.
Antworten