Urteile falsche Ermittlung des Verkaufspreises durch Immo-Ma

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waimea002
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Urteile falsche Ermittlung des Verkaufspreises durch Immo-Ma

Beitrag von waimea002 » 14.07.09, 09:22

Hallo
ich bin auf der Suche von Urteilen indem die Wertermittlung durch Immo Makler behandelt werden.
Überzogene Verkaufspreise gegenüber effektiven Wert. Toleranzgrenzen.

Bewusst überhöhter Verkaufspreis um den Maklerauftrag zu erhalten.

Danke und gruß

J_Denver
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Beitrag von J_Denver » 14.07.09, 10:28

und...........wo ist das Problem?

Ein Makler verdient nichts am Erhalt eines Verkaufsauftrages, sondern nach der Vermittlung einer Immobilie an einen Käufer
Deutschland hatte 4 große Bundeskanzler. Adenauer hat den Wiederaufbau betrieben. Brandt die Aussöhnung mit dem Osten. Schmidt hat das Land durch die Wirtschaftskrise geführt. Kohl war über 1,90 Meter groß.

ChrisR
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Beitrag von ChrisR » 14.07.09, 10:36

Urteile falsche Ermittlung des Verkaufspreises durch Immo-Ma
:lol:
Wie soll denn bitte eine falsche Ermittlung des Verkaufspreises funktionieren???

Jeder darf soviel verlangen wie er möchte, und wenn ein Makler eingeschaltet wird und der VK dem Makler freistellt, einen noch höheren Verkaufspreis auszuhandeln, ist es für den VK doch umso besser
Keiner wird gezwungen eine "Immo" zu kaufen

Lucky
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Beitrag von Lucky » 14.07.09, 17:16

Meiner Meinung nach sind die Toleranzgrenzen hoch. Wenn eine Immobilie zum halben Wert verkauft wird, oder zum doppelten Wert, dann kann man durchaus was machen, aber wegen 20 oder 30 % Differenz gibt es keine Möglichkeiten, dem Makler am Zeug zu flicken.
Auch gebrauchte Autos werden nicht zum Preis der Schwackeliste verkauft, sondern billger oder teurer, je nach dem, was der Markt hergibt.
MfG
Lucky
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waimea002
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Beitrag von waimea002 » 17.07.09, 14:33

Hallo
Euro Aussagen sind leider falsch. Es gibt diese Urteile.

Ein Makler ist ein Sachverständiger. Er hat die Immobilie richtig einzuschätzen.

Verkauft ein Makler zB. ein Haus unter Wert, kann er vom Verkäufer schadenersatzpflichtig gemacht werden, wenn er den Wert des Gebäudes falsch ermittelt.
Setzt er das Gebäude zu hoch an, gilt dies ebenfalls. In meinem Fall ist es gravierend, da er den Maklerauftrag haben wollte, obwohl es einen Käufer bereits gab. Der Makler zeigte auf das ich Verlust machen würde zu meinem Preis zu verkaufen. Falsch er setzte das Gebäude um Teuro 100 über den von einem Gutachterausschuss ermittelten an. Durch den Leerstand das Gebäudes verringerte sich der Wert, aufgrund des Leerstandes. D.h. zum Zeitpunkt des Maklerauftrages war der Wert höher.

Effektiver Verlust...Teuro 50

Lucky
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Beitrag von Lucky » 17.07.09, 21:17

waimea002 hat geschrieben:Hallo
Euro Aussagen sind leider falsch. Es gibt diese Urteile.....
Welche Urteile?
Gerichtsurteile oder Urteile vom Kneipenwirt?
MfG
Lucky
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Beitrag von waimea002 » 18.07.09, 08:48

Kneipenwirt....
Der Einbruch fand zufälligerweise in einer Kneipe statt...

Gerichtsurteile
Urteile dieser Art

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Schadensersatzanspruch gegenüber einem Verkaufsmakler der einen zu hohen

Verkaufspreis taxiert


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BGH

Az.: III ZR 295/98

Verkündet am: 16. Dezember 1999

Vorinstanzen:

OLG Koblenz Az.: 2 U 1233/97 Entscheidung vom 08.10.1998

LG Koblenz Az.: 3 0 193/96 Entscheidung vom 23.07.1997




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Leitsätze:

BGB §§ 652, 654, 282

Zur Beweislast, wenn der mit einem Alleinauftrag betraute Verkäufermakler das Verkaufsobjekt zu einem realistisch nicht erzielbaren Preis angeboten hat und dem daraus hergeleiteten Schadensersatzanspruch des Auftraggebers entgegenhält, dieser habe den Verkaufspreis bei Auftragserteilung vorgegeben und trotz vom Makler geäußerter Bedenken darauf bestanden.

waimea002
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Beitrag von waimea002 » 18.07.09, 09:08

Der Bundesgerichtshof verurteilte einen Makler zu Schadensersatz, weil er den Preis für ein Einfamilienhaus zu hoch ansetzte. Auch die Beteuerung, seine Auftraggeberin habe ihm den Angebotspreis vorgegeben, halfen nicht weiter. Die Richter urteilten, diese Behauptung sei beweispflichtig. Der Makler habe objektiv pflichtwidrig und damit schuldhaft gehandelt (Az. III ZR 295/98).

Beitragsschreiber

Beitrag von Beitragsschreiber » 18.07.09, 09:46

oben genanntes Urteil hat geschrieben:Es stellt unter anderem mit dem Hinweis darauf, daß ein vom Zwangsversteigerungsgericht beauftragter Sachverständiger den Verkehrswert zum 28. August 1995 auf 420. 000 DM geschätzt hat - fest, daß der zunächst genannte Verkaufspreis von 680. 000 DM bei realistischer Betrachtungsweise nicht zu erzielen gewesen sei und Kaufinteressenten vom Vertragsschluß abgehalten habe.

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