Unterforum "Juristische Praxis"

allg. Fragen zur Benutzung, Meldung von Störungen, Fehlern o. Regelverstößen

Moderator: FDR-Team

WayneInteressierts
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Beitrag von WayneInteressierts » 26.08.07, 09:37

Mein lieber Dipl.Sozialarbeiter, du urteilst gerade über Dinge, von denen du - mit Verlaub - keine Ahnung hast. Und das meine ich nicht persönlich, sondern wörtlich. Auch deine darauf aufbauende Argumentation verfängt deswegen nicht.

Warum? Die "Diskussion per PN" mit dem Herrn Kollegen Metzing hat sich auf ganze 2 Sätze beschränkt, die da sinngemäss lauteten "Kanzleianschrift oder keine Teilnahme." - "Ach nö, dann lieber nicht.". Das war's.

Dann kam I-User mit seiner Frage nach den Zugangsvoraussetzungen und deswegen habe ich angefangen, hierüber nachzudenken.

Dein Beitrag und auch der von Clematis beantworten aber meine Frage nicht. Und nur diese meine Frage stelle ich zur Diskussion. Ich frage nach den allgemeinen Gründen dafür, um es nachvollziehen zu können. Ich sehe mich in Bezug auf diese Frage tatsächlich als Laie, der eine Regelung verstehen will. Und auch dies entspricht ja wohl dem Sinn und Zweck dieses Forums.

Ich weiss daher nicht, wie oft ich das noch schreiben muss, aber es geht mir NICHT darum, irgendwelche Voraussetzungen zu untergraben oder in Abrede zu stellen. Es geht ums Verstehenwollen.

Und hierfür helfen mir Antworten à la "Das ist halt so" wirklich nicht weiter.

Mit diesem Argument könnte man schliesslich jede in diesem Forum gestellte Frage abhaken. Aber auch das ist doch ganz offensichtlich nicht der Sinn und Zweck.

Bitte Leute, wenn es keinen Grund für diese Zugangsvoraussetzungen gibt, ist's doch in Ordnung. Nur: Schreibt's dann bitte auch in aller Deutlichkeit so und versteckt euch nicht hinter dem Scheinargument der Qualitätssicherung. Das würde dann zu meinem Verständnis beitragen, weil ich dann wüsste "Aha, es geht nur darum, zu wissen, wer persönlich hinter einem Profil steht.".

Es verbleibt mit offenen Fragen

Euer Wayne
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*Clematis*

Beitrag von *Clematis* » 26.08.07, 10:09

Muss man verstehen warum der Hausherr seine Gäste barfuss/strumpfsockig haben will?
Herr, gib mir die Geduld, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, und die Kraft, Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Bitte gib mir die Weisheit, beides voneinander zu unterscheiden.
In diesem Sinne, es gibt diskutierbare Dinge, und es gibt Dinge, die sind halt mal so.

Dipl.-Sozialarbeiter
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Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 26.08.07, 10:12

WayneInteressierts hat geschrieben:Mein lieber Dipl.Sozialarbeiter, du urteilst gerade über Dinge, von denen du - mit Verlaub - keine Ahnung hast. Und das meine ich nicht persönlich, sondern wörtlich. Auch deine darauf aufbauende Argumentation verfängt deswegen nicht. ...
und
Dipl.-Sozialarbeiter hat geschrieben:... ich frage mich gerade nach dem Sinn einer öffentlichen Diskussion über ein Thema, das scheinbar schon über pn mit Herrn Metzing geführt wurde. Dies erinnert mich an Jugendliche, die - ...
Hallo WayneInteressierts,

wenn du meinen einleitenden Satz (oben als Zitat wieder gegeben) liest, habe ich kein Urteil abgegeben. Vielmehr habe ich meine mir selbst gestellte Frage geäußert. Ferner gab ich meinen Eindruck wieder und gab dazu ein Beispiel. Persönliche Angriffe sind in meiner Antwort nicht zu finden. Von daher sollte hier auch auf persönliche Angriffe verzichtet werden.

In diesem Sinne wünsche ich noch einen Sonntag.

