Widerspruch gegen Exmatrikulation

Recht der Studenten, Hochschulprüfungsrecht, Recht der Hochschulmitarbeiter, soweit nicht Arbeits- oder Beamtenrecht

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Estefania2000
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Widerspruch gegen Exmatrikulation

Beitrag von Estefania2000 » 18.06.09, 01:23

hallo,

mich würde interessieren, wie in diesem Fall die Rechtslage ist:
Studentin A. hat von ihrer Hochschule ein Bescheid bekommen "Exmatrikulation wegen endgültigen Prüfungsversagens".
sie konnte zwei Klausuren aus Krankheitsgründen (mit Vorlage Attest) auch bei dem zweiten Wiederholungstermin nicht mitschreiben. Ihre Noten sind ansonsten gut.
Sie möchte nun Widerspruch gegen die Exmatrikulation einlegen (und ausnahmsweise einen dritten Wiederholungstermin erbeten).
1.) Wie würdet Ihr den Widerspruch formulieren bzgl des Grundes (als Grund "wegen Vorliegens eines ärztlichen Attestes") und des begründeten Ausnahmefalls?
2.) Wie schätzt Ihr ihre Chancen ein?
In der prüfungsordnung heißt es:
"In begründeten Ausnahmefällen kann die Hochschulleitung nach Anhören des zuständigen Prüfungsausschusses
eine dritte Wiederholungsprüfung einräumen. Ein begründeter Ausnahmefall
liegt insbesondere vor, wenn die/der Studierende sämtliche Studienfächer des Grundstudiums
bzw. sämtliche Studienfächer des Hauptstudiums bis auf das Fach, für das sie/er die 3.
Wiederholungsprüfung beantragt, mit Erfolg abgeschlossen hat. Eine vorläufige Zulassung zu
einer dritten Wiederholung ist nicht möglich."

Was bedeutet "eine vorläufige Zulassung zu einer dritten Wiederholung ist nicht möglich"?

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe!
*Estefania*

windalf
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Beitrag von windalf » 18.06.09, 01:27

Da es hier ja doch schon um die berufliche Zukunft des Studenten geht, würde ich ganz stark dazu neigen einen Fachanwalt einzuschalten... Auch wenn der Geld kostet...
...fleißig wie zwei Weißbrote
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Zitat Karsten: Das beweist vor Allem, dass es windalf auch nicht gibt.

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