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recht.de • Thema anzeigen - Volljährigenunterhalt auf das eigene Konto
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BeitragVerfasst: 21.12.17, 12:05 
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Hallo,

meine Tochter wird gegen Ende des Monats Januar 2018 volljährig. Es besteht ein befristeter Kindesunterhaltstitel bis zur Volljährigkeit.

Vom Jugendamt habe ich schon ein Schreiben erhalten, dass u.a. auf die Beendigung der Beistandschaft hinweist.

Wann und wie die ggf. durch meine Tochter verlangte Aufforderung zur Unterhaltsberechnung durch das JA abläuft, weiß
ich natürlich noch nicht.
Vielleicht teilt mir meine Tochter auch ihre Bankverbindung mit. Vielleicht verlangt Tochter die
Überweisung des Unterhalt auf das Konto der Mutter.

Habe ich Anrecht auf eine Mitteilung des Bankkontos des volljährigen Kindes, damit der Unterhalt dann zu Händen des Kindes
überwiesen werden kann?
Wie sieht eine schuldbefreiende und auf Widerruf bedingte Unterhaltszahlung auf das Konto der Mutter aus?

Gruß


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BeitragVerfasst: 21.12.17, 12:14 
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Beiträge: 11954
Das hatten wir doch schon diskutiert:
Unterhaltszahlung auf das Konto des Volljährigen

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 21.12.17, 12:28 
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Dann bleibt die Frage übrig:
Wie sieht eine schuldbefreiende und auf Widerruf bedingte Unterhaltszahlung auf das Konto der Mutter aus?


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BeitragVerfasst: 21.12.17, 12:59 
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Wenn die Tochter schriftlich erklärt, dass ihr Unterhalt auf das Konto der KM zu gehen hat, dann ist das so und du bist deiner Pflicht nachgekommen.

Äußert sie sich nicht, dann kannst du eben keinen Unterhalt überweisen. Auf das Konto der KM jedenfalls nicht, ohne das das Kind dann behaupten kann den KU nie erhalten zu haben


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BeitragVerfasst: 21.12.17, 16:12 
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Beiträge: 289

Themenstarter
Noch eine Frage zur Auszahlung des Kindergeldes?
Das volljährige Kind wohnt noch bei der Mutter und geht noch zur Schule und zwar auf
eine Zweijährige Berufsfachschule.
Vorher hat das Kindergeld die KM erhalten. Erhält nun das Kind ab Volljährigkeit das
Kindergeld auf ihr Konto überwiesen?
Ich finde hierzu nichts.


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BeitragVerfasst: 21.12.17, 17:13 
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Beiträge: 4224
Kindergeld geht nur auf gesonderten Antrag direkt an das Kind.
Das sollte man sich als Elternteil auch gut überlegen ob man das mitmacht. Anspruchsberechtigt und damit Antragsteller sind die Eltern. Die sind aber auch die die ggf eine Rückzahlung leisten müssen wenn sich nachträglich herausstellt das die Voraussetzungen für den Bezug von Kindergeld nicht vorlagen.


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BeitragVerfasst: 21.12.17, 22:06 
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Beiträge: 85
Warum sollte die Tochter ihre Bankverbindung mitteilen?

Schließlich weiß sie, dass aus unbefristeten Urkunden vollstreckt werden kann.


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BeitragVerfasst: 21.12.17, 22:10 
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Beiträge: 337
KZG hat geschrieben:
Warum sollte die Tochter ihre Bankverbindung mitteilen?

Schließlich weiß sie, dass aus unbefristeten Urkunden vollstreckt werden kann.


Naja. Vielleicht aus diesen Grund:

Zitat:
Es besteht ein befristeter Kindesunterhaltstitel bis zur Volljährigkeit.


Ab 18 gibt es nix mehr für sie zu vollstrecken. Sie muss sich mit Papa und Mama erstmal über die Unterhaltshöhe einigen ;-)

Und selbst wenn, könnte sie nicht einfach vollstrecken, wenn sie der Grund dafür ist, dass der KU nicht überwiesen werden kann, wenn sie keine Bankverbindung nennt. Die KM dürfte den KU ohne ihr Einverstänsnis auch nicht mehr entgegen nehmen


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BeitragVerfasst: 21.02.18, 12:08 
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Beiträge: 289

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Hallo,
bisherige Unterhaltsforderung läuft über das JA. Das JA teilt mit, dass die Volljährige keine Privilegierte mehr ist. Sie besucht eine zweijährige Berufsfachschule mit Erwerb der Fachschulreife, die er mittleren Reife gleichgestellt ist.
Die Mutter gibt lediglich an Teilzeit zuarbeiten (lt Verdienstbescheinigung nur durchschnittlich 740 Euro pro Monat). Ihren Steuerbescheid habe ich nicht bekommen.
Lt. meines Einkommens ca 3200 Euro werde ich von EK 5 auf EK 6 hochgestuft (nur ein Kind).
Es wird eine unbefristete Beurkundung in Verbindung des § 239 FamFG für den Unterhaltsbetrag von 481 Euro verlangt.

Ist die Höherstufung erlaubt?
Ist eine unbefristete Beurkundung erlaubt?


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BeitragVerfasst: 22.02.18, 09:11 
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Beiträge: 3893
stern0190 hat geschrieben:
Ist die Höherstufung erlaubt?
Ist eine unbefristete Beurkundung erlaubt?

Natürlich ist beides erlaubt. Die Frage ist, ob Sie sich darauf einlassen wollen.
Unterhaltsberechnungen des JA stimmen nur in Ausnahmefällen. Wenn noch nicht mal vollständige EK-Unterlagen der KM vorgelegt werden können, dann kann die Berechnung kaum korrekt sein.

_________________
MfG
Old Piper
_____________________
Behörden- und Gerichtsentscheidungen sind zwar oft recht mäßig, aber meistens rechtmäßig.


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BeitragVerfasst: 22.02.18, 15:30 
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Danke.
Heute war ich beim RA. Der prüft nun die Aktenlage und fragt u.a. das JA an, warum die KM nicht vollzeit arbeiten kann.


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BeitragVerfasst: 24.02.18, 10:45 
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Bei nicht privilegierten Unterhaltsgläubigern besteht keine gesteigerte Erwerbsobliegenheit.

Grüße Hertha1892


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