Zulassung für die Klausuren

Recht der Studenten, Hochschulprüfungsrecht, Recht der Hochschulmitarbeiter, soweit nicht Arbeits- oder Beamtenrecht

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shire24
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Zulassung für die Klausuren

Beitrag von shire24 » 27.04.09, 20:30

Hallo,
ich habe eine wichtige Frage zu einem Sachverhalt. Und zwar ist es so, dass in einigen Studiengängen die Studenten unter Zug A und Zug B eingeteilt werden. Diese erhalten dann in einigen Fächern verschiedene Professoren zugeteilt, die am Ende der Vorlesungszeit jeweis individuelle Klausuren stellen. Für die Klausuranmeldung müssen die Studenten dann, jeweils für den zugehörigen Professor die Anmeldung abgeben. Es gibt aber Fälle, in denen die Studenten die Anmeldungen für den anderen, also quasi für den Professor beim anderen Zug abgeben. Die Anmeldungen müssten eigentlich technisch nicht möglich sein, da im System jeweils nur der richtige Prof. für den jeweiligen Zug freigeschaltet ist. Sagen wir mal es gibt eine Lücke im System und man kann sich unter beliebigen Profs anmelden. Dies bemerkt ein Student und möchte es für seinen Vorteil nutzen, indem er seine Anmeldung für seinen "Wunschprofessor" abgibt. Dazu druckt er die Anmeldebestätigung aus und denkt, die Vorlesung sei für ihn freigeschaltet, obwohl er in wirklichkeit für den anderen Prof zugeteilt ist. Die Vorlesungszeit besucht der Student dann bei den "nicht-zugeteilten" Professor und möchte die Klausur dann bei ihm auch schreiben. In der Klausurphase jedoch, schaltet sich das Sekreteriat ein und blockiert die zulassung für die Klausur. Der Student wird gebeten, die klausur bei den anderen Prof zu schreiben, obwohl er die Vorlesung bei dem anderen Professor nie besucht hat. Meine Frage hierzu ist, wie die Rechtslage in diesem Sachverhalt aussieht.

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