Gemeinschaftseigentum - Hecke vom Hausmeister "verunsta

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Murmele
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Gemeinschaftseigentum - Hecke vom Hausmeister "verunsta

Beitrag von Murmele » 29.06.09, 19:22

Hallo,

gleich noch ein Thema:
Der Hausmeister unserer Wohnanlage nimmt es mit der Pflege der Grünanlagen (Gemeinschaftseigentum) nicht so genau, ausser Rasen zu mähen. Mehrere Eigentümer haben sich in der letzten ET-Versammlung darüber beim Verwalter beklagt und ich habe den Verwalter noch 2x darauf hingewiesen. Nun legte letzte Woche der Hausmeister richtig Hand an, und hat Teile der Hecke extrem, schon fast mutwillig extrem gekürzt und meines Erachtens somit eigentlich auch in Teilen zerstört! Ich meine, es ist ein Schaden entstanden, den man nur durch fachgerechte Beseitigung des zerstörten Heckenabschniits und eine Neuanpflanzung wieder beheben kann. Dies ist mit eheblichen Kosten verbunden. Sollten wir als Wohnungseigentümer dies so einfach hinnehmen oder doch über den Verwalter oder direkt an den Hausmeister Schadensersatzansprüche versuchen geltend zu machen? Was für Möglichkeiten bieten sich da?

Viele Grüße, Murmele

Thorsten D.
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Beitrag von Thorsten D. » 29.06.09, 22:20

Ihr habt den Hausmeister geärgert, ob zu recht oder nicht ist dem egal.
Dafür hat er "ausversehen" wohl ein wenig zu viel geschnitten.
Wenn Ihr dem jetzt eine Neuanlage kostenmässig aufs Auge drücken wollt, wird der auf einem Gutachten bestehen, eventuell, vielleicht, dann gibts nen riesen Aufwand für ne Hecke die in einem Jahr wieder gewachsen ist.

Schadenersatz ist immer beweispflichtig, also müsst Ihr nachweisen wie hoch der Schaden ist, dazu nen Beschluss damit der Verwalter was tun kann, danach Beschluss den Verwalter auffordern den Schadenersatz beizutreiben.

Obs was bringt steht in den Sternen

Bessere Variante, sucht Euch nen neuen Hausmeister
Wer nicht bereit ist für sein Recht als Eigentümer einzutreten , sollte besser zur Miete wohnen

khmlev
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Beitrag von khmlev » 30.06.09, 06:22

Dem Hausmeister wird man vermutlich gar nichts können. Er hatte den Auftrag die Hecke zu schneiden bzw. zu kürzen und hat dies getan. Sicherlich nach besten Wissen, denn eine Gärtnerausbildung wird er wohl eher nicht haben.

Da hat die Eigentümergemeinschaft wohl am falschen Ende gespart. Warum wurde nicht gleich ein Fachbetrieb mit dem Heckenrückschnitt beauftragt? Dieses Geld wollte man sich ja wohl sparen, denn der Hausmeister ist ja teuer genug, da kann er auch gleich noch die Hecke mit schneiden.

Im Übrigen, wer sagt denn dass der Rückschnitt nicht noch vertretbar ist? Ein Fachmann?
Gruß
khmlev
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Murmele
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Beitrag von Murmele » 02.07.09, 18:44

Hallo,

Vorgestern war nun der Verwalter und 1 Beirat da, haben sich u.a. die gesamte Hecke angeschaut und eben auch dieses "verunstaltete" Teilstück. Dies war ohne dem Beisein des Hausmeisters. Man empfand die gesamte Hecke als absolut ungepflegt und verwahrlost, auch völlig falsch oder gar nicht geschnitten und dieses Teilstück als wirklich kaputt , zum eingehen verdammt und nur durch Neuanpflanzung wieder herzustellen. Dabei war mit dem Hausmeister abgesprochen, daß man vor dem Schneiden erst noch einen Termin vor Ort mit Verwalter und Beirat macht. Dies ist nicht geschehen, einfach so geschnitten. Schadenersatz Hin oder Her, ich meine mal, bei der eher geringen Höhe des Schadens müssen wir als Eigentümer wohl die Kosten tragen. Aber.... der Verwalter mit Beirat überlegt nun und suchen fachlich kompetente Leute, die evtl. in Zukunft die Hecke evtl. auch andere Grünanlagen pflegen soll, man den Hausmeister kündigt oder zumindest seinen Vertrag kürzt und ändert. Dazu müssen wieder Beschlüsse her. Ich hoffe nun, in dieser Angelegenheit passiert etwas, da dieses Teilstück der Hecke eben ein enormer Sichtschutz war, der nun fast völlig fehlt. Daher auch die Aufregung einiger betroffener Eigentümer.

Danke, und viele Grüße, Murmele

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