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Moderator: FDR-Team

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jaeckel
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Beitrag von jaeckel » 06.12.06, 15:34

Liebe FDR-Mitglieder,

das Moderatoren- u. Admin-Team hat sich nochmals grundsätzliche Gedanken gemacht und eine Moderationsleitline erstellt. Insbesondere zur unerlaubten Rechtsberatung wurden dabei bisherige Verständnisse und Positionen angeglichen. Wir hoffen, dass wir damit einen neuerlichen Grundstein für Transparenz und Qualität gelegt haben.

Ihnen und uns wünschen wir weiterhin viele fruchtbare Diskussionen im FDR.

Ihr FDR-Moderatorenteam und
Ihr Dr. Achim Jäckel
Administrator

Redfox

Beitrag von Redfox » 08.12.06, 10:52

Zitat: "Darüberhinaus können für eine diskutierte Fallkonstellation relevante heruntergebrochene Transparenzinfomationen (Gesetze, Verordnungen, Urteile, Leitsätze, Informationsquellen, Links) der Förderung der Rechtskunde bzw. dem Rechtsverständnis dienen."

Die Forulierung "Förderung der Rechtskunde" und "Rechtverständnis" haben mich so begeistert, daß ich sie in meine Fußnote aufgenommen habe.

Warum wird aber nur die Rechtskunde gefördert und nicht das Rechtsverständnis,

In meiner Fußnote fördere ich beides.

jaeckel
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Beitrag von jaeckel » 08.12.06, 11:28

Redfox hat geschrieben:Die Forulierung "Förderung der Rechtskunde" und "Rechtverständnis" haben mich so begeistert, daß ich sie in meine Fußnote aufgenommen habe.
Danke für die Begeisterung!

Zu Ihrer Anregung: "Bzw." ist doch nicht gelichbedeutend mit "entweder ...oder".?
Oder verstehe ich was falsch?
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jäckel
www.recht.de

Redfox

Beitrag von Redfox » 08.12.06, 11:48

jaeckel hat geschrieben: Zu Ihrer Anregung: "Bzw." ist doch nicht gelichbedeutend mit "entweder ...oder".?
Oder verstehe ich was falsch?
Ich weiß so etwas auch nie. Deutsche Sprache, schwere Sprache.

Vormundschaftsrichter
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Beitrag von Vormundschaftsrichter » 08.12.06, 11:56

jaeckel hat geschrieben:
Redfox hat geschrieben:Die Forulierung "Förderung der Rechtskunde" und "Rechtverständnis" haben mich so begeistert, daß ich sie in meine Fußnote aufgenommen habe.
Danke für die Begeisterung!

Zu Ihrer Anregung: "Bzw." ist doch nicht gelichbedeutend mit "entweder ...oder".?
Oder verstehe ich was falsch?
Dann müsste es "Förderung ... des Rechtsverständnisses" heißen! :wink:

Der Satz ist aber so auch okay: Die Rechtskunde wird gefördert, dem Rechtsverständnis wird gedient. Ist doch auch schön. Das Rechtsverständnis wird schon nicht neidisch sein, dass ihm nur gedient und es nicht gefördert wird.
Gruß
Vormundschaftsrichter


der stellvertretende nimmt seine nightstick und beginnt das Schlagen der daylights aus der Anwalt

jaeckel
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Beitrag von jaeckel » 19.12.06, 15:06

Konkretes Negativbeispiel heute gelöscht und Antworter per PN informiert:
Antworter hat geschrieben:
Fragesteller hat geschrieben:Was soll ich denn machen, wenn ...
'Du solltest nachweisbar ...
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jäckel
www.recht.de

mgutt
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Beitrag von mgutt » 31.05.09, 12:29

Ich habe vor längerer Zeit mal gelesen, dass es rechtlich noch geprüft wird, ob eine direkte Rechtsberatung durch Laien nicht doch möglich sei. Hat sich da immer noch nichts getan?

Unter dem Strich ist es doch eigentlich egal, ob ich Firma X oder den echten Namen schreibe. Beraten werde ich ja trotzdem oder nicht?
[url=http://www.maxrev.de]Honda[/url]

*Mariechen*
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Beitrag von *Mariechen* » 31.05.09, 13:29

Nein. Ich verstehe das anders:

Es wird nicht beraten, sondern ein fiktiver Fall diskutiert.

Und die Rechtsberatung durch Laien hat einen eklatanten und erschreckenden Nachteil: Das ist von keiner Vermögenschadenhaftpflichtversicherung abgedeckt.

Gruß, Marie

Questor

Beitrag von Questor » 31.05.09, 13:42

mgutt hat geschrieben:Unter dem Strich ist es doch eigentlich egal, ob ich Firma X oder den echten Namen schreibe. Beraten werde ich ja trotzdem oder nicht?
Das wäre für mich gar nicht gleich. Wenn hier jemand etwas sagt, dann schreibe ich dazu, was ich machen würde. Also "Du könntest...", "Du hast....", "ich kann mir vorstellen....." oder eben das, was man selbst erlebt hat. Aber im Recht sind nie zwei Fälle gleich. Wenn ich etwas erlebt habe und dann ein bestimmtes Ergebnis mit meiner Reaktion erzielte, kann ich das schreiben, aber ich kann nicht dafür haften, dass das bei dem anderen auch so eintreten wird. Wenn mich jemand darauf festnagelte, würde ich das weit von mir weisen. Denn wenn etwas nicht klappt, würde ich fragen: "Warum bist du nicht zum Anwalt gegangen." In sofern sehe ich es als Laie als Schutz an, dass echte Rechtsberatung (nur gegen Geld) von dafür autorisierten Personen durchgeführt wird.

