Erziehung und das AGG

Recht in der Ehe, eheliches Güterrecht, Adoptionsrecht, Kinderrechte, Sorgerecht, Unterhaltsrecht, Recht des Versorgungsausgleichs

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windalf
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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von windalf » 18.12.18, 08:45

Beides wäre sicher falsch.
Warum soll es falsch sein konsequent zu sein?
Nennt man Basisinformation. Eltern wird man halt völlig ohne Voraussetzung oder gar Sachkunde daher kann man da auch erstmal nix erwarten.
Da wäre es hinsichtlich dieser Themen wohl besser einen Test zu machen und wer den nicht besteht, dem nimmt man direkt die Kinder weg und in staatliche Obhut
daher kann man da auch erstmal nix erwarten
Dein voller Ernst? In einem Land in dem es Schulpflicht gibt?
Falsch. Man muss nicht antworten. Ist manchmal sogar besser als irgendeinen Stuss zu erzählen.
Es mag sein, dass es besser ist nicht zu antworten als Stuss zu erzählen. Aber noch besser ist es zu antworten ohne Stuss zu erzählen. Die Frage war ja was nun genau Stuss ist und was nicht. Eine Defintion hinsichtlich dieser Themen hat das Jugendamt ja noch nicht vom Stapel gelassen...
Wenn es nun fragt, warum, dann sagt man eben, dass manche Eltern sich mit der Zeit nicht mehr so gut miteinander vertragen und sich in jemand anderen verlieben. Hier war es eben der Vater, der sich in einen anderen Mann verliebt hat. Mit der Erklärung geben sich Kindergartenkinder oft schon zufrieden, denn das Konzept Liebe ist ihnen bekannt
Wie genau es dazu gekommen ist, ist doch gar nicht bekannt. Kann auch eine Adoption oder sonst weiß ich was für eine Konstellation gewesen sein. Warum soll ich dem Kind Blödsinn erzählen oder irgendwelche Lügen auftischen? Weil das fast alle sonst so machen? Ich halte mich bisher so weit es geht immer an die nackte ungeschönte Wahrheit. Ist oft anstrengender aber wenigstens konsequent. Ist aber dafür immer wieder schön zu beobachten wie manch anderer Erwachsner hochrot anläuft, wenn Kinder selbst die Wahrheit aussprechen insbesondere wenn man Kinder mit nicht gern gehörten Wahrheiten füttert...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Tastenspitz
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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von Tastenspitz » 18.12.18, 09:05

windalf hat geschrieben:Warum soll es falsch sein konsequent zu sein?
Warum sollte es falsch sein, inkonsequent im Sinne von eben nicht komplett Einseitig zu sein?
windalf hat geschrieben:Dein voller Ernst? In einem Land in dem es Schulpflicht gibt?
In welchem Bundesland ist Pädagogik oder das Fach "Wie erziehe ich meine Kinder" ein Schulfach?
windalf hat geschrieben:Die Frage war ja was nun genau Stuss ist und was nicht. Eine Defintion hinsichtlich dieser Themen hat das Jugendamt ja noch nicht vom Stapel gelassen...
Sollte man das? Eine genaue Regulierung und Reglementierung von Erziehung seiten des Staates? So wie ansatzweise im 3. Reich oder mutmaßlich in Nordkorea? Das wäre dein Ziel?
Ach Windi....
In deiner komplett digitalen Welt aus 0 und 1 gibt es sicher die harte Unterscheidung zwischen wahr = funktioniert und Falsch = funktioniert nicht.
Aber hier im wirklichen Leben der Kindererziehung hat man es mit nicht messbaren Parametern zu tun, die sich permanent ändern und von unzähligen Faktoren beeinflußt werden. Man ist gezwungen sich eine grobe Richtung zu geben und zu versuchen diese für sich und die Kurzen einzuhalten. Mehr geht selten.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
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windalf
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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von windalf » 18.12.18, 09:14

