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Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 25.09.18, 10:54
von Saar_Sternchen
Hallo ihr alle,

folgender fiktiver Fall:

Mutter A und Vater B waren verheiratet und haben Kind C. Im März 2017 wurde die Ehe geschieden, B hat auf das Sorgerecht verzichtet, A hat somit das alleinige Sorgerecht und ist wieder verheiratet.
B war wegen einer Darmkrebsbehandlung (OP, Chemo usw.) fast 6 Monate im Krankenhaus. Er hat B nur mitgeteilt, dass der Krebs vererbbar ist und das Kind C (jetzt 12 Jahre alt) somit regelmäßig zur vorsorge müsse.

A hat mit dem Kinderarzt darüber gesprochen, der möchte einen Befundbericht mit der Klassifizierung des Tumors um festzulegen, ab wann welche Untersuchungen gemacht werden müssen.
Tja, B will nix weitergeben... "Das ganze bei mir war ein Rektum Karzinom, mehr brauchst du nicht zu wissen".

Welche Möglichkeiten hat die Mutter???

LG
Marion

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 25.09.18, 11:12
von ratlose mama
Gar nichts.

Wenn der KV seine Krankenakten oder die genaue Diagnose nicht preisgeben will, muss er das nicht. (ich würde da auch nicht versuchen dem Vater mit Anwalt oder Gericht zu "drohen". Er hätte euch ja auch völlig im Unklaren lassen können. Er wäre nicht verpflichtet mitzuteilen, dass diese Krebsatrt vererblich ist)

Statt zum Kinderarzt sollte man zu einem Onkologen gehen, der hat da sicher mehr Erfahrung und kann eine Empfehlung abgegeben, ab wann untersucht werden sollte.
Aber ich denke, das das eh nicht Kindesalter begonnen wird und später kann ja das dann volljährige Kind nochmal mit dem Vater sprechen

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 25.09.18, 11:25
von Saar_Sternchen
Dankeschön

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 25.09.18, 11:48
von was_guckst_du
...seit wann kann man Krebs vererben?

...gemeint ist wohl, dass eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, an diesem Krebs zu erkranken, wenn es dazu eine familiäre Vorgeschichte gibt...

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 25.09.18, 11:50
von Saar_Sternchen
was_guckst_du hat geschrieben:...gemeint ist wohl, dass eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, an diesem Krebs zu erkranken, wenn es dazu eine familiäre Vorgeschichte gibt...
Ja natürlich...

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 25.09.18, 12:46
von winterspaziergang
Saar_Sternchen hat geschrieben: A hat mit dem Kinderarzt darüber gesprochen, der möchte einen Befundbericht mit der Klassifizierung des Tumors um festzulegen, ab wann welche Untersuchungen gemacht werden müssen.
macht medizinisch keinen Sinn und ist daher auch rechtlich bedeutsam.
Die Klassifizierung bezieht sich auf die Größe des Tumors und ob er gestreut hat u.a.. Welche Erkenntnisse möchte man aus der Art der Erkrankung des Vaters auf die Vorsorge des gerade mal 12jährigen Sohnes ziehen :?:
Tja, B will nix weitergeben... "Das ganze bei mir war ein Rektum Karzinom, mehr brauchst du nicht zu wissen".
womit er vermutlich nicht ganz Unrecht hat

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 25.09.18, 12:53
von Saar_Sternchen
winterspaziergang hat geschrieben:
Saar_Sternchen hat geschrieben:
Tja, B will nix weitergeben... "Das ganze bei mir war ein Rektum Karzinom, mehr brauchst du nicht zu wissen".
womit er vermutlich nicht ganz Unrecht hat
Es geht immerhin auch um SEIN Kind!

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 25.09.18, 15:39
von winterspaziergang
Saar_Sternchen hat geschrieben: Es geht immerhin auch um SEIN Kind!
:roll: vielleicht mal alles lesen? wenn es zwischen SEINEM Tumor und er Erfordernis einer VORSORGE des Kindes KEINEN Zusammenhang gibt, hat er vermutlich nicht ganz Unrecht, wenn er die Forderung nach Angabe der genauen Daten seiner Behandlung nicht an die Mutter/Ex weitergeben möchte

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 25.09.18, 17:17
von FM
Wenn man sich denn einigen WILL könnte man die medizinischen Daten an den Arzt weitergeben, der das Kind behandelt, verbunden mit dem klaren Hinweis, dass man ihn gegenüber der Mutter nicht von der Schweigepflicht entbindet. Auch könnte der Vater den Arzt bei dem er deshalb behandelt wurde fragen, welche Daten genau relevant sind.

