Frage zur Haushaltsteilung

Recht in der Ehe, eheliches Güterrecht, Adoptionsrecht, Kinderrechte, Sorgerecht, Unterhaltsrecht, Recht des Versorgungsausgleichs

Moderator: FDR-Team

ralph12345
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 1444
Registriert: 30.04.07, 15:38
Wohnort: Hamburg

Re: Frage zur Haushaltsteilung

Beitrag von ralph12345 »

Sprich Auto wurde schon Jahre vor dem Zugewinn verkauft Erlös hat Ex behalten und Hausrat wurde nie offiziell geteilt. Anwältin bringt trotzdem Pkw mit Nennung des Erlös ins Zugewinn ein, was offensichtlich falsch war, da Hausrat.
Es würde extrem helfen, wenn sie aufhören würden, nur in Stichworten zu schreiben und alle Infos scheibchenweise rauszurücken. Anfangs des Themas gab es ein Auto, deutlich später die Info, es wurde verkauft, nochmal deutlich später die Info, dass es VOR dem Scheidungsantrag verkauft wurde und nun sind es schon Jahre vorher...

Anwältin... Wessen Anwältin? Die des Ex, der das Auto behalten hat oder die Anwältin der Frau? Woher hat die Anwältin die Info über ein Auto, was es schon Jahre nicht mehr gibt, das denkt sich so jemand ja nicht aus. Offenbar ist das Gericht zumindest der Überzeugung, dass es das Auto noch gibt. Dinge die Jahre vor der Scheidung verkauft wurden sind normalerweise nicht Gegenstand des Verfahrens. Mag eine Schlamperei der Anwältin sein, das kann hier niemand nachvollziehen. Für einen Streitwert in Höhe eines Gebrauchtwagens hält sich der Elan vermutlich sehr in Grenzen.
Hausrat wurde nie offiziell geteilt.
Dann wird es Zeit, das zu tun. Anruf beim Ex und versuchen, das in Ruhe zu klären, wäre ein erster Schritt. Der Gang zum Anwalt ggf. der zweite.

Tapferer Toaster
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 141
Registriert: 22.08.11, 09:43

Re: Frage zur Haushaltsteilung

Beitrag von Tapferer Toaster »

Hier ist nichts Scheibchenweise, selbst das Urteil ist auszugsweise beigefügt. Man muss eben nicht alles hinterfragen.

Die Fakten wurden dargelegt, der Ex hat das Auto verkauft, den Erlös behalten.

Im Zugewinnverfahren wurde das Auto Jahre später eingebracht mit der Summe des Erlöses.
Ich bat lediglich diesen SV zu klären, ob rechtens bzw nunmehr im Hausrat geltend machbar. So sind die Fakten und nicht ausgedacht.

Und ob der Elan sich in Grenzen hält ist dem Mandanten egal, er sollte ordentlich vertreten werden.

Sie kennen auch nicht den Wert des PKW und wissen offenbar nicht das selbst bei einem Streitwert von 10000 Euro dies schnell mal 5000 Euro Kosten sind mit Gericht Anwalt Gegenseite etc.

Wenn Sie dies zuviel haben gebe ich Ihnen gern meine Kontodaten.

ralph12345
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 1444
Registriert: 30.04.07, 15:38
Wohnort: Hamburg

Re: Frage zur Haushaltsteilung

Beitrag von ralph12345 »

Sie beantworten generell nicht gerne Fragen, was?
Im Zugewinnverfahren wurde das Auto Jahre später eingebracht mit der Summe des Erlöses.
Man kann entweder ein Auto einbringen oder Geld. Ein Auto mit der Summe des Erlöses... Das ist eine Wortwahl, die sie im Urteil oder in den Briefen ihrer Anwältin garantiert nicht finden.

Die Antwort auf die Frage, WER das Auto eingebracht hat, das es nicht gibt, die hier beschriebene Frau oder die Gegenseite, bleiben sie schuldig... Angenommen, es war die Frau, ist es denn überhaupt sichergestellt, dass der Ex-Mann den Erlös tatsächlich nicht angegeben hat im Zugewinnausgleichsverfahren? Woraus leitet sich die Erkenntnis ab? Wenn das Jahre vor der Scheidung passiert ist, kann das Geld auch längst ausgegeben sein... Wichtig ist das Vermögen zum Stichtag der Zustellung des Scheidungsantrages. Was war da auf dem Konto? Hat die Frau die Kontoauszüge vom Ex gesehen, wurden die vom Anwalt eingesehen, wurden die dem Gericht vorgelegt...

ralph12345
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 1444
Registriert: 30.04.07, 15:38
Wohnort: Hamburg

Re: Frage zur Haushaltsteilung

Beitrag von ralph12345 »

Tapferer Toaster hat geschrieben:
01.07.19, 20:33
Sie kennen auch nicht den Wert des PKW und wissen offenbar nicht das selbst bei einem Streitwert von 10000 Euro dies schnell mal 5000 Euro Kosten sind mit Gericht Anwalt Gegenseite etc.
Ist bekannt, danke. Mit genau diesem Argument geht man zur Gegenseite und versucht, sich außergerichtlich zu einigen, mit dem validen Hinweis, dass auch die Gegenseite diesen Prozess verlieren kann und damit die Kosten komplett tragen würde.