MfG Klaus

PS: Ich bin nicht dein "lieber Dipl.Sozialarbeiter"

WayneInteressierts
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Beitrag von WayneInteressierts » 26.08.07, 10:34

*Clematis* hat geschrieben:Muss man verstehen warum der Hausherr seine Gäste barfuss/strumpfsockig haben will?
Man muss mit Sicherheit nicht, aber man kann sich die Mühe machen.

Und wenn der Hausherr möchte, dass ihn die Gäste verstehen, wird sogar er sich die Mühe machen und erklären, dass er keinen Bock darauf hat, jeden Tag zu putzen. Da wird jeder sagen "okay, selbstverständlich.".

Weniger verständlich wäre es, wenn der Hausherr das damit begründet, dass er wissen möchte, ob der Gast Löcher in den Socken hat. Dann kann man natürlich noch immer sagen, dass das in Ordnung ist oder man fragt sich, was ihn das angeht und geht wieder. Aber auch dann kennt man zumindest den Grund.

@Dipl.-Sozialarbeiter,

ich wollte Sie sicher nicht persönlich anfahren. Nur wissen wir beide doch ganz genau, dass man Dinge so schreiben kann, dass sie keinen persönlichen Bezug aufweisen und trotzdem jeder weiss, dass das Gegenteil gemeint ist.

Und dass ich Ihnen Derartiges unterstelle, liegt daran, dass Sie sich offensichtlich auf eine Ihnen nur vom Hören-Sagen bekannte PN beziehen und sich dann aber daraufhin selbst eine Frage stellen.

Wollte ich mir eine Frage stellen und damit aber tatsächlich überhaupt rein gar nichts ausdrücken wollen, würde ich sie doch logischerweise auch nicht veröffentlichen.

Natürlich sind Sie nicht "mein" lieber Dipl.-Sozialarbeiter. Das war lediglich eine allseits verwandte Redewendung.
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Dipl.-Sozialarbeiter
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Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 26.08.07, 11:12

Hallo WayneInteressierts,

ich schreibe was ich meine und meine was ich schreibe. Natürlich sind mir auch Redewendungen bekannt. Aus Arbeitszeugnisse kennen wir den Code für negative Beurteilungen. Nur die Redewendung
WayneInteressierts hat geschrieben:Mein lieber Dipl.Sozialarbeiter, du urteilst gerade über Dinge, von denen du - mit Verlaub - keine Ahnung hast. ...
ging eine Spur zu weit. ;-)

Aber dies lese ich natürlich gerne
WayneInteressierts hat geschrieben:... ich wollte Sie sicher nicht persönlich anfahren. ...
;-)
WayneInteressierts hat geschrieben:... Bitte Leute, wenn es keinen Grund für diese Zugangsvoraussetzungen gibt, ist's doch in Ordnung. Nur: Schreibt's dann bitte auch in aller Deutlichkeit so und versteckt euch nicht hinter dem Scheinargument der Qualitätssicherung. Das würde dann zu meinem Verständnis beitragen, weil ich dann wüsste "Aha, es geht nur darum, zu wissen, wer persönlich hinter einem Profil steht.". ...
Die Infos zum nichtöffentlichen Fachforum Juristische Praxis für Angehörige der juristischen Berufe sind auf der FDR-Webseite nachlesbar. Wer den Nachweis nicht erbringen will, daß er/sie Angehörige/r eines "juristischen Berufes" ist, kommt nicht in das geschlossene Forum rein.

Liebe Grüße

Klaus

Cicero
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Beitrag von Cicero » 26.08.07, 11:16

WayneInteressierts hat geschrieben:Und wenn der Hausherr möchte, dass ihn die Gäste verstehen, wird sogar er sich die Mühe machen und erklären, dass er keinen Bock darauf hat, jeden Tag zu putzen. Da wird jeder sagen "okay, selbstverständlich.".
Nicht "jeder". Es wird sicherlich auch einen geben, der dann sagt: "In Bezug auf mich macht das aber keinen Sinn, weil meine Schuhe sind im Gegensatz zu denen der meisten anderen völlig sauber. Überzeuge dich selbst. Also verrate mir jetzt mal, was wirklich dahinter steckt, dass sich die Leute die Schuhe ausziehen sollen, wenn auch jemand wie ich, bei dem das Argument der Sauberkeit offensichtlich nicht durchgreift, die Schuhe ausziehen soll. Ich möchte das nämlich verstehen."