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 26.09.18, 15:13
von RGSilberer
FM hat geschrieben:Wenn man sich denn einigen WILL könnte man die medizinischen Daten an den Arzt weitergeben, der das Kind behandelt, verbunden mit dem klaren Hinweis, dass man ihn gegenüber der Mutter nicht von der Schweigepflicht entbindet. Auch könnte der Vater den Arzt bei dem er deshalb behandelt wurde fragen, welche Daten genau relevant sind.
Interessant wäre auch zu wissen, wo denn der Vater seine Paranoia behandeln läßt.

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 26.09.18, 15:28
von Saar_Sternchen
winterspaziergang hat geschrieben:
Saar_Sternchen hat geschrieben: Es geht immerhin auch um SEIN Kind!
:roll: vielleicht mal alles lesen? wenn es zwischen SEINEM Tumor und er Erfordernis einer VORSORGE des Kindes KEINEN Zusammenhang gibt, hat er vermutlich nicht ganz Unrecht, wenn er die Forderung nach Angabe der genauen Daten seiner Behandlung nicht an die Mutter/Ex weitergeben möchte
Wenn das Kind dadurch dem Risiko ausgesetut ist, daran zu erkranke, bin ICH im Recht.

ICH will es nicht wissen sondern der Arzt

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 26.09.18, 15:49
von Dieter_Meisenkaiser
Kein Wunder, dass der Mann sich querstellt. Ihr hiesiges Verhalten sagt dazu alles aus, was man wissen muss.

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 26.09.18, 16:52
von Celestro
RGSilberer hat geschrieben:Interessant wäre auch zu wissen, wo denn der Vater seine Paranoia behandeln läßt.
Sorry, aber wer den Schutz der Daten eines Patienten als Paranoia bezeichnet, disqualifiziert sich bezüglich jedweder sinnvoller Diskussion.
Saar_Sternchen hat geschrieben:Wenn das Kind dadurch dem Risiko ausgesetut ist, daran zu erkranke, bin ICH im Recht.
Falsch ! Wie schon gesagt, gibt es für den Vater keine rechtliche Verpflichtung, überhaupt etwas von seiner Erkrankung zu sagen.

P.S. das Risiko an so einem Krebs zu erkranken hat JEDER Mensch.
Saar_Sternchen hat geschrieben:ICH will es nicht wissen sondern der Arzt
Dann vielleicht einmal darüber nachdenken, wieso die Aussage von B war:
Saar_Sternchen hat geschrieben:mehr brauchst du nicht zu wissen

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 26.09.18, 17:55
von winterspaziergang
Saar_Sternchen hat geschrieben:
winterspaziergang hat geschrieben:
Saar_Sternchen hat geschrieben: Es geht immerhin auch um SEIN Kind!
:roll: vielleicht mal alles lesen? wenn es zwischen SEINEM Tumor und er Erfordernis einer VORSORGE des Kindes KEINEN Zusammenhang gibt, hat er vermutlich nicht ganz Unrecht, wenn er die Forderung nach Angabe der genauen Daten seiner Behandlung nicht an die Mutter/Ex weitergeben möchte
Wenn das Kind dadurch dem Risiko ausgesetzt ist, daran zu erkranke, bin ICH im Recht.
Exakt. Wenn. Und wenn nicht, dass ist "ICH" im Unrecht.
Saar_Sternchen hat geschrieben:ICH will es nicht wissen sondern der Arzt
dann kann er es anfordern.
:liegestuhl: :liegestuhl:

Re: Welche Möglichkeiten gibt es??

Verfasst: 27.09.18, 09:49
von Saar_Sternchen
Dieter_Meisenkaiser hat geschrieben:Kein Wunder, dass der Mann sich querstellt. Ihr hiesiges Verhalten sagt dazu alles aus, was man wissen muss.
Was soll das jetzt? Ich mache mir Gedanken, sonst nix