Sächsisches Hochschulgesetz

Recht der Studenten, Hochschulprüfungsrecht, Recht der Hochschulmitarbeiter, soweit nicht Arbeits- oder Beamtenrecht

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Esmith
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Sächsisches Hochschulgesetz

Beitrag von Esmith » 15.05.09, 11:57

Werte alle,

es geht um § 18 Abs. 2 Nr. 6 des Sächsischen Hochschulgesetzes.

Speziell geht es hier um die Wendung "... des gewählten Studienganges...". Damit ist doch eindeutig der Studiengang gemeint, für den sich der Studienbewerber bewirbt, nicht wahr?

Zur Verdeutlichung:

Nehmen wir an, A hätte Rechtswissenschaften studiert. Aufgrund einer Fristüberschreitung hat er aber die Zwischenprüfung endgültig nicht bestanden. Nun möchte er sich in einen neuen Studiengang einschreiben. Als konkretes Beispiel sei hier der relativ neue Studiengang "Law in Context" genannt, der z. B. an der Technischen Universität Dresden angeboten wird. Die Einschreibung wird ihm aber mit Verweis auf die oben genannte Norm versagt. Als Begründung für das Versagen der Immatrikulation wird angeführt, A hätte in seinem ReWi-Studium die Zwischenprüfung und damit eine für den Abschluss des ReWi-Studiums erforderliche Prüfung endgültig nicht bestanden. Damit sei oben genannte Norm erfüllt und die Versagung der Immatrikulation sei daher geboten. Da A aber der Auffassung ist, dass sich oben genannte Norm eindeutig auf den Studiengang bezieht, für den er sich bewirbt ("Law in Context"), er zwar in seinem vorherigen ReWi-Studium die Zwischenprüfung endgültig nicht bestanden hat, diese aber für den Abschluss des "Law in Context"-Studienganges nicht erforderlich ist, protestiert er energisch.

Wie ist hier die Rechtslage?

Vielen Dank für die Bemühungen!

Esmith

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