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recht.de • Thema anzeigen - ? Schadenersatz da kein Zustellversuch
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BeitragVerfasst: 14.11.18, 16:34 
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Beiträge: 22
Hallo,

ich wohne in einem kleinen Dorf. Für die Fahrer eines Paketdienstleisters lohnt es sich offensichtlich nicht, wegen ein, zwei Sendungen da vorbei zu fahren. Also gehen die Sendungen direkt in den Paketshop drei Dörfer weiter. Das kam jetzt schon öfter vor. Nie war eine Benachrichtigungskarte in Briefkasten. So langsam platzt mir der Kragen.

Kann ich dem Paketdienst meine Fahrt zu Paktshop zu meinem üblichen Stundenstaz in Rechnung stellen? Sind hin und her immerhin gesamt 30 Minuten plus Kilometergeld...

In Frage kommen §280 und §281 BGB. und

§286 (2) Der Mahnung bedarf es nicht, wenn
1. für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist,

Der Paketdienst hat mir ja per Mail einen Tag und eine auf zwei Stunden definierte Uhrzeit genannt. Damit dürfte die Leistung "nach dem Kalender" definiert sein.

Gruß Gabriel


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BeitragVerfasst: 14.11.18, 16:41 
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Registriert: 17.01.14, 10:25
Beiträge: 4403
Das dürfte ganz profan daran scheitern das Schadensersatz nur zwischen Vertragspartnern in Frage kommt. Wann wie wo haben Sie einen Vertrag mit dem Paketdienstleister geschlossen?


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BeitragVerfasst: 14.11.18, 16:48 
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Registriert: 03.02.16, 17:29
Beiträge: 22

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D.h. Ich bräuchte eine Abtretungsvereinbarung vom Versender?


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BeitragVerfasst: 14.11.18, 16:50 
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Registriert: 31.12.15, 18:20
Beiträge: 2115
Man könnte es mal mit einer Schadenersatzforderung gegen den Händler versuchen, oder nicht? Der Paketdienstleister ist doch dessen Erfüllungsgehilfe... 8)


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BeitragVerfasst: 14.11.18, 17:33 
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Registriert: 15.07.16, 20:06
Beiträge: 879
Der Empfänger einer Sendung hat durchaus direkt Ansprüche gegen den Transportdienstleister:
§ 421 Rechte des Empfängers. Zahlungspflicht
(1) Nach Ankunft des Gutes an der Ablieferungsstelle ist der Empfänger berechtigt, vom Frachtführer zu verlangen, ihm das Gut gegen Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Frachtvertrag abzuliefern. Ist das Gut beschädigt oder verspätet abgeliefert worden oder verlorengegangen, so kann der Empfänger die Ansprüche aus dem Frachtvertrag im eigenen Namen gegen den Frachtführer geltend machen; der Absender bleibt zur Geltendmachung dieser Ansprüche befugt. Dabei macht es keinen Unterschied, ob Empfänger oder Absender im eigenen oder fremden Interesse handeln.


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