Warum sollte es falsch sein, inkonsequent im Sinne von eben nicht komplett Einseitig zu sein?
Du meinst also man wählt zum Beispiel ein beliebiges Kriterium aus dem AGG aus und in dem erzieht man dann sein Kind politisch unkorrekt und in allen anderen dann nicht um nicht einseitig zu sein?
In welchem Bundesland ist Pädagogik oder das Fach "Wie erziehe ich meine Kinder" ein Schulfach?
Es ging mir bisher hinsichtlich diesen Aspektes nicht um Pädagogik sondern um den Schrott der in diesen Ratgebern zur Geburt steht...
Sollte man das? Eine genaue Regulierung und Reglementierung von Erziehung seiten des Staates?
Nein das sollte man nicht. Aber soweit ich gelesen habe gibt es einen rechtlich Anspruch auf Hilfe zur Erziehung. Wenn es diesen Anspruch nun gibt, dann muss man auch hinsichtlich aller Facetten auch einen Auskunft/Hilfe bekommen können. Das war auch die eigentlich Frage. Der Rest war nur Nebenkriegsschauplatz zu diesem Thema...
In deiner komplett digitalen Welt aus 0 und 1 gibt es sicher die harte Unterscheidung zwischen wahr = funktioniert und Falsch = funktioniert nicht.
Mal davon abgesehen, dass digital nicht meint, dass es nur 0 und 1 gibt (und damit deine weiteren Ausführungen hinken)... Meine Welt ist garantiert nicht komplett digital aber soweit eine Klassifizierung möglich ist treffe ich diese.
Aber hier im wirklichen Leben der Kindererziehung hat man es mit nicht messbaren Parametern zu tun, die sich permanent ändern und von unzähligen Faktoren beeinflußt werden. Man ist gezwungen sich eine grobe Richtung zu geben und zu versuchen diese für sich und die Kurzen einzuhalten
Den Blödsinn kann man auch ständig von schlechten Projektleitern hören die nur reagieren statt zu agieren...
Mehr geht selten.
Es geht dann mehr, wenn man Fragen klärt bevor diese gestellt werden. Wer weiß was er auf eine Frage antworten wird bevor diese gestellt wurde, redet weniger blödes Zeug...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von Tastenspitz » 18.12.18, 09:25

Gretchenfrage:
Wieviele Kinder hast du?
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windalf
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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von windalf » 18.12.18, 09:50

Tastenspitz hat geschrieben:Gretchenfrage:
Wieviele Kinder hast du?
Mephistos Gegenfrage: Welchen Einfluss hätte die genannte die Anzahl für eine Antwort auf die gestellte Frage und wenn sich die Antwort in Abhängigkeit von der Anzahl ändert warum ist das so?
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Celestro
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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von Celestro » 18.12.18, 09:53

Der Punkt ist .... Deine "Meinung" hier klingt danach wie jemand ohne praktische Erfahrung.

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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von windalf » 18.12.18, 10:02

Celestro hat geschrieben:Der Punkt ist .... Deine "Meinung" hier klingt danach wie jemand ohne praktische Erfahrung.
Oder anders gesagt, wenn ich euch mit einer Zahl kleiner 1 antworte macht ihr daraus "ich schwadrone über Dinge von denen ich keinen Schimmer habe" und wenn ich euch mit einer Zahl > 0 antworte wollte ihr mein(e) Kind(er) bemitleiden, was für ein schlechter Vater ich doch bin. Warum sollte ich euch den Gefallen tun darauf eine Antwort zu geben?
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von Tastenspitz » 18.12.18, 10:03

windalf hat geschrieben:Welchen Einfluss hätte die genannte die Anzahl für eine Antwort auf die gestellte Frage und wenn sich die Antwort in Abhängigkeit von der Anzahl ändert warum ist das so?
Naja. Bist du jemand der Ahnung hat oder nur ein
windalf hat geschrieben: schlechten Projektleitern
der eben nur von der Theorie gehört hat, dass es sowas geben soll? :)
Celestro hat geschrieben:Deine "Meinung" hier klingt danach wie jemand ohne praktische Erfahrung.
Naja. Irgendwas werden seine Eltern (du hast doch welche oder bist du ein "Bot" :shock: ? ) ihm schon beigebracht haben...
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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von Tastenspitz » 18.12.18, 10:06

