Verkäufer klagt anscheinende offene Zahlung ein

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hansi689
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Verkäufer klagt anscheinende offene Zahlung ein

Beitrag von hansi689 » 27.12.18, 15:46

Es liegt folgende Sachlage vor:
Verkäufer A verkauft dem Käufer B ein Grundstück mit 900qm, bebaut mit einem 250qm Gebäude für 100.000 Euro.
Es wird ein notarieller Vertrag geschlossen, der Zahlung per Mietkauf festsetzt.
Nach Ablauf des Mietkaufs sind die 100.000 Euro voll bezahlt, auch die Nebenkosten, die in der Zeit noch auf den Verkäufer A liefen.
Dies wird von beiden Seiten auch beim 2. Notartermin so bestätigt (Zahlungen erfüllt, Gebäudetrennung, Trennung Strom/Wasser abgeschlossen)

Nun behauptet der Verkäufer A 1 Jahr nach diesem Notartermin, dass sein Buchhalter die Unterlagen geprüft hätte und 3000 Euro Nebenkosten nicht bezahlt worden wären. Dies hätte A beim 2. Notartermin noch nicht bemerkt.
Er versucht nun den kompletten Vertrag rückabzuwickeln, um wieder an das Gebäude zu kommen.

Wie ist die Rechtslage?
Kann man a) eine notarielle Bestätigung, dass alles bezahlt wurde, überhaupt rückgängig machen?
und gilt das b) auch wenn Käufer B tatsächlich einen Fehlbetrag in den Zahlungen hätte?

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Re: Verkäufer klagt anscheinende offene Zahlung ein

Beitrag von CruNCC » 28.12.18, 14:05

Er versucht nun den kompletten Vertrag rückabzuwickeln, um wieder an das Gebäude zu kommen.
Auf welcher Rechtsgrundlage versucht dieser den Vertrag "rückabzuwickeln"?

Sind die Nebenkosten überhaupt Bestandteil des notariellen Vertrages?

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