Wechselmodell einklagen?

Recht in der Ehe, eheliches Güterrecht, Adoptionsrecht, Kinderrechte, Sorgerecht, Unterhaltsrecht, Recht des Versorgungsausgleichs

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zimtrecht
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von zimtrecht » 18.03.19, 11:35

windalf hat geschrieben:
3. Finanzielle Motivationen sind leider zu häufig ein Grund für Betreuungselternteile, um das WM zu verweigern.
Na das Problem liegt ja in der Rechtslage begründet. Unterhalt wird nicht darauf abgestellt wieviel sich wer um das Kind kümmert. Entweder das volle Programm oder aber eben beim Wechselmodell eben deutlich weniger für den der sonst > 50% betreut hat.

Will man das ändern muss man Unterhalt einfach mit deutlich mehr Abstufungen davon abhängig machen wie sich das prozentual aufteilt. Wenn dem Gesetzgeber wirklich an moderneren Verhältnissen gelegen ist muss er das ja nur ändern.
Das ist ja (glücklicherweise) gerade in Arbeit, siehe Pressemeldungen zu den Vorschlägen einer Reform in genau dieser Hinsicht von letzter Woche.

windalf
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von windalf » 18.03.19, 11:41

Celestro hat geschrieben:
windalf hat geschrieben:Na dann mal her mit dem Beweis. Ich behaupte das Gegenteil...
Wie gesagt:
Celestro hat geschrieben:Ich schrieb weder, daß das völlig abwegig ist, noch das es "reine Dichterei" ist.
und das kann man ganz einfach nachprüfen, indem man noch einmal zurückblättert. Ich muß zunächst also erst einmal gar nichts beweisen.
Wenn es so einfach ist dann blättere zurück und zitiere doch die entsprechende Stelle die deine Aussage belegt
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Celestro
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von Celestro » 18.03.19, 12:08

windalf hat geschrieben:Wenn es so einfach ist dann blättere zurück und zitiere doch die entsprechende Stelle die deine Aussage belegt
Hätten Sie zwar sicher auch selbst finden können, aber:
Celestro hat geschrieben: Wie wäre es, wenn man einfach nimmt, was geschrieben steht und nicht irgendetwas umzudichten:
Möhre hat geschrieben: Für meine Tochter wäre das Wechselmodell (aus meiner Sicht) eine Katastrophe, da:
- Engere Bindung zur Mutter als zum Vater
- Stetigkeit fehlt
- Tochter sehr sensibles Wesen, braucht ihre täglichen Rituale und Routinen
Danke !

windalf
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von windalf » 19.03.19, 09:01

Celestro hat geschrieben:
windalf hat geschrieben:Wenn es so einfach ist dann blättere zurück und zitiere doch die entsprechende Stelle die deine Aussage belegt
Hätten Sie zwar sicher auch selbst finden können, aber:
Celestro hat geschrieben: Wie wäre es, wenn man einfach nimmt, was geschrieben steht und nicht irgendetwas umzudichten:
Möhre hat geschrieben: Für meine Tochter wäre das Wechselmodell (aus meiner Sicht) eine Katastrophe, da:
- Engere Bindung zur Mutter als zum Vater
- Stetigkeit fehlt
- Tochter sehr sensibles Wesen, braucht ihre täglichen Rituale und Routinen
Danke !
Und merkste was? Nicht geeignet...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Celestro
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von Celestro » 19.03.19, 10:23

windalf hat geschrieben:Und merkste was? Nicht geeignet...
Ganz im Gegenteil, es zeigt sehr deutlich, dass Sie Schwierigkeiten im Verständnis der deutschen Sprache haben. Oder erklären Sie mal bitte, woher Sie in dem Text Ihre Behauptungen bestätigt sehen.

Und falls Sie Ihre "Thesen" aus einer anderen Antwort von mir entnommen haben sollten, müssen Sie mir das schon sagen. Ich kann es nicht riechen.

P.S. Das Zauberwort dürfte "Interpretation" lauten. Sprich Sie interpretieren in meine Texte Dinge hinein, die dort aber überhaupt nicht stehen. Ist allerdings wie schon erwähnt Ihr Problem, nicht meins.

winterspaziergang
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von winterspaziergang » 19.03.19, 11:18

Die TE hat nach einem einzigen Beitrag und offenbar Mangel an Wunschantworten, statt dessen Hinweis, dass der Vater natürlich klagen kann und wie ihre Befürchtungen familienrechtlich aufgefasst werden könnten, nichts mehr geschrieben.

