Exmatrikulation Widerspruch

Recht der Studenten, Hochschulprüfungsrecht, Recht der Hochschulmitarbeiter, soweit nicht Arbeits- oder Beamtenrecht

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tucktuck86
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Exmatrikulation Widerspruch

Beitrag von tucktuck86 » 01.09.12, 14:59

Ich habe einen Exmatrikulationschreiben von meiner Fachhochschule erhalten, da ich in einer Klausr endgültig nicht bestanden habe. In der Rechtsbehilfsbelehrung steht folgendes:

Rechtsbehelfungsbelehrung
Gegen diesen Bescheid kann nunmehr innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Prüfungsausschuss für den Verbundstudiengang Maschinenbau (Adresse blende ich hier aus) einzulegen. Falls die Frist durch das Verschulden eines von Ihnen Bevollmächstigten versäumt werden sollte, so würde dessen Verschulden Ihnen zugerechnet werden.

Was mich an der Rechtbelehrung stört ist die Tatsache, dass der Prüfungsausschuss des Verbundstudiengangs Maschinenbau nicht für mich zuständig ist, sondern der Prüfungsausschuss des Präsenzstudiegangs Maschinenbau. Die Adresse befindet sich zwar im gleichen Haus, jedoch ist es der Falsche Prüfungsausschuss der meinen Widerspruch erhalten würde.
(Ist die Rechtsbehelfsbehlerung somit fehlerhaft? So dass mir ein Jahr statt der ein montasfrist zusteht? Wie ist die Rechtslage?)

Des weitern steht in meiner BPO das die Noten spätestens nach 4 Wochen Online sein sollen. Diese kamen jedoch erst nach 5 Wochen Online.

Im Hochschulgesetzt NRW steht, dass Klausren die über ein endgültiges Nichtbestehen und somit zur Exmatrikulation führen von mindestens zwei Prüfern korriegert werden müssen. Unser Proffessor hat im Alleingang ohne Zweitprüfer korrigert.

War schon mal jemand in der Situation bzw Lohnt es sich dies Anzuklagen, vorallem bezüglich der Zweitkorrektur?
Wie soll ich weiter vorgehen?
Wie ist die Rechtslage?

Mit freundlichem Gruß
tucktuck86

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