WayneInteressierts
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Beitrag von WayneInteressierts » 26.08.07, 14:42

@Dipl.-Sozialarbeiter:

Gut, dass wir das geklärt hätten.

@Cicero:

Du hast natürlich Recht, aber das geht doch an meiner Frage vorbei.

Meine Frage ist das "Warum" und diese Frage hat der Hausherr in Bezug auf die Schuhe beantwortet. Ob das dann noch jemand in Frage stellt, steht doch auf einer ganz anderen Stufe.

Nur ist das Warum hier nicht beantwortet und da wären wir wieder bei den 2 möglichen (oder zumindest mir vorstellbaren) Antworten:

a) Das ist halt so.
b) Es dient der Qualitätssicherung.

PS: Der von Dipl.-Sozialarbeiter beigefügte Link nennt diese Voraussetzung im Übrigen nicht.
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ZetPeO
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Beitrag von ZetPeO » 26.08.07, 15:25

WayneInteressierts hatte geschrieben:
Wayne ist nicht mal mein richtiger Vorname. :D
John?
Das diente der Auflockerung. :lol:
a) Das ist halt so.
b) Es dient der Qualitätssicherung.
Hallo,
ich könnte mir noch einen anderen Grund vorstellen, warum die Teilnahme
an diesem Forum eines beruflichen Nachweises bedarf.
Es entzieht sich zwar meiner Kenntnis über welche Themen dort diskutiert wird,
aber, ein Nichtjurist könnte durchaus auf die Idee kommen dies als Rechtsberatung
zu betrachten.
Um hier jegliches Risiko auszuschließen muss man eben die berufliche
Qualifikation nachweisen.


Gr.
ZetPeO
P.S.
Außerdem, Fachforum juristische Praxis schreibt u.a.:
Austausch von juristischen Tipps und Kniffen.
Die dürfen Normalsterbliche natürlich nicht erfahren. :roll: :lol:

Dipl.-Sozialarbeiter
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Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 26.08.07, 15:43

WayneInteressierts hat geschrieben:@Dipl.-Sozialarbeiter:
...
PS: Der von Dipl.-Sozialarbeiter beigefügte Link nennt diese Voraussetzung im Übrigen nicht.
Dann versuche ich es mal mit dem ersten Beitrag aus diesem Thread. ;-)

[quote="Metzing (Verfasst am: 06.06.06, 11:48 - Titel: Unterforum "Juristische Praxis")"]Liebe Nutzerinnen und Nutzer des FDR,

nachdem an das Forum Deutsches Recht der Wunsch herangetragen worden ist, das Forum auch als Forum für den fachlichen Austausch von Angehörigen rechtsberatender und juristischer Berufe (Rechtsanwälte, Richter, Rechtspfleger, Rechtsbeistände u. a.) nutzen zu können, hat Herr Dr. Jäckel freundlicherweise das Unterforum "Juristische Praxis" als geschlossene Benutzergruppe eingerichtet, das ich moderieren werde. Da es sich um eine geschlossene Benutzergruppe handelt, bedarf die Nutzung der vorherigen Freischaltung. User, die das Unterforum nutzen wollen, bitte ich, sich per PN an mich zu wenden.

Da es sich um ein Unterforum handelt, das insbesondere auch jungen Rechtsanwälten und Proberichtern zum fachlichen Austausch mit "alten Hasen" über spezielle Einzelprobleme dienen soll, die im Einzelfall auch die Grenzen des Rechtsberatungsgesetzes tangieren können, bitte ich für die Forenleitung um Ihr Verständnis, daß die Nutzung aufgrund der gesetzlichen Vorgaben ausschließlich auf Angehörige der rechtsberatenden Berufe begrenzt sein muß.

Die Angehörigen der rechtsberatenden und juristischen Berufe darf ich im Namen der Forenleitung herzlich einladen, sich für das neue Unterforum registrieren zu lassen. Ich freue mich schon jetzt auf einen fruchtbaren Austausch.

Beste Grüße

Ihr Metzing[/quote]

syn
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Registriert: 30.05.07, 00:27

Fachforum Juristische Praxis ?

