kriterien vor gericht

Recht in der Ehe, eheliches Güterrecht, Adoptionsrecht, Kinderrechte, Sorgerecht, Unterhaltsrecht, Recht des Versorgungsausgleichs

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stefan9010
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kriterien vor gericht

Beitrag von stefan9010 » 25.01.19, 17:28

hallo :)

eine ausgedachte situation:

hintergrundinfos:
kindsmutter und -vater leben getrennt. das kind lebt zu ca. 1/3 der zeit beim vater, die woche ist ca. in 3 teile geteilt. gemeinsames sorgerecht. vater lebt allein in einer 2 raum-wohnung, mutter gemeinsam mit ihrem freund in einer 3-raum-maisonette wohnung. entfernung ca. 40 km, kita/grundschule liegen etwas näher bei der mutter. mutter und ihr freund sind arbeitnehmer. vater selbstständig, 2 feste werktage pro woche muss er arbeiten (alternativlos). mutter und vater haben ca. gleich hohes einkommen.

es war das wechselmodell vertraglich vereinbart, die mutter hält sich nicht daran. sie versucht konsequent das wechselmodell abzuwehren um mehr einfluss/kontrolle (durch mehr beteuungszeit) zu erlangen. der vater zahlt, nach einer kurzen unterbrechung, nun weiter einen geringen unterhalt, nachdem ihm mit dem jugendamt gedroht wurde. zu dem zeitpunkt ist das kind ca. 5 jahre alt.

warum können sich die beiden nicht einigen zum wohl des kindes? die mutter versucht nur ihr weltbild und ihre erziehungsmethoden durchzusetzen ohne rücksicht auf den vater, und das sehr konsequent. vom vater sehr positiv, vorsichtig und freundlich formulierte anfragen und vorschläge werden ignoriert und nicht beantwortet. wenn er abweichend zu ihren ansichten handelt, gibt es streit und vorwürfe von der mutter. sie möchte alles bestimmen und kontrollieren. bei meinungsverschiedenheiten oder gegenargumenten seitens des vaters wird sie schnell emotional, unsachlich und argumente fehlen seitens der mutter gänzlich. Unter diesen gegebenheiten sieht der vater keine möglichkeit auf besserung.

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bis hierher nur vorgeschichte und es sollte rein informativ sein.

folglich vermutet der vater, dass es zu wiederholten streitigkeiten kommen könnte, ggf. vor gericht, da dies wohl die einzige anlaufstelle für den vater zu sein scheint, was man so liest. nun zur eigentlichen frage, gerade an die gerichtet, die schon mal einen familienrechtsstreit vor gericht hatten:

wie kann sich der vater am besten vorbereiten, um vor gericht einen positiven eindruck zu zeigen?

sein hauptanliegen ist, möglichst viel anteil am leben des kindes zu haben bzw. zu behalten. nicht mehr als die mutter, aber auch nicht weniger als zum gegenwärtigen augenblick (= 33-50%).

laut meinen recherchen sind folgende dinge anzustreben:
- kinderzimmer muss zur verfügung stehen - gibt es hier kriterien? das kind möchte gegenwärtig noch kein eigenes zimmer, lieber gemeinsame räume, was nun?
- im krankheitsfall sollte der vater hälftig einspringen (können)
- notwändige fahrten (kita/schule/hobby) sollten hälftig vom vater übernommen werden
- arztbesuche sollte der vater hälftig begleiten
- vater muss geeignetes soziales umfeld bieten bzw. das kind nicht aus seinem rausreißen, z.b. sollte kind zugang zu seinen freunden und hobbys haben – weitere ergänzungen/beispiele?
- das kind sollte beim vater gefördert und auf seinem lebensweg begleitet werden – gibt es dafür beispiele oder sind es allgemeine dinge, wie unterstützung in schule, zwischenmenschlich usw.?
- vater muss finanziell für kind sorgen können – geht es dabei nur um einkommen und pauschalbeträge?
- dass emotionale und zwischenmenschliche zwischen kind und vater lasse ich mal außen vor, dürften „normale“ sachen sein

hättet ihr noch weitere ergänzungen und tipps, wie der vater (negativ formuliert) besser da steht bzw. eine weiße weste hat? auch kleinigkeiten sind vermutlich wichtig.
welche infos sollte sich der vater über die jahre dokumentieren/protokollieren?
welche kosten sollte bzw. muss der vater übernehmen, oder ist alles über den unterhalt abgegolden?
da der vater keinen anspruch auf kind-krankentage hat, muss die mutter die arztbesuche übernehmen und ihren schein zu erhalten, oder?
die mutter reißt in dem beispiel oft dinge an sich und anfragen des vaters, der manches gern übernehmen würde, werden ignoriert. reicht da eine einfache dokumentation aus, um nicht später des nichtstuns beschuldigt zu werden?

ich bitte beim thema und meinen fragen zu bleiben. danke euch :)

Celestro
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Re: kriterien vor gericht

Beitrag von Celestro » 26.01.19, 13:27

Warum eine neues Thema :? , diskutieren Sie das doch im Alten:

viewtopic.php?t=281683

weiter.
stefan9010 hat geschrieben: warum können sich die beiden nicht einigen zum wohl des kindes? die mutter versucht nur ihr weltbild und ihre erziehungsmethoden durchzusetzen ohne rücksicht auf den vater, und das sehr konsequent. vom vater sehr positiv, vorsichtig und freundlich formulierte anfragen und vorschläge werden ignoriert und nicht beantwortet. wenn er abweichend zu ihren ansichten handelt, gibt es streit und vorwürfe von der mutter. sie möchte alles bestimmen und kontrollieren. bei meinungsverschiedenheiten oder gegenargumenten seitens des vaters wird sie schnell emotional, unsachlich und argumente fehlen seitens der mutter gänzlich. Unter diesen gegebenheiten sieht der vater keine möglichkeit auf besserung.
Wenn Sie das nicht gut beweisen können, wäre es jedenfalls schlecht, daß so deutlich zu machen.

ralph12345
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Re: kriterien vor gericht

Beitrag von ralph12345 » 28.01.19, 14:28

wie kann sich der vater am besten vorbereiten, um vor gericht einen positiven eindruck zu zeigen?
Groß- und Kleinschreibung beachten wäre mal ein Anfang! Liest sich besser und ist damit ein Ausdruck von Höflichkeit gegenüber denjenigen, die das lesen müssen. Die Antwort auf die Frage, warum Sie das hier im Forum nicht machen, beantwortet dann vielleicht auch gleich Ihre Frage, wie die Mutter nur so unmöglich sein kann. Nicht jeder Mensch handelt vernünftig, rücksichtsvoll und mit dem Blick auf das Wohlergehen anderer Menschen.

stefan9010
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Re: kriterien vor gericht

Beitrag von stefan9010 » 28.01.19, 21:08

daß so deutlich zu machen
was meinst du damit? was mache ich so deutlich? weiß gerade nicht, worauf es sich bezieht.

habe einen neuen thread aufgemacht, da ich den anderen unpassend fände von der überschrift/thema.

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