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recht.de • Thema anzeigen - § 106 ZPO
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BeitragVerfasst: 18.06.18, 22:28 
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.. ich habe eine Frage: bei einer Gerichtsverhandlung gibt ein Täter zu, mein Eigentum zerstört und abtransportiert zu haben. Dennoch ist weder im Urteil noch in der Begründung des Urteils davon etwas zu lesen. Der Täter wurde auch nicht zu einer Wiedergutmachung verurteilt. Halten Sie so etwas für normal?
Der Richter wurde von mir angeschrieben, ich habe aber bis Dato keine Antwort erhalten.
ich habe noch ca. 4 Wochen Zeit um in Berufung zu gehen, aber was nutzt mir diese Option wenn mir das Geständnis fehlt? Was kann ich tun? wie soll ich jetzt handeln?


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BeitragVerfasst: 18.06.18, 22:48 
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Hallo,

was hat das mit Immobilienrecht zu tun?

Der Sachverhalt ist auch sehr lückenhaft dargestellt, mit diesen wenigen Infos kann man nichts dazu sagen.

Zitat:
bei einer Gerichtsverhandlung gibt ein Täter zu, mein Eigentum zerstört und abtransportiert zu haben.

War das ein Strafprozess oder haben Sie beim Amtsgericht eine Klage auf Schadensersatz eingereicht?

Zitat:
Dennoch ist weder im Urteil noch in der Begründung des Urteils davon etwas zu lesen. Der Täter wurde auch nicht zu einer Wiedergutmachung verurteilt.

Dann wurde Ihre Klage abgewiesen? Auf was haben Sie denn geklagt? Was steht denn im Urteil?

Zitat:
wenn mir das Geständnis fehlt?
Ein Geständnis gibt es im Strafprozess, im Zivilprozess gibt es höchstens ein Anerkenntnis. Was war es also für ein Prozess?

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 18.06.18, 23:11 
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Themenstarter
Hallo Susanne, ich habe es hier in diese Rubrik geschrieben, weil ich den letzten Beitrag "§ 106 ZPO" auch schon hier bei Immobilien hatte und es gehört zusammen. Es war eine Zivilverhandlung, der Richter hat sie zu dem Geständnis überlistet durch die einfühlsame Befragung. Ich denke, der Täter hat sich in Sicherheit gefühlt und dadurch gesagt: teilweise Zitat: um das Eigentum betreten zu können habe ich die vorhandenen Möbel zerstört und dann abtransportieren lassen" Zitat Ende. Das Geständnis hat der Richter laut und deutlich gehört, ich habe es ihm angesehen und hatte zu dem Zeitpunkt Augenkontakt zu ihm. ... aber weder im Urteil noch in den "Entscheidungsgründen" ist etwas erwähnt oder auch nur unter der Bezeichnung "Anerkenntnis" angegeben. Es ist so, als hätte der Täter es nie gesagt.


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BeitragVerfasst: 18.06.18, 23:15 
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Beiträge: 476
Es ist noch immer unklar, wie der Klageantrag / die Klageanträge lauteten.

_________________
Man wird ja wohl noch klagen dürfen! :devil:


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BeitragVerfasst: 18.06.18, 23:23 
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Themenstarter
.. die Beklagte teilt sich mit mir ein Haus. Im Kellergeschoß des Hauses befindet sich eine Doppelgarage. Um ihre Seite der Garage und den eigenen Kellerraum hinter ihrer Garage erreichen zu können hat sie mein Eigentum zerstört und die zerstörten Dinge abtransportiert. Diesen Vorgang hat sie dargestellt und gegenüber dem Richter erläutert.


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BeitragVerfasst: 18.06.18, 23:24 
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Themenstarter
der Antrag lautete auf Unterlassung und Schadensersatz.


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BeitragVerfasst: 18.06.18, 23:33 
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Beiträge: 53

Themenstarter
.. ich habe die Klage direkt im Gericht von einem Beamten aufnehmen lassen und habe noch Beweise und Bilder nachträglich an das Gericht gesendet. In der Zwischenzeit ist es so, daß diese Frau meine Garage komplett nutzt. Aber es geht um das " Geständnis" ............ wie kann ein Richter es im Urteil einfach weglassen?...


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BeitragVerfasst: 18.06.18, 23:54 
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Beiträge: 11374
Zitat:
Hallo Susanne, ich habe es hier in diese Rubrik geschrieben, weil ich den letzten Beitrag "§ 106 ZPO" auch schon hier bei Immobilien hatte und es gehört zusammen.

Warum dann zwei Stränge? Jetzt können Sie alles nochmal erklären, was bereits im anderen Strang steht.