Tastenspitz hat geschrieben:In deiner komplett digitalen Welt aus 0 und 1 gibt es sicher die harte Unterscheidung zwischen wahr = funktioniert und Falsch = funktioniert nicht.
windalf hat geschrieben:wenn ich euch mit einer Zahl kleiner 1 antworte macht ihr daraus "ich schwadrone über Dinge von denen ich keinen Schimmer habe" und wenn ich euch mit einer Zahl > 0 antworte wollte ihr mein(e) Kind(er) bemitleiden
q.e.d. :lachen:
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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von windalf » 18.12.18, 10:07

Ich erwähnte ja schon, dass digital nicht ausschließlich 0 und 1 meint. Da schein bei dir Lernresistenz zu herrschen.
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von Celestro » 18.12.18, 10:12

windalf hat geschrieben:und wenn ich euch mit einer Zahl > 0 antworte wollte ihr mein(e) Kind(er) bemitleiden, was für ein schlechter Vater ich doch bin.
Keine Ahnung, wie Du darauf kommst, aber ich würde jedenfalls nicht so reagieren.

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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von windalf » 18.12.18, 10:12

Damit das nicht nur noch SC wird...

hebe ich noch einmal die eigentlich Frage hervor bzw. formuliere diese um...
Nein das sollte man nicht. Aber soweit ich gelesen habe gibt es einen rechtlich Anspruch auf Hilfe zur Erziehung. Wenn es diesen Anspruch nun gibt, dann muss man auch hinsichtlich aller Facetten auch einen Auskunft/Hilfe bekommen können. Das war auch die eigentlich Frage. Der Rest war nur Nebenkriegsschauplatz zu diesem Thema...
Was genau beinhaltet nun dieser rechtliche Anspruch auf Hilfe zur Erziehung. Wie lässt sich dieser gegen Wen durchsetzten?
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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von Tastenspitz » 18.12.18, 10:23

Siehe SGB IIIX
windalf hat geschrieben:Ich erwähnte ja schon, dass digital nicht ausschließlich 0 und 1 meint.
Nenn es wie du willst - es bleibt traurig. Es geht um 0 und 1, schwarz und weiss, lebendig oder tot in deiner Welt.
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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von windalf » 18.12.18, 10:34

Tastenspitz hat geschrieben:Siehe SGB IIIX
windalf hat geschrieben:Ich erwähnte ja schon, dass digital nicht ausschließlich 0 und 1 meint.
Nenn es wie du willst - es bleibt traurig. Es geht um 0 und 1, schwarz und weiss, lebendig oder tot in deiner Welt.
Du meinst Farbe zu bekennen. Zu einem Thema eine Meinung zu haben. Sich für etwas zu entscheiden. Traurig wer das nicht kann...
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Re: Erziehung und das AGG

Beitrag von Froggel » 18.12.18, 21:54

windalf hat geschrieben:Was genau beinhaltet nun dieser rechtliche Anspruch auf Hilfe zur Erziehung. Wie lässt sich dieser gegen Wen durchsetzten?
Der rechtliche Anspruch besteht, wenn eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist und die Hilfe für seine Entwicklung geeignet und notwendig ist. Natürlich lässt sich darüber streiten, wie genau Erziehung auszusehen hat. Das liegt allein schon daran, dass sich Kinder individuell entwickeln und man nicht ein Erziehungsrezept für alle Kinder haben kann.
Das Wohl des Kindes wird sicher nicht gefährdet, wenn man es nach bestem Wissen und Gewissen mit Informationen versorgt, die vielleicht nicht gänzlich auf genauen Hintergrundinformationen beruhen, die aber im Grunde eine Form der Erklärung sind, mit dem sich das Kind zunächst zufrieden gibt. Bezüglich der von Ihnen genannten Frage des Kindes (Warum hat XY zwei Papas?) bleibt es Ihnen unbenommen, sämtliche Möglichkeiten aufzuführen, wie es dazu kommen kann, wenn Sie sich damit besser fühlen. Fraglich ist dann allerdings, ob Sie das Kind damit nicht eher verwirren. In dem Fall sollte die Aufforderung an das Kind gehen, selbst das andere Kind zu fragen. Dann weiß es das genau und Sie machen gewiss nichts verkehrt.
Ich bin kein Jurist.
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