Tapferer Toaster
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 141
Registriert: 22.08.11, 09:43

Re: Frage zur Haushaltsteilung

Beitrag von Tapferer Toaster »

Alles ok ralph12345 so nützlich wie ihr Name sind ihre Beiträge. Ich wollte eigentlich nur 2 einfache Sachen wissen und sie hinterfragen wirklich jede Kleinigkeit. Nehmen Sie doch Fakten einfach mal als gegeben hin. Soviel auch zum Thema Forentroll, denn Sie haben offensichtlich den Sinn eines Solchen nicht verstanden.

hertha1892 hat eigentlich alles super verstanden, oh Wunder, und damit reicht es hier dann auch.

Danke.

winterspaziergang
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 7573
Registriert: 16.11.13, 14:23

Re: Frage zur Haushaltsteilung

Beitrag von winterspaziergang »

Tapferer Toaster hat geschrieben:
05.07.19, 22:16
Alles ok ralph12345 so nützlich wie ihr Name sind ihre Beiträge. Ich wollte eigentlich nur 2 einfache Sachen wissen und sie hinterfragen wirklich jede Kleinigkeit. Nehmen Sie doch Fakten einfach mal als gegeben hin. Soviel auch zum Thema Forentroll, denn Sie haben offensichtlich den Sinn eines Solchen nicht verstanden.

hertha1892 hat eigentlich alles super verstanden, oh Wunder, und damit reicht es hier dann auch.

Danke.
@Tapferer Toaster: Es gehört eigentlich zur Netiquette zu bedenken, dass niemand weiß, was man meint, wenn man es nicht sagt. Man kann schon niemand in den Kopf kucken, wenn er vor einem steht, erst recht nicht jemand, den man nicht kennt und der in einem Forum schreibt.

Es ist etwas "schlicht", wenn ein/e Fragesteller/in offenbar nicht kapiert, dass die gesamte Info, die nur er/sie hat natürlich reicht, um mit ein paar Schlagworten oder Stichworten zu wissen, was passiert ist und worum es geht, aber dann meint, jeder andere auch wenn er diese gesamte Info nicht hat, müsste das auf diese Stichworte hin genauso wissen und könnte doch dann die gestellten Fragen (wenn denn welche da überhaupt stehen) beantworten.

Dann jemand anzumachen, weil er sich trotz des dürftigen Sachverhalts die Mühe macht, nachzufragen, um die gestellte Frage zu beantworten ist echt dreist.

Und wenn man schreibt
Sprich Auto wurde schon Jahre vor dem Zugewinn verkauft Erlös hat Ex behalten und Hausrat wurde nie offiziell geteilt. Anwältin bringt trotzdem Pkw mit Nennung des Erlös ins Zugewinn ein, was offensichtlich falsch war, da Hausrat.
dann ist zwar ohne Nennung des Artikels klar, dass es um das Auto geht, aber nicht, wer der Ex ist, der das behalten hat und wessen Anwältin den PKW in die Nennung gebracht hat.
Sie wissen das, weil Sie dabei dabei, alle anderen müssen mutmaßen oder nachfragen. Nachfragen ist kein Hinterfragen.

Weswegen an der Frage des users Ralph12345
Es würde extrem helfen, wenn sie aufhören würden, nur in Stichworten zu schreiben und alle Infos scheibchenweise rauszurücken. Anfangs des Themas gab es ein Auto, deutlich später die Info, es wurde verkauft, nochmal deutlich später die Info, dass es VOR dem Scheidungsantrag verkauft wurde und nun sind es schon Jahre vorher...

Anwältin... Wessen Anwältin? Die des Ex, der das Auto behalten hat oder die Anwältin der Frau? Woher hat die Anwältin die Info über ein Auto, was es schon Jahre nicht mehr gibt, das denkt sich so jemand ja nicht aus. Offenbar ist das Gericht zumindest der Überzeugung, dass es das Auto noch gibt. Dinge die Jahre vor der Scheidung verkauft wurden sind normalerweise nicht Gegenstand des Verfahrens.
nichts zu beanstanden ist und er hierdurch bestimmt kein Forentroll ist.