Zitat:
Aber es geht um das " Geständnis" ............ wie kann ein Richter es im Urteil einfach weglassen?...
Weil es im Zivilverfahren kein Geständnis gibt, und wenn der Beklagte die Forderung nicht anerkennt sondern sich gegen die Forderung verteidigt, dann spricht der Richter unter der Würdigung der Beweisanträge ein Urteil.

Haben Sie jetzt Ihren verlangten Schadensersatz vom Richter zugesprochen bekommen oder wurde die Klage abgewiesen?

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 19.06.18, 00:05 
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Die Unterlassung welcher Handlung? Garagennutzung? Zerstörung fremden Eigentums?

Welcher Teil der Klageanträge hatte Erfolg und welcher nicht?

_________________
Man wird ja wohl noch klagen dürfen! :devil:


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BeitragVerfasst: 19.06.18, 07:42 
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Wohnort: Auf diesem Planeten
Question760 hat geschrieben:
Hallo Susanne, ich habe es hier in diese Rubrik geschrieben, weil ich den letzten Beitrag "§ 106 ZPO" auch schon hier bei Immobilien hatte und es gehört zusammen.
und wieso halten sie sich dann nicht an die Forenregeln?

_________________
Alles, was ich schreibe, ist meine private Meinung.
Gesetze sind eine misslungene Kreuzung aus dem Alphabet und einem Labyrinth.
"Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und an Kräften fehlt" Zitat Goethe


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BeitragVerfasst: 19.06.18, 08:18 
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Beiträge: 15078
Vermutlich war die Äußerung der Gegenseite für das Urteil nicht entscheidungserheblich. Falls man sie in einem anderen Verfahren benötigt, kann man die in der mündlichen Verhandlung anwesenden Personen, also z.B. den Vorsitzenden, als Zeugen benennen.


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BeitragVerfasst: 19.06.18, 08:51 
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Beiträge: 11374
Zitat:
Ich denke, der Täter hat sich in Sicherheit gefühlt und dadurch gesagt: teilweise Zitat: um das Eigentum betreten zu können habe ich die vorhandenen Möbel zerstört und dann abtransportieren lassen" Zitat Ende. Das Geständnis hat der Richter laut und deutlich gehört, ich habe es ihm angesehen und hatte zu dem Zeitpunkt Augenkontakt zu ihm. ... aber weder im Urteil noch in den "Entscheidungsgründen" ist etwas erwähnt oder auch nur unter der Bezeichnung "Anerkenntnis" angegeben. Es ist so, als hätte der Täter es nie gesagt.

Geht es immer noch um die WEG mit der Ex-Freundin?

Wenn man im Gemeinschaftseigentum eine Barrikade aus Möbeln errichtet und auf diese Weise den Miteigentümer daran hindert sein Nutzungsrecht wahrzunehmen, war der Miteigentümer eventuell sogar dazu berechtigt, die Barrikade zu entfernen.

Haben Sie die Klage jetzt gewonnen oder verloren? Wie lautet das Urteil? Wenn Sie das Urteil nicht verraten wollen, dann ist der ganze thread - "unvollständiges Urteil" - obsolet.

_________________
Grüße, Susanne


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BeitragVerfasst: 19.06.18, 09:27 
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Hallo,

für dich geht es um eine Verletzung deines Rechtsgefühles. Hat für dich einen hohen Stellenwert.

Für das Gericht ging es um Arbeit, langweilig und noch xxxx Tage bis zur Pensionierung.

Was hast du erwartet?

War jemand dabei der dem Gericht Respekt abnötigt, z.B. ein Rechtsanwalt? Nein, selber schuld.

Zitat:
Was kann ich tun?

Mach dich rechtskundig oder suche dir einen Anwalt der sie hat und bereit ist sich einzubringen.

Zitat:
Der Richter wurde von mir angeschrieben, ich habe aber bis Dato keine Antwort erhalten.

Erwartest du ernsthaft eine Antwort: "... sorry ich habe einen Fehler gemacht und werde Ihnen helfen... "

Zitat:
ich habe noch ca. 4 Wochen Zeit um in Berufung zu gehen

glaubst du, ich bekam auch mal ein Urteil mit der "Bemerkung" Berufung ist zulässig. >>> Lachanfall beim Berufungsgericht, Streitwert nicht erreicht.

Zitat:
Halten Sie so etwas für normal?

Wenn du als Laie hier einen Sachverhalt, bei dem es ggf. auf ein einziges Wort ankommt, vorträgst, kann das Urteil von normal bis pervers sein.


Zitat:
wie soll ich jetzt handeln?


Sieh die Sache als sportliche Herausforderung. Geh in Berufung, der zweite Platz ist dir sicher.

MfG
uwe


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BeitragVerfasst: 19.06.18, 18:50 
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Beiträge: 53

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danke für ihre Antworten.


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