Hochschulzulassung

Recht der Studenten, Hochschulprüfungsrecht, Recht der Hochschulmitarbeiter, soweit nicht Arbeits- oder Beamtenrecht

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berni871
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Hochschulzulassung

Beitrag von berni871 » 12.08.09, 09:54

Hallo,

ich habe eine Frage zur derzeitigen Rechtslage im Hochschulzulassungsrecht.

Ich habe mich an einer deutschen Hochschule für einen zulassungsbeschränkten Studiengang beworben und einen Ablehnungsbescheid erhalten.
Auf dem Bescheid stand weder der gebildete NC noch ein Wartelistenplatz.
Sprich, das Schreiben enthielt keinerlei detaillierte Informationen.

Hier meine erste Frage zur Rechtslage an:
Muss der Bewerber nicht über derartige Informationen durch den Bescheid in Kenntnis gesetzt werden?
Die Ablehnung erfolgt ja sonst ohne Begründung...

Eine telefonische Anfrage ergab, dass mein Durchschnitt genau dem NC entspreche, der gebildet wurde, etwaige Bewerber mit abgeleisteten Diensten (Zivi, FSJ, FÖJ) aber bevorzugt würden - deshalb der Ablehnungsbescheid.

Hier meine zweite Frage zur Rechtslage:
Kann die Hochschule mir die Einschreibung verwehren, obwohl ich alle Voraussetzungen (form- und fristgerechte Bewerbung sowie entsprechender Durchschnitt) erfüllt habe?

Danke im Voraus.

berni

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Beitrag von questionable content » 12.08.09, 10:54

Problemlos.

Der "nc" ist keine abstrakte Zahl, die festgelegt wird und die man dann "erreichen" muss um zugelassen zu werden.

Der "nc"ist die Zahl, die sich ergibt, wenn man am Ende des Zulassungsverfahrens ermittelt, welche Note die des/der schlechtesten reugulär Zugelassenen war.

Wenn man also abgelehnt wurde, da man selbst zufälligerweise das allerunterste Notenniveau erreicht hat, welches auch von Bewerbern mit zusätzlichen anerkennenswerten Bewerbungsmerkmalen erreicht wurde, sagt das per se Nichts über eine Rechtswidrigkeit oder Rechtmäßigkeit der Entscheidung.
Few people are capable of expressing with equanimity opinions which differ from the prejudices of their social environment. Most people are even incapable of forming such opinions.

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