Wer zahlt den Rechtsanwalt bei WEG

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pragmatiker
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Beitrag von pragmatiker »

emi 10 hat geschrieben:@Edelmieter
Warum wollen Sie dieses Forum mit derartigen, völlig unzutreffenden und unbelegten Behauptungen, kaputt machen?
Bevor Sie mir eine derartige Frage stellen sollte Sie zuerst meine Beiträge lesen.
Ansonsten keine weiteren Kommentare meinerseits :!:
ich denke das haben die forenteilnehmer genau getan: ihre beiträge gelesen und sie sind eben zu dem (in meinen augen auch) zutreffenden ergebnis gelangt, das sie ziemlichen mist schreiben.
es ist immer sinnvoll, sein unwissen nicht als richtig darzustellen, denn hier gibt es sicher immer klügere, die das schnell raus haben. und die, die nicht wissen, wollen hier richtige antworten haben und keinen falschen käse.

wenn sie munter ihre meinung vertreten wollen ist das OK, dann sollten sie es aber auch als meinung kennzeichnen
Jeder ist seines Glückes Schmied.

Thorsten D.
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Beitrag von Thorsten D. »

Da hier schon reichlich Käse geschrieben wurde, grins :

Über die Verteilung der gerichtlichen und aussergerichtlichen Kosten eines Beschlussanfechtungsverfahrens entscheidet das Gericht nach billigem Ermessen.

Dies bedeutet allerdings nicht dass sich das Gericht nicht an Regeln zu halten hätte.

Da nach der WEG Novelle die ZPO gilt gibt es auch Kläger und Beklagte und Gewinner und Verlierer.
Die ZPO regelt eindeutig das die Gerichtskosten vom Verlierer zu tragen sind, eine Regelung der aussergerichtlichen Kosten gibt es nicht.

Im alten WEG waren die aussergerichtlichen Kosten übrigens immer selbst zu tragen.

Werden in der Entscheidung dem Verlierer auch die aussergerichtlichen Kosten aufgebrummt muss er den gegnerischen Anwalt mit bezahlen.

Innerhalb der Gemeinschaft erfolgt die Kostenverteilung entweder nach MEA oder, falls ein Verteilerschlüssel für Verwaltungskosten existiert nach diesem Schlüssel.
Und zwar auf diejenigen Eigentümer die in der gerichtlichen Kostenentscheidung benannt sind. Davon ausgenommen ist nur die Verteilung einer eventuell vereinbarten Streitwerterhöhung, diese ist auf alle Eigt. umzulegen.
Etwas anderes ist nicht möglich
Wer nicht bereit ist für sein Recht als Eigentümer einzutreten , sollte besser zur Miete wohnen

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