Und Ihr Eingangsbeitrag mit den "Fakten":
Tapferer Toaster hat geschrieben:
05.07.19, 22:16
Nehmen wir an D. verliert ein Zugewinn Verfahren, da der PKW nicht als Zugewinn gewertet wurde, sondern Haushalt. Ist dieser nunmehr in einem extra Verfahren geltend machbar???, auch wenn die Teilung des Haushalts schon etwas her ist, jedoch nicht einvernehmlich.

Fehler lag hier wohl eindeutig bei der Rechtsanwältin, welche den PKW fälschlich ins Zugewinnverfahren eingebracht hat.
Klare Faktenlage, alles gesagt, was man wissen muss :ironie:

aber wenn
Tapferer Toaster hat geschrieben:
05.07.19, 22:16
hertha1892 hat eigentlich alles super verstanden, oh Wunder, und damit reicht es hier dann auch.
ist ja offenbar allen geholfen
:liegestuhl:

Tapferer Toaster
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 141
Registriert: 22.08.11, 09:43

Re: Frage zur Haushaltsteilung

Beitrag von Tapferer Toaster »

D. Verliert Zugewinn, da Pkw nicht als Zugewinn gewertet. Ist dieser nunmehr in der Hausrat Teilung geltend? Was ist daran unklar??? Niemand muss wissen wer D X Y ist.

SusanneBerlin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 16199
Registriert: 05.11.12, 13:35

Re: Frage zur Haushaltsteilung

Beitrag von SusanneBerlin »

Tapferer Toaster hat geschrieben:
06.07.19, 09:36
D. Verliert Zugewinn, da Pkw nicht als Zugewinn gewertet. Ist dieser nunmehr in der Hausrat Teilung geltend? Was ist daran unklar??? Niemand muss wissen wer D X Y ist.
Auch wenn Sie es nicht einsehen wollen: mit diesen spärlichen Angaben, vor allem dem Fehlen der Zeitangaben, kann man die Frage nicht beantworten.

Im Gegensatz zum Zugewinnausgleich für den die regelmäßige Verjährungsfrist von 3 Jahren greift, kann der Anspruch auf Haushaltsteilung nämlich u.U. bereits 6 Monate nach Rechtskraft der Scheidung verwirkt sein.
Grüße, Susanne

ralph12345
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 1444
Registriert: 30.04.07, 15:38
Wohnort: Hamburg

Re: Frage zur Haushaltsteilung

Beitrag von ralph12345 »

Tapferer Toaster hat geschrieben:
06.07.19, 09:36
D. Verliert Zugewinn, da Pkw nicht als Zugewinn gewertet. Ist dieser nunmehr in der Hausrat Teilung geltend? Was ist daran unklar??? Niemand muss wissen wer D X Y ist.
Wen sie meinen, niemand muss wissen, wer D ist, dann braucht sich ja auch niemand Gedanken machen, wie D geholfen werden kann. Oder dem anderen, vielleicht ist D ja die böse Gegenseite. Wessen Anwältin das war, ist auch unklar, aber Nachfragen sind ja nicht erwünscht, dann müssen sie wohl auf Antworten auch verzichten, denn eine Glaskugel haben wir alle nicht. Aber offenbar bevorzugen sie eh einfache Antworten, die ohne den Sachverhalt komplett zu verstehen schnell mal hingeworfen wurden. Ihre Anwältin tut mir aufrichtig leid. Oder war es D's Anwältin? Oder sind sie D oder X oder Y, na egal, muss ja keiner wissen.

Um es für uns möglichst unlesbar zu machen, verzichten sie auch auf Artikel und Grammatik. Verstehen sie selbst eigentlich Formulierungen wie diese hier >> Ist dieser nunmehr in der Hausrat Teilung geltend?<< ? Halten sie das für einen vollständigen deutschen Satz?

Ihr Verhalten hat was von jemandem, der nach dem Weg fragt und auf die Nachfrage, wo sie denn hin wollen, antwortet: "geht sie nichts an". Na denn, fröhliches suchen.

Tapferer Toaster
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 141
Registriert: 22.08.11, 09:43

Re: Frage zur Haushaltsteilung

Beitrag von Tapferer Toaster »

ralph wenn man mit dem Handy schreibt verbindet man schon mal ein Wort nicht korrekt.

Wir können beide aber mal gern in ein Deutschduell gehen, ich setze 100 Euro als Preis.

Schon komisch, dass User Hertha alles korrekt verstanden hat.

Ach ja, im Endergebnis hab ich bei einer Anwaltshotline angerufen, meinen Text hier vorgelesen und nach einer Rückfrage und 12 Euro hatte ich eine befriedigende Antwort. Somit kann man auf dieses Forum mit immer den gleichen unfreundlichen Personen getrost verzichten. Ich hoffe Sie kommen auch einmal in eine wichtige Lage und bekommen dann solche schlaue Antworten wie von Ihnen. Und dabei haben Sie nicht einmal wirklich Fragen zum Thema gestellt.

Liebe Grüße

Antworten