Ehevertrag - Überfragt

Recht in der Ehe, eheliches Güterrecht, Adoptionsrecht, Kinderrechte, Sorgerecht, Unterhaltsrecht, Recht des Versorgungsausgleichs

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windalf
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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von windalf » 09.01.18, 12:08

Ich kenne so viele Frauen, die ihren Ehemännern Häuser mitfinanziert haben, die geputzt und geschuftet haben. Heute stehen die nach der Scheidung vor dem Nichts.
Ist es nicht meistens so, dass die Frauen vor dem Nichts stehen, weil die eben gar nicht arbeiten gehen wollten und lieber Kinder hüten?

Schlag doch mal als Mann einer Frau nach der Geburt vor sie soll doch nach dem Mutterschutz direkt wieder arbeiten gehen. Um das Kind kümmert sich der Mann und nimmt Elternzeit und Elterngeld. Ggf. biete man an zu Hause oder in Teilzeit zu bleiben und die Frau sorgt für das Familieneinkommen, was dann ggf. auch mal die eine oder andere Auslandsreise beinhaltet, wo man sein Kind dann halt ein paar Wochen lang nicht sieht.

Ich muss kein Prophet sein um zu wissen wie über 95 Prozent der Frauen darauf reagieren und genau da liegt das eigentliche Problem.
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Froggel
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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von Froggel » 09.01.18, 18:19

windalf hat geschrieben:Ist es nicht meistens so, dass die Frauen vor dem Nichts stehen, weil die eben gar nicht arbeiten gehen wollten und lieber Kinder hüten?
Meistens ist es so, dass die Frauen weniger verdienen als der Mann und es sich die Familie deswegen nicht leisten kann, dass die Frau arbeiten geht und der Mann Elternzeit nimmt. Wenn man durch die Einkommenseinbußen keine Familie mehr ernähren kann, ergibt das keinen Sinn.

Hier ist es ja glücklicherweise anders, d.h. die Frau sollte, wenn der Mann auf einem Ehevertrag mitsamt dieser merkwürdigen Unterhaltsregelung besteht, dafür sorgen, dass sie baldmöglichst wieder arbeiten geht, sofern sie es kann - und sich dadurch Rücklagen bilden, damit sie im Falle der Trennung auf eigenen Füßen stehen kann. Dann braucht der Mann ihr auch keinen Unterhalt für sie zahlen.
Ich bin kein Jurist.
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windalf
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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von windalf » 09.01.18, 18:32

Meistens ist es so, dass die Frauen weniger verdienen als der Mann
Ja da fängt das Problem schon an. Die Berufswahl von Frauen führt genau zu diesem Effekt...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Moehre68
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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von Moehre68 » 16.01.18, 00:59

Nur mal zum Nachdenken: Ein Kind kostet bis zur Volljährigkeit 130-150.000 € in Eurem Fall also > 400.000 €. Darin sind weder Kinderbetreuungskosten enthalten, noch Kosten, die nach der Volljährigkeit anstehen (z.B. beim Studium). Dazu kommen die Kosten für Deinen Unterhalt und zumindest zum Teil die deines Mannes. (oder will er seine Lebensmittel und Seife selber kaufen?) Spätestens wenn das Haus günstiger sein sollte, zahlst DU also drauf. Und dabei müsste man davon ausgehen, dass alle immateriellen Leistungen, von Kinderbetreuung bis Haushaltsführung natürlich hälftig geteilt werden. Also nicht, Du nimmst die Elternzeit, verzichtest auf Einkommen und Rentenanwartschaft und bügelst dazu noch seine Hemden.
Ganz ehrlich: bei ganz ähnlicher Konstellation (selbständiger Mann mit Firma und Mitarbeitern, Startkapital vor der Ehe 90:10 verteilt, jetzt gemeinsames Haus und zwei Kinder) würde ich das nicht so hinnehmen.
Die Firma lässt sich anderweitig schützen, das verstehe ich sogar. Aber ich sehe keinen Anlass, das Privatleben mit einem derart gestalteten Ehevertrag zu gestalten. Obwohl wir mit 50:50 im Grundbuch stehen, heißt es ja nicht, dass im Falle der Trennung mir das Haus zu 50% (in Euro) gehört. Da bleibt immer noch der Zugewinn, sprich das Einstiegsvermögen bleibt weiterhin im Raum stehen, der Mann müsste also entsprechend ausgezahlt werden. Alles, was wir seit der Ehe gemeinsam in unser Privatleben stecken, ist der Zugewinn, und nur der wird geteilt. unser privat erwirtschaftes Vermögen (nicht das der Firma) fliest bei ähnlichen Einkünften in einem gemeinsamen Topf aus dem gemeinsam gewirtschaftet wird. (damals bei 1.800 € bis später nichts in der Elternzeit war er halt mehr gefordert) Faktisch leben wir Euer Modell (er tilgt die Raten des Hauskredites und ich zahl das tägliche Leben) Aber wir sind beide Eigentümer des Hauses, größere Ausgaben wie Urlaub werden mit Privatentnahmen aus der Firma gesponsert und auch bei der privaten Altersvorsorge legen wir Wert darauf, dass die gleichmäßg (aus dem Firmenvermögen) finanziert wird. Ganz ehrlich, würde er das anders wollen, würde ich wieder Vollzeit (statt 3/4 arbeiten) und für die Kinder im Grundschulalter mal das Wechselmodel bezüglich Fahrdienst, Hausaufgabenbetreuung und Bespaßung einführen, einen Putzplan fürs Haus aufstellen, ihm ein Kochbuch und ein eigenes Bügeleisen schenken. 8)