Wozu das Hin und Her, wer was wie gemeint haben könnte?

windalf
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von windalf » 19.03.19, 11:29

Ganz im Gegenteil, es zeigt sehr deutlich, dass Sie Schwierigkeiten im Verständnis der deutschen Sprache haben. Oder erklären Sie mal bitte, woher Sie in dem Text Ihre Behauptungen bestätigt sehen.
Jaja. Wer meine und deine (Behauptung) nicht unterscheiden kann hat offensichtlich ein Problem mit der deutschen Sprache (und sucht das dann im Ergebnis scheinbar bei anderen)
Ist allerdings wie schon erwähnt Ihr Problem, nicht meins.
Nö wenn es so wäre hätte ich damit kein Problem
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Celestro
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von Celestro » 19.03.19, 17:04

windalf hat geschrieben: Jaja. Wer meine und deine (Behauptung) nicht unterscheiden kann hat offensichtlich ein Problem mit der deutschen Sprache (und sucht das dann im Ergebnis scheinbar bei anderen)
Steht in meinem Text etwas davon, dass Ihre Aussage "völlig abwegig sei"? NEIN!

Steht in meinem Text etwas davon, dass Ihre Aussage "reine Dichterei" sei? NEIN!

Also kann es wohl nur daran liegen, dass Sie ein Problem im (Sprach-)Verständnis haben, oder?

zimtrecht
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von zimtrecht » 20.03.19, 09:39

winterspaziergang hat geschrieben: Wozu das Hin und Her, wer was wie gemeint haben könnte?
Ich denke auch, dass hier "zu" kann und 1/3 der Beiträge gelöscht werden kann....

windalf
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von windalf » 22.03.19, 08:20

Celestro hat geschrieben:
windalf hat geschrieben: Jaja. Wer meine und deine (Behauptung) nicht unterscheiden kann hat offensichtlich ein Problem mit der deutschen Sprache (und sucht das dann im Ergebnis scheinbar bei anderen)
Steht in meinem Text etwas davon, dass Ihre Aussage "völlig abwegig sei"? NEIN!

Steht in meinem Text etwas davon, dass Ihre Aussage "reine Dichterei" sei? NEIN!

Also kann es wohl nur daran liegen, dass Sie ein Problem im (Sprach-)Verständnis haben, oder?
Ich sag ja. Heul doch Celestro
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von Celestro » 22.03.19, 17:06

windalf hat geschrieben: Ich sag ja. Heul doch Celestro
Typisches Kleinkindgehabe. Keine Argumente und dann mit Sachen wie "heul doch" ankommen. Lächerlich!

windalf
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von windalf » 22.03.19, 17:22

Celestro hat geschrieben:
windalf hat geschrieben: Ich sag ja. Heul doch Celestro
Typisches Kleinkindgehabe. Keine Argumente und dann mit Sachen wie "heul doch" ankommen. Lächerlich!
Ich habe es mehrmals versucht mit Argumenten. Du hast ja gar nicht erst versucht inhaltlich zu argumentieren sondern nur versucht dich in Spitzfindigkeiten zu verlieren. Also ab mit dir in die Sandkiste...
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

Celestro
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von Celestro » 23.03.19, 14:42

windalf hat geschrieben:Ich habe es mehrmals versucht mit Argumenten. Du hast ja gar nicht erst versucht inhaltlich zu argumentieren sondern nur versucht dich in Spitzfindigkeiten zu verlieren. Also ab mit dir in die Sandkiste...
Sie unterstellen mir hier im Thread die ganze Zeit etwas geschrieben zu haben, was da aber nirgendwo steht. Und das völlig ohne irgendwelche Argumente. :roll:

P.S. Und das eigentliche Thema ist ja längst abgehakt, weil die TS schon früh erfahren hat, daß das Wechselmodell nicht einklagbar ist.

Hertha1892
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von Hertha1892 » 24.03.19, 09:18

Celestro hat geschrieben:
windalf hat geschrieben:Ich habe es mehrmals versucht mit Argumenten. Du hast ja gar nicht erst versucht inhaltlich zu argumentieren sondern nur versucht dich in Spitzfindigkeiten zu verlieren. Also ab mit dir in die Sandkiste...
Sie unterstellen mir hier im Thread die ganze Zeit etwas geschrieben zu haben, was da aber nirgendwo steht. Und das völlig ohne irgendwelche Argumente. :roll:

P.S. Und das eigentliche Thema ist ja längst abgehakt, weil die TS schon früh erfahren hat, daß das Wechselmodell nicht einklagbar ist.

Was nicht stimmt, schaut mal hier, da ist weit unten auf der Seite eine Latte von Urteilen, bei denen auch gegen den Willen eines Elternteils das Wechselmodell beschlossen wurde:

https://www.scheidung.org/wechselmodell/

Grüße Hertha1892

SusanneBerlin
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Re: Wechselmodell einklagen?

Beitrag von SusanneBerlin » 24.03.19, 09:57

eine Latte von Urteilen, bei denen auch gegen den Willen eines Elternteils das Wechselmodell beschlossen wurde:
Na eigentlich sind in der Liste nur 2 Beschlüsse, bei denen das Gericht die Einführung des Wechselmodells gegen den Willen eines Elternteils beschlossen hatte. Bei den anderen ging es darum, dass ein Elternteil das bereits gelebte Wechselmodell beenden wollte, und einmal ging es um die Höhe des Unterhalt bei einem gelebten 1/3 : 2/3 - Modell.
Grüße, Susanne

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