Beschwerde gegen verbundene Gütersache

Recht in der Ehe, eheliches Güterrecht, Adoptionsrecht, Kinderrechte, Sorgerecht, Unterhaltsrecht, Recht des Versorgungsausgleichs

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UrseleJoshi
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Beschwerde gegen verbundene Gütersache

Beitrag von UrseleJoshi » 05.11.19, 12:11

Hallo,

Frau F ist verzweifelt.
Ihr Mann hatte vor 5 Jahren Scheidungsantrag einreichen lassen und die beiden haben sich seitdem gestritten.
Nun liegt ein Beschluss vor, nach welchem zum einen die Ehe geschieden wird und die F noch einen geringen Zugewinnausgleich erhält.
Jetzt hat der Mann Beschwerde einlegen lassen - er will gar nichts zahlen.
Ist die Scheidung nun doch nicht rechtskräftig erfolgt?
Muss sich F nun wieder einen eigenen Anwalt nehmen?

UrseleJoshi
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Re: Beschwerde gegen verbundene Gütersache

Beitrag von UrseleJoshi » 05.11.19, 12:31

Ergänzungsfrage: könnte der Mann nun - was er bisher nicht getan hat - einen eigenen Ausgleichsanspruch zu seinen Gunsten beantragen??

ralph12345
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Re: Beschwerde gegen verbundene Gütersache

Beitrag von ralph12345 » 07.11.19, 09:24

Eine Ehe kann man friedlich scheiden lassen oder im Streit, im letzten Fall empfiehlt sich ein Anwalt, zumindest dann, wenn man das Gefühl hat, in rechtlichen Themen so gar keine Ahnung zu haben und von der Gegenseite eventuell über den Tisch gezogen zu werden. Offenbar verfügt der Mann ja über einen Anwalt... Ob sich das angesichts des Zugewinnausgleichs lohnt, kann F frei entscheiden.

UrseleJoshi
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Re: Beschwerde gegen verbundene Gütersache

Beitrag von UrseleJoshi » 08.11.19, 08:10

Guten Morgen,

danke für die Antwort.Aufgrund der psychischen Belastung ist es F kaum möglich über diesen Vorgang nachzudenken.
Einen Anwalt kann sie sich kaum leisten.
Bekommt sie denn nun aufgrund der Beschwerde noch weiter den Trennungsunterhalt oder fällt der weg?
Ist sie denn jetzt schon geschieden oder nicht?

Hertha1892
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Re: Beschwerde gegen verbundene Gütersache

Beitrag von Hertha1892 » 09.11.19, 09:44

Im Eingangsbeitrag steht doch, dass ein Beschluss vorliegt, dass die Ehe geschieden wird?

Mit Scheidung endet auch der Anspruch auf Trennungsunterhalt. Für nachehelichen Unterhalt muss die Frau einen neuen Antrag stellen bzw den Exmann auffordern. Dann muss aber für den Unterhalt ein Anspruch bestehen. IdR muss davon ausgegangen werden, dass jeder Erwachsene selbst für seinen Unterhalt sorgt. Es kann aber immer Auslöser für weitere Unterhaltsansprüche geben.

Das zu beurteilen ist aber mit den dürftigen Angaben im Sachverhalt nicht möglich.

Grüße Hertha1892

UrseleJoshi
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Re: Beschwerde gegen verbundene Gütersache

Beitrag von UrseleJoshi » 11.11.19, 07:55

......gegen diesen Beschluss wurde aber Beschwerde eingelegt.

Celestro
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Re: Beschwerde gegen verbundene Gütersache

Beitrag von Celestro » 11.11.19, 10:35

UrseleJoshi hat geschrieben:
08.11.19, 08:10
Aufgrund der psychischen Belastung ist es F kaum möglich über diesen Vorgang nachzudenken.
Welche Belastung?
UrseleJoshi hat geschrieben:
08.11.19, 08:10
Einen Anwalt kann sie sich kaum leisten.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/kein- ... 91099.html

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