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Voller Rechnungsbetrag für halbe Menufolge, da ungeniesbar?

Verfasst: 26.05.14, 15:42
von Wilandis
Da geht man schick und verhältnismäßig teuer essen und lässt sich auf ein Mehrgängemenu mit Weinbegleitung ein und wird eigentlich essenstechnisch nur enttäuscht. Die Vorspeise wird ja noch gegen eine Alternative ausgetauscht, nachdem man festgestellt hat, dass die erste servierte Vorspeise ungenießbar war. Der Hauptgang ist schlicht weg verdorben und man schickt den auch wieder in die Küche zurück. Hier gibt es diesmal aber leider keine Alternative und der Gang wird einfach übergangen. Den Nachtisch und jede Menge Brot haben wir dann doch gegessen, denn man hatte ja auch Hunger...

Soweit so unglaublich, doch muss man dafür eigentlich dann den kompletten Menüpreis zahlen?
Was ist, wenn der Gastwirt hier nicht mit sich handeln lassen will, und sich nicht einmal entschuldigt. Maestro macht keine Fehler und Zugeständnisse, auch nicht bei der Rechnung.

Wie ist die Rechtslage? Wo ist man als Kunde und Gast hier abgesichert? Oder muss man tatsächlich den vollen Preis zahlen?

Danke für Eure Hilfe!

Re: Voller Rechnungsbetrag für halbe Menufolge, da ungeniesb

Verfasst: 01.06.14, 08:01
von Sharkeys
Zunächst sollte erst einmal geklärt sein ob das Essen verdorben war oder ob es nicht geschmeckt hat.
War es verdorben, sollte das Gesundheitsamt unverzüglich informiert werden. idealerweise nimmt man vom Essen eine Probe zur Untersuchung mit.
In dem Fall muss natürlich auch nicht bezahlt werden. Zumal der Wirt nicht nachbessern konnte.

Hat es aber lediglich nicht geschmeckt, subjektives Empfinden, die Speisen waren aber ansonsten in Ordnung, muss man natürlich auch den vollen Preis bezahlen.