HILFE!!!!!!! 3-Familienhaus - Fragen

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bakerman23
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HILFE!!!!!!! 3-Familienhaus - Fragen

Beitrag von bakerman23 » 17.07.09, 17:51

Hallo ich hoffe ihr könnt mir mal einen Rat geben.

Also folgender Fall

Es handelt sich um ein drei Familienhaus mit den Wohnungen 1, 2 und 3.

Eigentümer der Wonung 3 hat an eine Person vermietet und diese setzt sich über alle Regeln

der Hausordnung hinweg. Er will im Keller, obwohl 2/3 der Eigentümer dagegen ist, ein

Gewerbe im Keller eröffnen und Kunden empfangen, obwohl dieses Haus NOCH NIE ein

Geschäftshaus war bzw. ist und der Kellervorraum Gemeinschaftseigentum ist.

Meine Frage ist, kann der Mieter einfach so in einer Eigentumswohnanlage ein Gewerbe eröffnen, obwohl es kein Geschäftshaus ist und es nicht genau aus der Teilungserklärung hervor geht?

PS: dieser Vorfall ist bereits einem Anwalt übergeben worden.

Chess45
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Beitrag von Chess45 » 17.07.09, 19:57

Um was für ein Gewerbe handelt es sich, dass im Keller ausgeübt werden kann?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen

bakerman23
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Beitrag von bakerman23 » 18.07.09, 06:47

Der ist Trauerredner oder so was. Wenn der da diese Trauergesellschaft empfängt ist das ja auch für die Eigentümer ein psychische Belastung.

RM
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Re: HILFE!!!!!!! 3-Familienhaus - Fragen

Beitrag von RM » 18.07.09, 06:49

bakerman23 hat geschrieben: PS: dieser Vorfall ist bereits einem Anwalt übergeben worden.
Dann dürfte das Problem doch bereits gelöst sein...

bakerman23
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Beitrag von bakerman23 » 18.07.09, 10:13

Noch nicht ganz, der Mieter meint erkönnte sich alles Erlauben.

Nächstes Beispiel, der hat eine Elektrofirma beauftragt, die am Schaltkasten der Eigentümergemeinschaft rum frickeln sollen, dies wurde zum Glück bemerkt und der Firma weiterhin untersagt, daran herum zu hantieren.

Die sind dann auch von dannen gezogen.

2 - 3 Wochen war Ruhe und gestern kam schon wieder eine Firma die der A***sch beauftragt hat. Miteigentümer haben dann natürlich die Polizei gerufen, weil in 2 von 3 Wohnungen die Sicherungen alle raus gesprungen sind.

Die Polizei war solange da, bis der Ur-Zustand wieder hergestellt worden ist.

Ich meine da sagt man einmal das man es unterlassen soll und dann holt man ein zweites Mail eine Firma, weil es den Mieter überhaupt nicht interessiert hat.

Miteigentümer haben auch die Anwältin angerufen und diese teilte mit, dass der Brief mit einer Unterlassungsklage vom Gericht versehen ist und mit einem hohen Bußgeld geahndet wird, wenn dies nochmal vorkommt.

Das Beste ist, der Brief ging per Eilbote an den Mieter und Vermieter.


Zu meiner Frage ist es überhaupt einfach so zulässig, aus einem Mehrfamilienhaus einfach eine Art Geschäftshaus daraus zu machen?

bakerman23
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Beitrag von bakerman23 » 18.07.09, 10:53

Ich habe ein Urteil gefunden in den zugunsten der übrigen WEGs entschieden worden ist.

Hier das Urteil: Bayerisches Oberstes Landesgericht, 2 Z BR 50/93

Also ich glaube meine Frage bezüglich Nutzung von Kellerräumen als Geschäftsräume hat sich damit erübrigt.

Aber Danke allen die geantwortet haben.

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