Nicht vergessen, ein selbständiger Mann arbeitet nicht selten ständig und selbst. Mit der vielgepriesenen zeitlichen und finanziellen Freiheit von Selbständigen hat das selten etwas zu tun. Entsprechend sieht das Aufgaben- und Arbeitsspektrum der Ehefrau und Mutter der Kinder aus. Völlig in Ordnung, wenn das auf Augenhöhe passiert. Danach klingt sein Rechenmodell aber nicht.

Just my völlig unjuristische 2 cents. :engel:

windalf
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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von windalf » 16.01.18, 08:27

Ein Kind kostet bis zur Volljährigkeit 130-150.000 €
Fairer Weise muss man bei dieser Rechnung aber sagen ist ein nicht unwesentlicher Anteil der Kosten "Wohnen", da man zu zweit auch auf 50-60 m^2 wohnen kann es aber zu viert nicht so gern tut.
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

winterspaziergang
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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von winterspaziergang » 16.01.18, 10:00

capls hat geschrieben:Wir möchten heiraten. Ich werde also demnächst einen Ehevertrag oder einen Antrag erhalten (in welcher Reihenfolge auch immer).
Nun, ohne Antrag und tatsächlicher Eheschließung braucht es wohl keinen Vertrag.
Seine Vorstellung ist, dass er wie gesagt das Haus und die Nebenkosten für uns fünf alleine trägt und ich dafür für Einkaufen soll und für die Kinder aufkommen soll. Er meinte das wäre für mich ein guter Deal. Ist dies so?
wie man es nimmt. Was heißt fürs Einkaufen und die Kinder aufkommen? Letztlich baut er ja Vermögen auf, indem er das Geld ins Haus steckt, während sie die laufenden Kosten deckt und am Ende mit nichts eigenem da steht, da Brot und Butter oder die Kleidung der Kinder keine bleibenden Werte sind.
Die Frage ist, ob das Modell meines Zukünftigen für mich so passt und ich keine Nachteile dadurch habe? Ich hätte eher gedacht dass wir alle Nebenkosten teilen und auch alle Kosten für die Kinder teilen und er für sich noch sein Haus abzahlt und ich einen Teil für meine Altersvorsorge sparen kann.
Der Nachteil steht oben: Er hat am Ende ein Haus, sie nichts. Insofern macht die Teilung der Kosten mehr Sinn.
Wenn ich 5 Jahre nicht arbeite, habe ich einen Verdienstausfall von € 300.000 - 335.000 brutto. Er verdient als Festangestellter bei seinem Vater übrigens weniger als ich.
und ganz sicher noch weniger, wenn er im Fall der Fälle Unterhalt für 3 Kinder zu zahlen hat :engel:
Er meinte dreisterweise, dass er keinen Unterhalt im Falle einer Trennung zahlen möchte.
OT: Bei dieser Einstellung wäre es zu überlegen, zwei weitere Kinder in die Welt zu setzen... und man kann sich nur Moehre68 anschließen

winterspaziergang
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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von winterspaziergang » 16.01.18, 10:01