Beitrag von syn » 22.09.07, 01:26

Warum ist das
Fachforum Juristische Praxis
Geschlossenes Fachforum für die Praxis der Anspruchsdurchsetzung und –abwehr, Praxis des Prozessrechts, Austausch von juristischen Tipps und Kniffen

für Nichtjuristen gesperrt? :?:

Habt ihr Jungs/Mädels war zu verbergen? :wink:

Gruß
syn
"Wenn die Gerechtigkeit untergeht, so hat es keinen Wert mehr, daß Menschen leben auf Erden."
Kant

"Ich weiß, dass ich nichts weiß" sokrates
geht mir auch so :shock:

Frank Oseloff
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Beitrag von Frank Oseloff » 22.09.07, 04:30


Abrazo
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Beitrag von Abrazo » 19.03.08, 22:27

Warum ist das
Fachforum Juristische Praxis
Geschlossenes Fachforum für die Praxis der Anspruchsdurchsetzung und –abwehr, Praxis des Prozessrechts, Austausch von juristischen Tipps und Kniffen

für Nichtjuristen gesperrt? Frage

Habt ihr Jungs/Mädels war zu verbergen? Winken
Jau.
Klarname? Nachfragen?
KANZLEI???
Ne, ne, ein Maulwurf scheut das Tageslicht.
Ab und an mal ein Haufen im Rasen reicht.
Ansonsten bleibt Abrazo denn doch lieber im Untergrund.
Im Schach posaunt man ja auch nicht seine Winkelzüge herum.
Grüße,
Abrazo

Cicero
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Registriert: 24.11.05, 00:33

Beitrag von Cicero » 02.04.08, 18:19

@Abrazo,
Im Schach posaunt man ja auch nicht seine Winkelzüge herum.
Es geht dabei nicht so sehr um den Schutz irgendwelcher Betriebsgeheimnisse sondern darum, den "Fachleuten" die Möglichkeit zum "Fachsimpeln" zu geben, ohne aus reiner Höflichkeit das eigene "Fachchinesisch" an die Bedürfnisse normaler Menschen anpassen zu müssen.

Abrazo
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Beitrag von Abrazo » 03.04.08, 00:33

Ich denke halt daran, dass es in jedem anständigen Rechtsstreit regelmäßig zwei Parteien gibt, die beide von Juristen vertreten werden.

Und Juristen ist grundsätzlich niemals über den Weg zu trauen, also, den gegnerischen.

(Ich habe heute den Anruf einer netten Sekretärin bekommen, die über einen Fax-Irrläufer informierte. Das ist schon fast ein Wunder! Allerdings - auch dieses Wunder geschah erst 10 Tage, nachdem das Fax abgesandt wurde :lol: )

(Auch erinnere ich mich daran, dass wir Geisteswissenschaftler stets mit Fassungslosigkeit reagierten, wenn wir hörten, dass die Jurastudenten sich gegenseitig die Seiten aus den Lehrbüchern in der UB reißen, damit der andere nicht die Möglichkeit hat, eine bessere Note zu schreiben. Kann ich in aller Aufrichtigkeit sagen: in unserer Branche ist so etwas undenkbar.)
Grüße,
Abrazo

FM
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Beitrag von FM » 03.04.08, 01:50

Abrazo hat geschrieben: (Auch erinnere ich mich daran, dass wir Geisteswissenschaftler stets mit Fassungslosigkeit reagierten, wenn wir hörten, dass die Jurastudenten sich gegenseitig die Seiten aus den Lehrbüchern in der UB reißen, damit der andere nicht die Möglichkeit hat, eine bessere Note zu schreiben. Kann ich in aller Aufrichtigkeit sagen: in unserer Branche ist so etwas undenkbar.)
Die Geisteswisschenschaftler, abgesehen von den Lehrern, konkurrieren auch nicht alle um dieselben Arbeitsplätze bei demselben Arbeitgeber, die ausschließlich nach der Examensnote vergeben werden. Die können sich auch durch Fächerkombination, Schwerpunkte, Inhalt der Magisterarbeit usw. profilieren. Juristen kann man nur an der Note unterscheiden, an sonst nichts. Zumindest die ganz frischen.

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