Wasserkosten Abrechnung

Moderator: FDR-Team

Antworten
Pointblanc
Topicstarter
Interessierter
Beiträge: 6
Registriert: 21.04.15, 14:55

Wasserkosten Abrechnung

Beitrag von Pointblanc »

Folgendes könnte sich zugetragen haben. In einem 2 Familienhaus gab es Streitigkeiten weil Besitzer A von Besitzer B ganz dreist verlangte doch bitte seine Umlagen zu zahlen, was B 3 Jahre lang nicht tat. Zudem waren sämmtliche Wärmenmengenmesser sowie die Warmwasseruhr in der Eichung schon je ca. 8 Jahre abgelaufen. Da B die Sache aussitzen wollte, hat A nach langem hin und her geklagt und Recht erhalten. Gleichzeitig wurde auf das Recht geklagt einen Hausverwalter bestimmen zu dürfen.
Gesagt getan, B wurde Gerichtlich aufgefordert Die Wärmezähler zu tauschen und einen HV zu akzeptieren. Einen HV für ein 2 Familienhaus zu finden ist ein (fast) sinnloses Unterfangen aber es wurde einer gefunden.
Nach langem hin und her, hat es nun auch der HV geschafft die Wärmemengenmesser der Heizung gegen geeichte und funktionierende austauschen zu lassen (immerhin nochmal 7 Monate gedauert) . Die Warmwasseruhr von B wurde immer noch nicht getauscht (mehr als 1 Jahr nach den Gerichtsprozess) . Auch wurde nicht einmal, zumindest von der alten Warmwasser Uhr der Zählerstand von Besitzer B an den HV gemeldet.

Sämmtliche Aufforderungen von Besitzer A an den HV nun tätig zu werden, verliefen im Sand. Auch lassen sich die Heizungskosten nicht ermitteln da die Wärmemengenmesser erst in Monat 11/2014 neu eingebaut wurden.
Letzendlich errechnet sich der GAS Verbrauch aus der diff. von KW-zu Beuler - WWUhr von Besitzer B (ergibt den WW Verbrauch von Besitzer B), hiervon der Verbrauch der Wärmemengenmesser der Heizung.

Fakt ist, es können sich einzelne Verbrauchswerte nur schätzen lassen. Darauf hat B natürlich abgezielt. Im Teilungsvertrag ist zwar festgehalten das, sollte eine Verbrauchsmessung nicht möglich sein, nach Eigentumsanteilen berechnet wird (2/3 (A) - 1/3 (B) ), Besizer A fühlt sich da aber betrogen da er X-Fach den HV aufgefordert hat nun endlich tätig zu werden und zweitens das Gericht in seinem Urteil dazu aufgefordert hat die Geräte zu tauschen.

Was kann A nun tun um dieser hinterhältigen und nachlässigen Vorgehensweise zu begegnen. Kann A hier einen Teil oder evtl. ganz die Zahlung der Kosten für verbrauchtes Gas und Warm-Wasser verweigern ?

Baden1957
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 953
Registriert: 07.08.14, 18:49

Re: Wasserkosten Abrechnung

Beitrag von Baden1957 »

Pointblanc hat geschrieben:Folgendes könnte sich zugetragen haben. In einem 2 Familienhaus gab es Streitigkeiten weil Besitzer A von Besitzer B ganz dreist verlangte doch bitte seine Umlagen zu zahlen, was B 3 Jahre lang nicht tat. Zudem waren sämmtliche Wärmenmengenmesser sowie die Warmwasseruhr in der Eichung schon je ca. 8 Jahre abgelaufen. Da B die Sache aussitzen wollte, hat A nach langem hin und her geklagt und Recht erhalten. Gleichzeitig wurde auf das Recht geklagt einen Hausverwalter bestimmen zu dürfen.
Gesagt getan, B wurde Gerichtlich aufgefordert Die Wärmezähler zu tauschen und einen HV zu akzeptieren. Einen HV für ein 2 Familienhaus zu finden ist ein (fast) sinnloses Unterfangen aber es wurde einer gefunden.
Nach langem hin und her, hat es nun auch der HV geschafft die Wärmemengenmesser der Heizung gegen geeichte und funktionierende austauschen zu lassen (immerhin nochmal 7 Monate gedauert) . Die Warmwasseruhr von B wurde immer noch nicht getauscht (mehr als 1 Jahr nach den Gerichtsprozess) . Auch wurde nicht einmal, zumindest von der alten Warmwasser Uhr der Zählerstand von Besitzer B an den HV gemeldet.

Sämmtliche Aufforderungen von Besitzer A an den HV nun tätig zu werden, verliefen im Sand. Auch lassen sich die Heizungskosten nicht ermitteln da die Wärmemengenmesser erst in Monat 11/2014 neu eingebaut wurden.
Letzendlich errechnet sich der GAS Verbrauch aus der diff. von KW-zu Beuler - WWUhr von Besitzer B (ergibt den WW Verbrauch von Besitzer B), hiervon der Verbrauch der Wärmemengenmesser der Heizung.

Fakt ist, es können sich einzelne Verbrauchswerte nur schätzen lassen. Darauf hat B natürlich abgezielt. Im Teilungsvertrag ist zwar festgehalten das, sollte eine Verbrauchsmessung nicht möglich sein, nach Eigentumsanteilen berechnet wird (2/3 (A) - 1/3 (B) ), Besizer A fühlt sich da aber betrogen da er X-Fach den HV aufgefordert hat nun endlich tätig zu werden und zweitens das Gericht in seinem Urteil dazu aufgefordert hat die Geräte zu tauschen.

Was kann A nun tun um dieser hinterhältigen und nachlässigen Vorgehensweise zu begegnen. Kann A hier einen Teil oder evtl. ganz die Zahlung der Kosten für verbrauchtes Gas und Warm-Wasser verweigern ?

Hallo,

es müsste beim HV einmal abgeklärt werden, warum die Umsetzung so lange dauert; vermutlich fehlt hier das Mitwirken des Herrn B und die Hausverwaltung oder die beauftragten Firmen können nichts unternehmen, wenn B auch hier keine Zusammenarbeit zulässt.

Der Hausverwalter muss sich zumindest erklären und nachweisen, was er bisher unternommen hat.

Zudem hat A ein Gerichtsurteil, er muss es nur umsetzen bzw. vollstrecken lassen.

lG
Hinweise erfolgen ausschließlich aufgrund eines vorgetragenen Sachverhaltes und nicht aufgrund von Vermutungen; je detaillierter der Sachverhalt ist, desto zutreffender können die Hinweise sein.

Antworten