Meistens ist es so, dass die Frauen weniger verdienen als der Mann
Ja da fängt das Problem schon an. Die Berufswahl von Frauen führt genau zu diesem Effekt...
genau, natürlich sind es die Frauen selbst schuld, dass sie in so nutzlosen Berufen wie Kranken- und Altenpflege, Dienstleistung und Kinderbetreuung (Kita) so wenig verdienen :ironie:

windalf
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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von windalf » 16.01.18, 10:10

genau, natürlich sind es die Frauen selbst schuld,
Wo wieviel verdient wird ist ja vorher bekannt. Die Entscheidung ob man sich lieber selbst verwirklicht oder Geld verdient liegt bei einem jeden selbst. Das Problem in schlechter bezahlten Berufen schelchter zu verdienen hat auch der Kranken- und Altenpfleger...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

winterspaziergang
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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von winterspaziergang » 16.01.18, 13:52

windalf hat geschrieben:
genau, natürlich sind es die Frauen selbst schuld, genau, natürlich sind es die Frauen selbst schuld, dass sie in so nutzlosen Berufen wie Kranken- und Altenpflege, Dienstleistung und Kinderbetreuung (Kita) so wenig verdienen
Wo wieviel verdient wird ist ja vorher bekannt. Die Entscheidung ob man sich lieber selbst verwirklicht oder Geld verdient liegt bei einem jeden selbst. Das Problem in schlechter bezahlten Berufen schelchter zu verdienen hat auch der Kranken- und Altenpfleger...
Sie haben den Hinweis nicht verstanden oder verstehen wollen.
Diese Berufe sind für die Gesellschaft absolut notwendig, werden aber miserabel bezahlt. Es kann nicht jeder in leitender Position oder Vorstand tätig sein, es muss auch Personal geben.
Daraus ein "Du weisst doch vorher, was man da verdient" zu machen, ist einerseits sachlich korrekt, andererseits sieht man das Problem an der falschen Stelle.
Aber genug OT.

windalf
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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von windalf » 16.01.18, 14:41

Diese Berufe sind für die Gesellschaft absolut notwendig, werden aber miserabel bezahlt.
Es finden sich ja zum aktuellen Preis genug die das noch machen wollen... Also kein Problem.
Es kann nicht jeder in leitender Position oder Vorstand tätig sein, es muss auch Personal geben.
Man kann auch als normaler Mitarbeiter hinreichend gut bezahlt werden.
Daraus ein "Du weisst doch vorher, was man da verdient" zu machen, ist einerseits sachlich korrekt, andererseits sieht man das Problem an der falschen Stelle.
Was für ein Problem?
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Celestro
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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von Celestro » 16.01.18, 16:08

windalf hat geschrieben: Es finden sich ja zum aktuellen Preis genug die das noch machen wollen... Also kein Problem.
Und ich dachte, wir suchen händeringend nach Pflegekräften im Ausland, weil wir hier nicht genug haben ... :roll:
Man kann auch als normaler Mitarbeiter hinreichend gut bezahlt werden.
Ändert nichts an der Tatsache, daß in Deutschland die Löhne nicht nach Härte der Arbeit bezahlt werden.
Was für ein Problem?
Das z.B. eine Menge Menschen nicht den Beruf ergreifen, der Ihnen am Besten liegt / am meisten Spass macht. Sondern das man auch danach schaut, was man verdient. Keine gute Voraussetzung ...

windalf
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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von windalf » 16.01.18, 16:46

Ändert nichts an der Tatsache, daß in Deutschland die Löhne nicht nach Härte der Arbeit bezahlt werden.
Wenn dem so wäre würde ich auch was anderes arbeiten...
Das z.B. eine Menge Menschen nicht den Beruf ergreifen, der Ihnen am Besten liegt / am meisten Spass macht. Sondern das man auch danach schaut, was man verdient. Keine gute Voraussetzung ...
Und wenn wir es anders als über den Preis regeln kommt was dabei raus? Fast alle werden Maler und Rockstar und keiner macht mehr die Arbeit die es eigentlich zu tun gibt?

