Untätigkeit Scheidungsrichter

Recht in der Ehe, eheliches Güterrecht, Adoptionsrecht, Kinderrechte, Sorgerecht, Unterhaltsrecht, Recht des Versorgungsausgleichs

Moderator: FDR-Team

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TG
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Untätigkeit Scheidungsrichter

Beitrag von TG »

Hallo,
eine Ehe ist seit einem Jahr rechtskräftig geschieden. Die Frau war 20 J. selbstständig, kann den Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben und ist auf Alg2 angewiesen. Bis heute ist weder der voreheliche Trennungsunterhalt (1 Jahr) als auch der nacheheliche Unterhalt nicht festgelegt, da der Richter sich nicht rührt. Er ist mit dem EX befreundet. Welche Möglichkeit hat die Frau, endlich aus dieser Sache raus zu kommen? Die Anwältin reagierte zuletzt im Juni 2019 auf Nachfragen der Mandantin.
Gruß TG

Hertha1892
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Re: Untätigkeit Scheidungsrichter

Beitrag von Hertha1892 »

Bei Unterhaltsstreitigkeiten besteht doch Anwaltszwang. Der Anwalt der Frau sollte prüfen, ob

a) eine Untätigkeitsbeschwerde Sinn macht und/oder
b) ein Befangenheitsantrag nach § 42 Abs. 2 ZPO sowie
c) Amtspflichtverletzung und Schadenersatz.

Gerade bei c) werden Behörden und Gerichte idR rührig.

Allerdings sollte Frau sich fragen, was sie für einen schlafmützigen Rechtsbeistand hat.

Lektüre: https://www.google.com/url?sa=t&source= ... 30LT_mevqU

Grüße Hertha1892

Chavah
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Re: Untätigkeit Scheidungsrichter

Beitrag von Chavah »

Mir kommt das ganze etwas spanisch vor. Welche Anträge sind wann bei Gericht gestellt worden? Ich meine wirkliche formelle Anträge, das sollte eigentlich im Rahmen des Scheidungsverfahrens durch den Anwalt der Frau geschehen sein.

Chavah

TG
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Re: Untätigkeit Scheidungsrichter

Beitrag von TG »

Hertha1892 hat geschrieben:
05.01.20, 11:37

Allerdings sollte Frau sich fragen, was sie für einen schlafmützigen Rechtsbeistand hat.
Kann sie ohne Probleme den Anwalt wechseln?
Gruß TG

Chavah
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Re: Untätigkeit Scheidungsrichter

Beitrag von Chavah »

Beantworte doch erst einmal meine Fragen. Rückwirkend gibt es keinen Trennungsunterhalt, ist denn das Ganze bei Gericht überhaupt anhänigig, und wenn ja, wann wurde das alles anhängig gemacht?

Chavah

TG
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Re: Untätigkeit Scheidungsrichter

Beitrag von TG »

Chavah hat geschrieben:
05.01.20, 11:55
Mir kommt das ganze etwas spanisch vor. Welche Anträge sind wann bei Gericht gestellt worden? Ich meine wirkliche formelle Anträge, das sollte eigentlich im Rahmen des Scheidungsverfahrens durch den Anwalt der Frau geschehen sein.

Chavah
Der Antrag auf Trennungsunterhalt wurde direkt nach der Trennung gestellt. Der Ex hat immer wieder mit langen Verzögerungen Auskunft über sein Einkommen/Vermögen gegeben. Die Summen haben sich ständig geändert.
Gruß TG

ralph12345
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Re: Untätigkeit Scheidungsrichter

Beitrag von ralph12345 »

TG hat geschrieben:
05.01.20, 08:49
Die Anwältin reagierte zuletzt im Juni 2019 auf Nachfragen der Mandantin.
Mal anrufen, um einen Termin bitten und die Sache gemeinsam klären, wie man das beschleunigen kann?

Chavah
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Re: Untätigkeit Scheidungsrichter

Beitrag von Chavah »

Also gar nichts rechtshängig bei Gericht?

Chavah

TG
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Re: Untätigkeit Scheidungsrichter

Beitrag von TG »

Alle Anträge und Akten liegen beim Richter auf dem Schreibtisch. Selbst die Justizangestellte hat bei persönlicher Nachfrage Unverständnis geäußert. Also, welche Möglichkeiten gibt es nun?
Gruß TG

Hertha1892
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Re: Untätigkeit Scheidungsrichter

Beitrag von Hertha1892 »

Hertha1892 hat geschrieben:
05.01.20, 11:37
Bei Unterhaltsstreitigkeiten besteht doch Anwaltszwang. Der Anwalt der Frau sollte prüfen, ob

a) eine Untätigkeitsbeschwerde Sinn macht und/oder
b) ein Befangenheitsantrag nach § 42 Abs. 2 ZPO sowie
c) Amtspflichtverletzung und Schadenersatz.

Gerade bei c) werden Behörden und Gerichte idR rührig.

Allerdings sollte Frau sich fragen, was sie für einen schlafmützigen Rechtsbeistand hat.

Lektüre: https://www.google.com/url?sa=t&source= ... 30LT_mevqU

Grüße Hertha1892
Diese.

Grüße Hertha1892

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