Anspruch bei begrenzter Beurlaubung?

Recht der Unternehmen und Einzelfirmen, Handelsvertreterrecht, Provisionsrecht, Franchiserecht

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NBG
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Anspruch bei begrenzter Beurlaubung?

Beitrag von NBG » 16.08.09, 15:51

Angenommen A, wäre seit über zwei Jahren für die Servicegesellschaft B, die im Auftrag der Tageszeitung C Promotionstätigkeit durchführt, als Promoter an Info-Ständen tätig. Einen schriftlichen Vertrag gibt es nicht. Verfahrensweise: A reichte B monatliche Rechnungen als Kleinunternehmer, nebst Tätigkeitsnachweisen ein, welche B bezahlte. Mal weiter angenommen, die Beträge würden sich zwischen 400 u. 900€/monatlich, incl. der Kosten für den Aufwand von A., belaufen. Weiter angenommen A wäre neuerdings, für eine zugelassene Partei als Kreisvorsitzender tätig und die Zeitung C, bringt einen Artikel mit Bild über A. lediglich in einer Teilausgabe an dessen Landkreis. Daraufhin erhält A von B eine telefonische Mitteilung, mit dem Hinweis, das C die B aufgefordert hat, den A wg. dessen politische Tätigkeit und des veröffentlichten Fotos nicht mehr am Promotionstand einzusetzen. Und schließlich angenommen B würde daraufhin den A bis nach den Bundestagswahlen beurlauben. Was wäre A zu raten und welchen Anspruch könnte von A hergeleitet werden?
Danke für Antworten.

Chess45
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Beitrag von Chess45 » 16.08.09, 17:16

B muss an A keine Aufträge geben. Da A kein Arbeitnehmer ist, ist der Begriff Urlaub auch nicht angebracht.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen

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