hausverwaltervertrag

Moderator: FDR-Team

Antworten
wolfgang1
Topicstarter
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 122
Registriert: 16.05.07, 09:41

hausverwaltervertrag

Beitrag von wolfgang1 » 25.10.17, 08:44

hausverwalter A kündig seinen vertrag nicht fristgerecht gegenüber dem Auftragber . Die kündigung ist aus sicht des Auftraggebers nicht wirksam . Der kündigung wird per mail widersprochen. Der Hausverwalter A will dennoch nicht weiterarbeiten . der auftraggeber will nunmehr eine andere Hausverwaltung beauftragen . wie hält sich der Auftraggeber schadlos und welche schritte sind gegenüber dem hausverwalter A einzuleiten .es könnten z. B. mehrkosten durch die honorarforderungen des neu zu verpflichtenen hausverwalter enstehen .

Tastenspitz
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 19506
Registriert: 05.07.07, 07:27
Wohnort: Daheim

Re: hausverwaltervertrag

Beitrag von Tastenspitz » 25.10.17, 09:53

1. Prüfung ob die Kündigung tatsächlich unwirksam ist, bzw zu wann die Kündigung erfolgt ist. Eine falsch gesetzte Frist macht eine Kündigung nicht automatisch komplett unwirksam.
2. Die WEG wird eine neue Hausverwaltung zu beauftragen haben, wenn der bisherige die Arbeit einstellt. Diese wird hier sicher auch behilflich sein.
3. Schaden könnte die Differenz der Gebühren für die Zeit bis zum Fristablauf sein. Dieser und weitere sind aber nachzuweisen.
Wer für generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen ist, hebe bitte den rechten Fuß.
Für individuelle Rechtsberatung bitte "ALT" und "F4" auf der Tastatur gleichzeitig drücken.

Tobis F
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 195
Registriert: 22.06.17, 19:16

Re: hausverwaltervertrag

Beitrag von Tobis F » 25.10.17, 15:38

wolfgang1 hat geschrieben:hausverwalter A kündig seinen vertrag nicht fristgerecht gegenüber dem Auftragber . Die kündigung ist aus sicht des Auftraggebers nicht wirksam . Der kündigung wird per mail widersprochen. Der Hausverwalter A will dennoch nicht weiterarbeiten . der auftraggeber will nunmehr eine andere Hausverwaltung beauftragen . wie hält sich der Auftraggeber schadlos und welche schritte sind gegenüber dem hausverwalter A einzuleiten .es könnten z. B. mehrkosten durch die honorarforderungen des neu zu verpflichtenen hausverwalter enstehen .
Es wäre schön wenn die Frage so gestellt wäre das man sie auch richtig versteht.
Da hier von "der auftraggeber" gesprochen wird scheint es sich also nicht um eine WEG zu handeln?
In diesem Fall wäre zu klären was vertraglich vereinbart ist, welche Kündigungsfristen usw.
Sollte es sich um einen WEG-Verwalter handeln so steht diesem, wie auch der WEG, frei jederzeit sein Amt nieder zu legen (Dies ist zwar gesetzlich nicht geregelt, aber grundsätzlich anerkannt, sofern ein wichtiger Grund vorliegt - und den kann sich jeder bei Bedarf ..............) und den Vertrag zu kündigen (sofern dieser nicht an die Bestellung gebunden ist).

Unabhängig davon braucht niemand die Bestätigung/Erlaubnis zu einer Kündigung.

SusanneBerlin
FDR-Mitglied
FDR-Mitglied
Beiträge: 16199
Registriert: 05.11.12, 13:35

Re: hausverwaltervertrag

Beitrag von SusanneBerlin » 25.10.17, 16:17

Hallo,
es könnten z. B. mehrkosten durch die honorarforderungen des neu zu verpflichtenen hausverwalter enstehen .
Diese Mehrkosten ären aber maximal bis zur nächsten regulären Kündigungsmöglichkeit dws Verwalters als Schadensersatz einforderbar.

Wieso schreiben Sie eigentlich in Groß- und Fettschrift? Wünschen Sie bevorzugt Antworten von Sehbehinderten?
Grüße, Susanne

Antworten