Mir liegt mein Beruf. Besonders Spaß macht der mir trotzdem nicht. Ich wäre lieber ProGamer oder Fussballstar geworden. Hat nicht sollen sein. Ich war da nicht gut genug drin um die Menge zu verdienen die ich mir gewünscht habe. Habe ich also was anders gemacht.
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von winterspaziergang » 16.01.18, 19:16

Das z.B. eine Menge Menschen nicht den Beruf ergreifen, der Ihnen am Besten liegt / am meisten Spass macht. Sondern das man auch danach schaut, was man verdient. Keine gute Voraussetzung ...
Und wenn wir es anders als über den Preis regeln kommt was dabei raus? Fast alle werden Maler und Rockstar und keiner macht mehr die Arbeit die es eigentlich zu tun gibt?
[/quote]
:lol: oben steht noch, dass viele familienrechtliche Probleme damit beginnen, dass sich Frauen Jobs suchen, in denen sie nicht viel verdienen.

Weist man darauf hin, dass das Problem wohl auch darin liegt, dass wichtige Berufe, die Frauen gern ergreifen im medizinischen und sozialen, ohne die z.B. ein Krankenhaus gar nicht seine Kranken ausreichend pflegen könnte, unterbezahlt werden, wird darauf hingewiesen, man wüsste ja vorher, dass hier nicht genug bezahlt wird.

Wird nun angeführt, dass eben die Wichtigkeit und Wertigkeit, aber auch Härte des Berufs nicht immer ausreichend bezahlt wird, fragt man, wer denn die Jobs machen sollte, wenn alle Maler und Rockstar werden.

Dabei war der Hinweis darauf, dass der ein oder andere nicht den Beruf ergreift, der ihm am Besten liegt / am meisten Spass macht (das kann ja Kranken- oder Altenpflege sein) und dass es problematisch wäre, wenn man erstmal danach schaut, was man verdient, wohl weniger auf Rockstars, Kunstmaler und Fussballer und mehr auf die vorgenannten helfenden und assistierenden, aber schlecht bezahlten "Frauen" berufe gemünzt.

Aber dann folgt prompt der Hinweis, man müsse das über den Preis regeln, da nicht jeder Rockstar werden, sondern der ein oder andere auch die wirklich notwendigen Berufe ergreifen müsse- die eben schlecht bezahlt werden.

Ja, was denn nun?

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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von windalf » 17.01.18, 07:49

Aber dann folgt prompt der Hinweis, man müsse das über den Preis regeln, da nicht jeder Rockstar werden, sondern der ein oder andere auch die wirklich notwendigen Berufe ergreifen müsse- die eben schlecht bezahlt werden.

Ja, was denn nun?
An welcher Stelle widerspricht sich das? Es gibt einen aktuellen Preis und es gibt aktuell keinen Grund den zu erhöhen, weil sich noch genug finden die das zu diesem Preis machen wollen. Wenn sich weniger finden sollten, dann erhöht man entweder den Preis oder aber Angebot und Nachfrage kommen da halt nicht zusammen (und es gibt diese Leistungen dann halt nur in einem geringern Umfang).

Da diese Leistungen eher eine niedrige Qualifikation benötigen, wird der Preis da wohl eher weniger stark steigen. Egal wie vermeintlich wichtig/unwichtig diese Leistung nun ist.
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

zimtrecht
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Re: Ehevertrag - Überfragt

Beitrag von zimtrecht » 17.01.18, 12:33

windalf hat geschrieben: Es gibt einen aktuellen Preis und es gibt aktuell keinen Grund den zu erhöhen, weil sich noch genug finden die das zu diesem Preis machen wollen.
Dafür muss zunächst einmal die staatliche Alimentierung wegfallen - dann reden wir über den sich selbst regulierenden Arbeitsmarkt.
Im Dezember 2009 wurden in der
Pflegebranche 57.078 sozialversichert Beschäftigte gezählt, die von ihrer Arbeit nicht leben konnten
und ergänzend Hartz IV beziehen mussten
("arbeitsmarkt aktuell" des DGB 01/2011 - seitdem ist es nicht besser geworden)

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