Anders ist es bei "Kleinkram" mit dem sowieso niemand zum Anwalt rennen würde. Da kann man sicher Tips geben. Aber eben nur Tips. Das kann auch nicht verbindlich sein, denn das implizierte, dass in der Sache alle Beteiligten so reagieren, wie man es selbst erlebt hat.

Ich sehe das hier eher so wie "Meinung von einem Freund / Bekannten einholen." Das höre ich mir an, mache demjenigen jedoch hinterher keine Vorwürfe, wenn es nicht klappt, was er vorgeschlagen hat.

Kormoran
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Beitrag von Kormoran » 31.05.09, 14:21

Was die Firmennamen (und auch andere Namen) anbetrifft, kommt man, unabhängig von einer Rechtsberatung, je nach Sachverhalt unter Umständen auch in den Verdacht der Nähe zu einer Verleumdung, üblen Nachrede, Geschäftsschädigung oder dergleichen.
Das muss zwar nicht so sein, bereitet dem Forenbetreiber aber möglicherweise zunächst einmal Ungemach in Form von Abmahnungen, Klagen usw. Dem kann man aus dem Wege gehen, indem man Namen vermeidet.

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Beitrag von !zeus! » 31.05.09, 20:47

Kormoran hat geschrieben:Was die Firmennamen (und auch andere Namen) anbetrifft, kommt man, unabhängig von einer Rechtsberatung, je nach Sachverhalt unter Umständen auch in den Verdacht der Nähe zu einer Verleumdung, üblen Nachrede, Geschäftsschädigung oder dergleichen.
Das muss zwar nicht so sein, bereitet dem Forenbetreiber aber möglicherweise zunächst einmal Ungemach in Form von Abmahnungen, Klagen usw. Dem kann man aus dem Wege gehen, indem man Namen vermeidet.
Ja klar. Bei bestimmten Themen kommt natürlich das Problem hinzu, das wollte ich dabei aber ausschließen. Also wenn man z.B. einfach nur schreibt "ich habe ein Problem mit meinem Kunden, der seine Rechnung nicht bezahlt". Also ein echter Fall, aber ohne das jemand jetzt schlecht geredet wird.

Jedem ist doch eigentlich klar, dass hier rechtlich beraten wird, wenn ich stattdessen schreibe "gehen wir mal davon aus, dass ein Kunde seine Rechnung nicht bezahlt" ist das doch nicht wirklich ein Unterschied.

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Beitrag von Dipl.-Sozialarbeiter » 31.05.09, 21:07

mgutt hat geschrieben:Ich habe vor längerer Zeit mal gelesen, dass es rechtlich noch geprüft wird, ob eine direkte Rechtsberatung durch Laien nicht doch möglich sei. Hat sich da immer noch nichts getan?

Unter dem Strich ist es doch eigentlich egal, ob ich Firma X oder den echten Namen schreibe. Beraten werde ich ja trotzdem oder nicht?
Hallo mgutt,

das Rechtsdienstleistungsgesetz gilt seit dem 1. Juli 2008 und hat das Rechtsberatungsgesetz abgelöst. Eine "direkte Rechtsberatung durch Laien" ist auch nach dem neuen Gesetz in einem Forum nicht möglich.

Das Ziel des FDR ist folgendes:
recht.de-Knigge, die Juriquette hat geschrieben:Die Foren auf dieser Website bieten Ihnen eine Gelegenheit, über Fragen des Rechts zu diskutieren. Aber keine Angst: Sie finden hier keine geschlossene Gesellschaft fachsimpelnder Juristen. Wir wünschen uns, dass sowohl Fachleute als auch die sprichwörtlichen „interessierten Laien“ mit Gewinn teilnehmen können.
Eine Namensnennung ist nach wie vor im FDR unerwünscht und der User erhält in der Regel dann den nachfolgenden Hinweis:
  • Liebes FDR-Mitglied,

    bitte beachten Sie Folgendes:
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      Jede öffentliche Aussage zu einer Person / Produkt / Firma usw. kann einer Person bzw. einem kommerziellen Anbieter nicht passen und als geschäfts- oder rufschädigend interpretiert werden oder Rechte Dritter verletzen. Da das FDR für solche meist anonymen Aussagen seiner Mitglieder haftbar gemacht werden kann, sind Beiträge mit Nennung von
      • Namen von Personen
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      • Namen von Firmen
      generell nicht erwünscht. Schlimmer ist es noch, wenn solche Beiträge insbesondere negative Bewertungen enthalten. Diese Beiträge müssen gelöscht werden!
      Namens-Abwandlungen, die einen leichten und eindeutigen Rückschluß auf den eigentlichen Klarnamen zulassen, sind ebenso unerwünscht.
    • Hilfen / So geht's:

      Schildern Sie den Sachverhalt bzw. die Fragestellung allgemein ohne Namensnennungen!
    Bitte beachten Sie dies bei jedem weiteren Beitrag. Wir bitten Sie um Verständnis, dass Beiträge, die das ignorieren, editiert, gesperrt oder sogar ganz gelöscht werden. Diese Maßnahmen dienen nur dem Schutz des FDR und unserer Nutzerschaft.


    Mit freundlichem Gruss

    Ihr FDR-Moderatorenteam

    (Die Eingriffe der Moderatoren bitte ausschließlich im Forum für Mitgliederinformation u. Supportkommentieren.)
mgutt hat geschrieben:Beraten werde ich ja trotzdem oder nicht?
Hier im FDR werden Sie nicht beraten, sondern wir diskutieren Ihren "fiktiven Fall". ;-)

Liebe Grüße

Klaus

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